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Spypoint Link Micro LTE Wildkamera
Von Benedikt Altrogge am 18. Februar 2022 in Wildkamera
Dieser Bericht enthält gesponserte Inhalte

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Nach dem Bericht über Spypoint Cell Link, folgt heute ein Bericht zu der Spypoint Link Micro LTE Wildkamera. Da die vorherigen Berichte zu dieser Kamera schon ein wenig älter sind und sich bei Spypoint seit dem einiges getan hat. So ist die App komplett neu und Überarbeitet worden und auch die Hardware ist ständig verbessert worden. Bereits hier merkt man, dass Spypoint eben selbst die Software und Geräte entwickelt und nicht nur importiert und mit einem Aufkleber der Eigenmarke versieht.

Die Vorteile von sendefähigen Wildkameras liegen nach wie vor auf der Hand. Keine unnötige Unruhe im Revier, ich spare Zeit und Geld und schone die Umwelt da ich nicht mit dem Auto ins Revier muss. Hat man Wildkameras im Einsatz die nicht sendefähig sind, gehört es für viele mit zum Ritual bei der Revier- oder Kirrunde die SD-Karten auszulesen. Häufiges Argument keine sendefähige Kamera zu nutzen ist dann, ich bin eh im Revier oder beim kirren ist das doch schnell gemacht. Überzeugen die Gesichtspunkte der Waidgerechtigkeit für eine sendefähige Wildkamera nicht, vielleicht die der Bequemlichkeit? Außerdem, wie sieht es aus, wenn ich ruhe im Revier haben möchte oder an Wechseln die nicht jeden Tag angegangen werden?

Steht man nun vor der Entscheidung eine Wildkamera zu kaufen ist das Angebot zunächst groß. Preislich verlockende Angebote auf großen online Marktplätzen, die sich schnell relativieren wenn man bedenkt direkt in China zu bestellen, die Geräte müssen durch den Zoll und die Garantie ist meist zu Ende, wenn den Paketboten von hinten sieht. Mal davon abgesehen, wie sieht es mit einer App, der Installation oder einer SIM Karte aus? Eher etwas für technisch sehr versierte mit Spaß am „fummeln“. Nein Danke, die Zeit verbringe ich lieber auf dem Hochsitz. Dann gibt es die echten Wildkamera Marken mit allem was man benötigt. Hardware, App, vorinstallierte SIM etc. Außerdem ordentlicher deutscher Garantie und einem Händler als Ansprechpartner und im Idealfall einen guten Support hier vor Ort. Rechnet man das schon zusammen, relativiert sich ohnehin das vorgenannte.

Schaut man dann über die Preise bei der Anschaffung, den Folgekosten und der vollen Nutzbarkeit der APP auch kostenlos, landet man schnell bei Spypoint. Und im Einstieg der Link Micro LTE.

Die Spypoint App ist rasch installiert und einfach in der Menüführung. Hat man sich einen Account angelegt, auch das geht schnell, einfach und unkompliziert, kann es fast losgehen. Nur noch die Kamera dem Benutzer Konto hinzufügen. Das geht ebenfalls in Sekundenschnelle. Dazu wird einfach der QR Code im Batteriefach gescannt. Spypoint arbeitet nach LTE Standard, sowie schon dabei und vorinstalliert ist eine Multi SIM Karte. Diese sucht sich immer das beste Netz des jeweils verfügbaren Mobilfunkprovider. Somit ist eigentlich immer eine Netzabdeckung gewährleistet. Die Bilder werden dann auf der Micro SD Karte gespeichert, sowie in die Cloud übertragen, stehen so in der App oder Webapp zur Verfügung. Entweder nutzt man für das Gerät 8 AA Batterien und besorgt sich gleich den Lithium Akku aus dem Spypoint Zubehör Programm.

Die Laufzeit der Batterien hängt zwar von der Anzahl der täglich übermittelten Bilder sowie einige Einstellungen ab, aber kann durchaus einige Monate betrage und ist sehr beachtlich.

Was man besonders beachten sollte, gilt übrigens für alle Spypoint Geräte, dass die monatlichen Kosten sehr überschaubar sind und es sogar eine kostenlose Variante gibt, in der monatlich 100 Bilder schon enthalten sind. Außerdem gibt es keine Einschränkungen in der Nutzung der App. Hier stehen alle Funktionen vollumfänglich kostenlos zur Verfügung. Schon ab dem zweiten Gerät würde sich eine Mitgliedschaft im Spypoint Insiders Club lohnen, denn neben vielen Vorteilen bei Einkauf bei Spypoint hat man schon für jede Kamera, egal wie viele im Einsatz, monatlich 250 Bilder inklusive.

Zu der App und der Bildübertragung kommen wir später nochmal, vielleicht noch einmal zur Hardware. Die Kamera ist sehr klein und kompakt und mit dem Tarnmuster sehr unauffällig anzubringen. Betrieben wird sie entweder mit dem im Zubehör erhältliche Lithium Akku oder 8 AA Batterien. Die Auslösegeschwindigkeit liegt bei einer halben Sekunde. Spypoint garantiert eine Reichweite des Blitz und der Detektion von 25m und liefert auch nachts beste Bilder. Dafür sorgen der 5 Zonen PIR Sensor und 4 Power Glow LED. Benötigt wird eine bis zu 32GB Micro SD Karte zu Speichern der Bilder, auf denen ein Bildstempel mit den Infos der aktuellen Uhrzeit, das Datum, die Temperatur und die Mondphase zu sehen ist. Auch die 10 Megapixel reichen völlig aus und wenn es mal noch schärfer sein muss, kann man sich die Bildern HD übertragen.

