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Rasseporträt Kopov
Von FR-Jagd am 4. August 2022

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Ich schreibe hier meine Erfahrungen zu meinem wichtigsten jagdlichen Ausrüstungsgegenstand, meinem Kopov Rüden.

Benji vom Missenwald

Getreu dem Motto:

Der Stolz des Jägers ist sein Hund

bringt der verloren, was da wund,

und jagt er, was da krank, zu Stand,

so ist das Waidwerk Hand in Hand.

ist mein Hund meine Nummer 1 in Sachen Jagdhelfer. Manch Jäger meint, seine Büchse, seine Flinte, sein Jagdmesser oder gar sein Lodenhut sind seine wichtigsten Gegenstände, um die Jagd auszuüben – aber was macht genau dieser Jäger wenn er mal ein Stück Wild angeschweisst hat? Richtig, er braucht einen Hund!

Benji vom Missenwald im Revier


Die Märchen vom Kopov 

Von vielen Unwissenden als „Fernaufklärer“ oder dergleichen bezeichnet, wird der Kopov von einigen Jägern schräg angeschaut bzw. es wird viel Blödsinn über die Hunderasse erzählt. All dieses Un- und Halbwissen kommt fast immer von Jägern die selbst noch nie einen Kopov geführt bzw. einen jagen haben sehen. Daher dieser Geartest von mir um jedem Interessierten die Kopovs etwas näher zu bringen.

Benji vom Missenwald - im alten Feldrevier


Warum einen Kopov?

Aufgrund der Tatsache, dass in der Familie (Schwiegereltern) zu dem Zeitpunkt als für mich die Auswahl eines neuen Jagdhunds anstand bereits 4 DK vorhanden waren und ich die Aussicht auf ein reines Waldrevier mit vielen Sauen hatte, schaute ich mich nach einem Hund um welcher nicht aus dem Vorsteher-Bereich kommt. Für mich standen einige Punkte vorab fest: es muss ein Rüde von mittelgrosser Statur sein, er sollte möglichst kurzes Fell haben, er sollte stöbern, sollte für Nachsuchen geeignet sein und keine Scheu vor der Arbeit an Sauen haben aber zugleich auch ein Familienhund und verträglich mit Mensch und Tier sein. So engte sich die Auswahl an geeigneten Rassen schnell für mich ein und es blieb an Ende nur noch der Kopov über. Also über den Schwarzwildbrackenverein e.V. Kontakt mit einem Züchter aus der Nähe aufgenommen und da dieser gerade einen Wurf erwartete bin ich gleich mit ihm in Kontakt geblieben. Als der Wurf dann da war, waren zwei Rüden im Wurf und ich entschied mich beim ersten Welpenbesuch für meinen Benji vom Missenwald welcher dann mit 9 Wochen bei uns einzog.

Benji vom Missenwald mit 9 Wochen und seiner ersten "erlegten" Sau

Um allen Lesern die Rasse Slowakische Schwarzwildbracke etwas näher zu bringen hier ein Auszug aus dem FCI Rassestandard: Gruppe 6: Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen; Sektion 1: Laufhunde; 1.2 Mittelgroße Laufhunde mit Arbeitsprüfung.

Benji vom Missenwald bei einem Übungswochenende des Schwarzwildbrackenvereins

Wie der Name schon sagt, kommt der Kopov aus der ehemaligen Tschechoslowakei, jetzt Slowakei. Dort wurde nach dem zweiten Weltkrieg mit einer Reinzucht des Kopovs begonnen. Ziel der Zucht war eine robuste, orientierungssichere Jagdhunderasse für die Jagd auf Schwarz- und Raubwild in schwierigem Gelände. Vom Wesen her ist der Kopov ein lebhafter, temperamentvoller Hund. Wendig, wildhart und ausdauernd – aufgrund seiner eigensinnigen, selbständigen Arbeitsweise nicht immer leicht führig. Sehr familienfreundlich und kinderlieb.

Benji vom Missenwald


Aussehen

Der Kopov ist stets schwarz mit braunen bis mahagonifarbenen Abzeichen an den Gliedmaßen, der Schnauze und über den Augen (Brand). Er zeichnet sich durch einen eher leichten Körperbau aus. Sein Haar ist 2-5cm lang, mittelmäßig derb, anliegend und dicht. Größe und Gewicht variieren je nach Geschlecht. Die Widerristhöhe der Rüden liegt dabei zwischen 45 und 50 cm, die von Hündinnen zwischen 40 und 45 cm. Der Rassestandard weist ein Gewicht von 15 bis 20 kg aus.

Benji vom Missenwald im alten Feldrevier


Auf der Jagd mit meinem Kopov Benji

Benji ist von der Grösse am oberen Standard mit 50 cm und wiegt (aktuell) 18,3 kg. Benji ist fast 6 Jahre und wurde von mir bereits im Welpenalter jagdliche geprägt bzw. ausgebildet. Benji wird hauptsächlich auf Drückjagden, egal ob er mit mir durchgeht oder ob ich ihn vom Stand schnalle, eingesetzt. Ausserhalb der Drückjagdsaison (und wenn es erforderlich ist auch während dieser) wird Benji für Nachsuchen eingesetzt. 

