Rezept: Deftige Wildburger
Von Ober Jäger am 13. August 2017

Anzeige

Hallo an alle da draußen,

es wird Herbst und das schreit bei mir in der Küche immer nach etwas deftigeren Gerichten. Ein Oberjäger-Klassiker ist der Wildburger mit Bratensoße, Pilzen, Rukula und Rotkohl! Ich gehe im Folgenden alle Bestandteile einzeln durch, das auch ja nichts schief geht, beim Nachkochen.

Die Frikadellen:

Ich nehme ca. 150g Wildhack pro Burger. Ich schneide reichlich Zwiebeln und drehe diese mit durch den Fleischwolf. Dazu noch zwei Zehen Knoblauch und etwas Bauchspeck vom Schwein. Würzen tue ich das Ganze mit Majoran, Rosmarin, Thymian, Paprika und Pfeffer, Wildgewürz und Salz. Dazu noch einen ordentlichen Schwung Senf und etwas Tomatenmark. Ei und Semmelbrösel rein, kräftig vermengen und fertig...

Die Pilze:

Ich mische am liebsten Pfifferlinge (Diese Saison war gut!!!) und Champignons. Diese schneide ich in große aber dünne Scheiben, das sie nicht so leicht vom Burger rutschen. Ich brate sie in Butter mit Pfeffer und Salz kräftig an und halte sie warm unter Alufolie.

Die Soße:

Das ist das Geheimnis meines Wildburgers, denn das macht ihn so deftig. Wenn man nicht noch Reste vom letzten Braten eingefroren hat, mache ich meine Soße auf Fondbasis. Dazu schneide ich eine Zwiebel möglichst fein auf und dünste die Würfel bis sie schön glasig sind. Dann dazu einen guten Esslöffel Marmelade und gut unter starker Hitze umrühren. Ein Schwung Rotwein und ein Glas Fond rein und stark reduzieren. Gerade bei gekauftem Fond muss man es stark runter kochen um ordentlich Geschmack zu haben. Danach mit Pfeffer und Salz abschmecken, etwas Wildgewürz rein und kräftig andicken. Die Soße muss ordentlich dick sein, um nicht vom Burger zu laufen, sonst ist das eine noch größere "Sauerei"...

Brötchen:


Ich nehme am liebsten große frische Baguettebrötchen oder Roggenbrötchen von einem guten Bäcker. Bitte auf keinen Fall die Standard-Burgerbrötchen nutzen, die sind einfach nur labbrig und passen geschmacklich nicht zum Rest der Zutaten.

Weitere Zutaten:


Frischer Rucola Salat und Parmesan am Stück.

Und so gehts:

Ich backe die Brötchen etwas auf, das sie warm werden aber nicht trocken.

Die Frikadellen brate ich, dass sie innen noch rosa ist aber das ist Geschmackssache. Beim ersten Wenden lege ich dickere Scheiben des Parmesan auf die Frikadelle und lasse sie schmelzen. Der Parmesan gibt dem Burger einen ganz exklusiven Geschmack.

Die aufgeschnittenen Brötchenhälften bestreiche ich üppig mit der deftigen Bratensoße.
Auf die Unterseite lege ich den Rucolasalat, welcher nochmal für einen frischen Akzent sorgt. Obendrauf die Frikadelle welche ich mit reichlich Pilzen und Rotkohl belege.
Deckel drauf und fertig! Bon Appetite....

undefined

Anzeige

Kommentare

Waidmann

Da läuft einem das Wasser im Munde zusammen ...

Michael Scholz

Als kleine Anmerkung: ich habe die besten Ergebnisse wenn das Fleisch zweimal durch die 6 mm Scheibe gewolft wird.
Und bei Rehwild sollten ca. 25% Fettanteil dazu kommen: ich nehme entweder Bauchfleisch/Dicke Rippe vom Hausschwein oder auch (insbesondere) das Rückenfett
vom Wildschwein.

Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Mehr erfahren