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Jagdkleidung von Nomad UK

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Moin moin Geartester, heute möchte ich Euch meine Jagdkleidung von Nomad UK vorstellen und einige Erfahrungen mit Euch teilen, die ich mit dieser Kleidung gemacht habe.

Den ersten Kontakt mit einer Jacke von Nomad UK hatte ich während meines ersten Aufenthalts in Neuseeland. Der Outfitter, für den ich dort gearbeitet habe, trug eine elegante Jacke, die nach Tweed aussah, was im Vergleich zu den dort ansonsten beliebten Camo-Produkten klar hervorstach. Auf mein Nachfragen hin erklärte er mir, dass diese Jacke das wasserdichteste sei, was er auf den internationalen Jagdmessen, die er jedes Jahr besucht, bisher finden konnte. 
Mein Interesse war geweckt und ich probierte auf der nächsten Jagd und Hund in Dortmund eine dieser Jacken an. Die Jacken fallen recht groß aus, aber eine Größe S passte mir perfekt (ich bin 185cm groß und schlank).

Der Preis hat mich zunächst zwar etwas abgeschreckt, aber ich wollte so eine Jacke unbedingt haben und so entschied ich mich das Messeangebot wahrzunehmen und mir einfach mal etwas zu gönnen. Final überzeugen konnte mich das Video am Messestand, in dem ein paar Schotten in Nomad UK Outfits komplett schlammbedeckt von der Jagd heim kommen und sich gegenseitig mit dem Hochdruckreiniger abkärchern. Als sie sauber sind und die Jacke öffnen, ist deutlich zu sehen, dass die Kleidung darunter bei dieser Aktion absolut trocken geblieben sind. Das machte Eindruck auf mich!

Neuseeland:

Nachdem sich die Jacke bereits an einigen sehr verregneten Jagdtagen in der Heimat bewähren konnte und die nächste Reise nach Neuseeland anstand, bestellte ich mir eine passende Hose dazu, sodass ich für alle Eventualitäten gerüstet war. Während meines Aufenthaltes hatte ich reichlich Gelegenheiten die Kleidung in echtem Extremwetter auf Herz und Nieren zu testen und wurde nie enttäuscht. Ich war stets warm und trocken.

Ein angenehmer Nebeneffekt dieses Outfits sind die Komplimente, die man regelmäßig für die stilvolle Kleidung bekommt, während viele andere Jäger in ihren verschiedenen Tarnmustern wahlweise wie ein Baum oder Geröll aussehen. Die Beweggründe hinter diesen Mustern sind natürlich ganz praktischer Natur und man wird zu Recht nach der Tarnwirkung fragen, doch wer die Geschichte de Tweedkleidung kennt, weiß bereits, dass die Wahl der Farben und Muster dem gleichen Leitgedanken wie moderne Realere Muster folgte.

Meine Erfahrung in der Praxis bestätigte mir, dass der klassische Tweed-Look der Nomad Produkte mitunter sogar deutlich besser mit den gelb-grünen Hügeln Neuseelands verschmolz, als die meisten der amerikanischen Camo-Muster, wenn man mal aus entsprechender Entfernung eine Gruppe von Jägern beobachtete. Das mag auch daran liegen, dass viele amerikanische Muster eher für die alpine Jagd in kargem Gelände entwickelt wurden, aber ich fühlte mich trotzdem in meiner Outfitwahl bestätigt.

Glasen in Neuseeland
Die Farbwahl und das Muster sind wie gemacht für Neuseeland

Schottland:

Bei einer späteren Reise zur Hirschjagd in die schottischen Highlands war von vornherein klar, welche Kleidung ich mitnehmen würde, schließlich wusste ich bereits, dass Nomad UK quasi in den Highlands zu Hause war. Bei meiner Reise war es ganz egal ob die Nässe in Form von Regen von oben kam, oder ob sie von unten kam, währen wir in niedrigster Gangart in Schussposition robbten, ich blieb trocken und war gut getarnt. Was will man mehr?!

Hirschjagd in den Schottischen Highlands

Ostwestfalen:

Der letzte Härtetest, von dem ich hier berichten möchte war eine Treibjagd im vorletzten Herbst, bei der wir den ganzen Tag ausschließlich nassen Senf getrieben haben und einer nach dem anderen resignierend feststellen musste, dass seine Kleidung doch irgendwo undicht war. Ein Jagdfreund schaute mich irgendwann skeptisch an und meinte: „Du musst in Deinem feinen Zwirn doch sicher auch klatschnass sein“, woraufhin ich nur wortlos die Jacke öffnete habe, um triumphierend mein trockenes Hemd zu präsentieren.

Treibjagd in Ostwestfalen

Später am Abend ging es dann noch auf den Entenstrich und ich habe mich zwischen dem hohen Schilfgras wieder perfekt getarnt gefühlt, was mir durch guten Anflug bestätigt wurde.

Das einzige, wovon man mir beim Kauf abgeraten hat, war mit der Kleidung in Dornendickungen zu gehen, dafür ist sie nicht ausgelegt. Damit kann ich leben.

Fazit: Würde ich noch mal Nomad UK Kleidung kaufen? Definitiv, ich habe mir vor einiger Zeit auf der Messe noch eine Weste der selben Marke gekauft, die über die gleichen praktischen Taschen wie meine Jacke verfügt. Die Investition in diese hochwertige Kleidung hat sich für mich bisher absolut gelohnt. 

Tipp: Es gibt zwar einen Online Shop (https://uk-nomad.myshopify.com), allerdings würde ich Euch empfehlen die Produkte auf der Messe anzuprobieren und ggf. auch für Euch passend zu bestellen (es besteht auch die Möglichkeit von Sonderanfertigungen).

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