Spypoint bietet die zu nutzende APP für iOS und Android an, also Apple und Google, außerdem kann man alle Funktionen auch hervorragend in der Webapp am heimischen Browser nutzen. Standardmäßig sind 100 Bilder im Monat kostenlos, was unter Umständen sogar ausreichend sein kann und man somit gar keine Folgekosten hat. Wer aber mehr möchte hat die Möglichkeit für 15€ unendlich viele Bildübertragungen zu bekommen. Vergleicht man hier wieder mit anderen Herstellern, die je Bild abrechnen, hat man hier die Sicherheit nicht in eine Kostenfalle zu treten, vor allem wenn man viele Kameras im Einsatz hat.

Zu erwähnen ist auch, das die Abrechnung erfolgt nicht in einem Vertrag mit Laufzeit, sondern auf Monats Basis. Wird kein Tarif ausgewählt ist immer der kostenlose aktiviert.

Die App selbst ist einfach zu bedienen und bietet eine Vielzahl an weiteren Funktionen an. Neben der Organisation der Kameras und Bilder, dem sortieren nach Favoriten und HD Bildern, bietet Spypoint mit dem Buck Tracker auch die Möglichkeit per künstlicher Intelligenz Wildarten zu erkennen. Das Wildschwein oder den Geweihträger kann man sich so schnell durchsortieren, erkennen und miteinander vergleichen. Ausserdem kann man in der Kartenfunktion Markierungen setzen. Ob für Kirrung, Hochsitz oder Kamerastandort. Ideal für mehre Benutzer eines Accounts. Aber auch die Wetterfunktion ist zu erwähnen. Jagdlich relevant, wie Mondphase, Sonnenauf- und Untergang, Wind und Niederschlag, informieren bestens über die aktuelle Lage.

Fazit: Sehr gute Wildkamera, zum sehr guten Preis. Bei der man eben nicht nur die Hardware, sondern das gesamte Paket betrachten sollte. Absolut Empfehlenswert!

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Kommentare

Michael Meyer

Benedikt Altrogge ist Sales Manager bei Eurohunt mit gleicher Adresse und gleichem Geschäftführer von SPYPOINT Europe. Die Testaussagen haben damit einen Beigeschmack. Schade…

Benedikt Altrogge

Stimmt und ist auch als Werbung deklariert.

Michael Meyer

…ich nutzte selber 3 SPYPOINT-Kameras. Und bin zufrieden. Ich fände es besser, den interessierten Leser anstelle des Werbeberichtes eine neutrale „Instanz“ testen und berichten zu lassen. Dies ist meiner Erachtens für alle hilfreicher.

silentbob

Vorweg, es wäre mMn angebracht gewesen, wenn der Autor des Berichts auch seine Affiliation mit dem Hersteller klargestellt hätte und es nicht einfach nur "Gesponsortes Produkt" deklariert hätte. Zwischen "Salesmanager des Herstellers/Importeurs/Verkäufers" und jemandem der ein deklariert geschenktes Produkt bewertet aber ansonsten nichts mit der Firma zu tun hat, ist doch noch ein gewaltiger Unterschied.

Zum Produkt selber kann ich nichts sagen, bin aber kein großer Fan dieser Abo-Modelle wo die Hardware Verkäufer gleich auch den Mobilfunk Tarif mitverkaufen. Weder bei Telefonen noch bei Wildkameras. Deswegen verwende ich prinzipiell ausschließlich Modelle ohne Sim-Lock und App-Bindung. Schon alleine deswegen, weil es in der Vergangenheit genug Beispiele gegeben hat, wo der Cloud-Service Anbieter aus welchen Gründen auch immer den Dienst eingestellt hat. Dann hat man zwar eine schöne Wildkamera mit LTE Modul, aber sie sendet halt nicht mehr, und man muss erst wieder jeden Tag ins Revier um die Bilder anzusehen.

100 Gratis-Fotos pro Monat klingen ja erstmal nett, sind aber im Endeffekt gerade mal 3 pro Tag. An einer gut frequentierten Fütterung ist man da in 3 Tagen/Nächten wohl durch. Und das Argument der Nicht-Beunruhigung oder Bequemlichkeit fällt für die nächsten 27 Tage flach. Oder man bucht eben ein Datenpaket. Das 5€ Paket mit 250 Fotos ist auch eher knapp bemessen, also ist man mit mindestens 10€ monatlich dabei. Nicht die Welt, aber die Einschränkung auf den Provider bleibt weiterhin bestehen ... Und (zumindest bei uns in Österreich) gibts Tarife mit 10GB Daten für deutlich unter 10€/Monat ...

Mir ist schon klar, dass die Hersteller natürlich auch von irgendwas leben müssen. Aber ich bin da eher der Typ "ehrlichen Preis für die Hardware" sodass man daran auch was verdient. Aber klar, über ein Abomodell hat man halt fortlaufende Einnahmen ohne allzugroßen Aufwand (wenn die Infrastruktur mal einigermaßen stabil ist), aber als Kunde ist man wie bereits gesagt auf die funktionierende Infrastruktur des Herstellers angewiesen ...

Und bezüglich der "Fummelei" beim Einrichten. Vielleicht könnte man das Benutzerinterface ja so gestalten, dass es kein Informatikstudium braucht um eine SIM karte und EMail Versand einzurichten. Dann sollte es durchaus möglich sein, das ganze an einem regnerischen Nachmittag, wo auf dem Hochsitz sowieso nicht viel zu erwarten ist, zu konfigurieren ...

Insofern die Kamera selbst mag gut sein, das will ich garnicht abstreiten. Das dazugehörige Abomodell finde ich persönlich aber -- wie bei vielen anderen Herstellern auch -- ein wenig fragwürdig ...

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