Selfie von Benji vom Missenwald und mir

Schweißarbeit mit Benji

Benji arbeitete mit nicht einmal einem halben Jahr seine erste Schweissfährte, eine 800m Übernachtfährte und bewies hierbei schon sein grosses Können in Sachen Nachsuchen. Bei unseren gemeinsamen Nachsuchen haben wir – bis auf eine Nachsuche – erfolgreich jedes Stück gefunden. Es waren hauptsächlich Rehe aber auch Schwarzwild, Füchse und ein Marder. Viele der Nachsuchen waren auch Wildunfällen geschuldet. Zweimal musste Benji einen Bock niederziehen und binden bis ich diesen mit der kalten Waffe erlösen konnte. Alles in allem bin ich mit der Nasenarbeit von Benji hoch zufrieden und verlasse mich voll und ganz auf ihn.

Benji vom Missenwald mit einem nachgesuchten Bock
Benji vom Missenwald nach erfolgreicher Nachsuche auf einen Bock während der Blattzeit 2021
Benji vom Missenwald mit einem von ihm nachgesuchten, herunter gezogenen und gebundenen Bock
Benji vom Missenwald nach erfolgreicher Nachsuche auf einen Bock im Juli 2022


Drückjagd mit Benji

Seine erste Drückjagd erlebte Benji an seinem ersten Geburtstag. Bis zu diesem Zeitpunkt wusste ich nicht, ob Benji tatsächlich den vielen Behauptungen „Fernaufklärer“ entspricht oder ob er ein kurz jagender Hund ist. Also wurde er zum Beginn der Jagd geschnallt und ich schaute, wie er sich macht. Und was soll ich sagen, Benji jagt genau so, wie ich es will. Er jagd eigenständig, ohne jedoch den Kontakt zu mir zu verlieren. Benji entfernt sich maximal bis zu 400 m von mir (laut Garmin), nimmt aber immer wieder Kontakt auf. Sobald Benji am Wild ist, ändert sich sein Laut von einem hohen „Wiff-Wiff“ zu einem tiefen Grollen. Benji versucht das Wild auf die Läufe zu bringen und sollte sich dieses stellen, dann hat er Köpfchen genug um ausreichend Abstand zum Wild zu halten, um nicht Gefahr zu laufen geschlagen zu werden. Sollte ich nicht rechtzeitig am gebundenen Wild sein, nimmt Benji Kontakt mit mir auf und führt mich zum Stück bzw. stellt dieses dann erneut, bis ich auch vor Ort bin.

Wenn ich mal nicht mit Benji durchgehe, schnalle ich ihn auf Drückjagden vom Stand. Hierbei klärt Benji nach dem Schnallen zuerst die unmittelbaren Dickungen im Bereich meines Standes ab und sollte er dort nicht fündig werden, erweitert er seinen Radius, nimmt aber immer wieder Kontakt mit mir auf, indem er an meinen Stand kommt. Gegen Ende der Jagd reicht ein zweimaliger Pfiff und ein Rufen seines Namens und er kommt zu mir zurück und beendet dann die Jagd an meinem Stand (so muss ich ihn nach Jagdende nicht lange suchen). Da Benji nur sichtlaut jagt, hat er an seiner Sauenschutzwese (die bei ihm eigentlich eher zur Erkennbarkeit für die Schützen da ist) eine Glocke hängen. Auch wenn ich zuerst etwas enttäuscht war, dass Benji kein Spurlaut gibt, bin ich mittlerweile sehr froh darüber. So weiss ich wenn ich seinen Laut höre zu 100 % dass er auch am Wild ist und nicht nur einer kalten Fährte folgt. Ausserhalb der Drückjagdsaison trainieren wir regelmässig im Saugatter.

Benji vom Missenwald bei seiner zweiten Drückjagd, diesmal vom Stand geschnallt
Benji vom Missenwald vor einer Drückjagd mit neuer Sauenschutzweste


Auf Ansitz mit Benji

Da Benji auch manchmal mit auf den Ansitz darf, habe ich mit Benji von Anfang an Standruhe geübt. Hierbei habe ich ihn schon sehr früh mit ins Revier genommen und ihn unterhalb des Hochsitz Platz machen lassen. Es hat von Anfang an gut geklappt und auch bei Wildkontakt verhält er sich ruhig und verscheucht das Wild nicht.

das erste Mal Standruhe üben und dann gleich im Mais 


Zuhause mit Benji

Auch wenn ich ihn am Beginn dieses Berichts als „Ausrüstungsgegenstand“ betitelt habe, hat Benji aber, neben seiner Berufung Jagd, auch noch die Funktion eines Familienmitglieds! Daher ist Benji nicht im Zwinger sondern wohnt mit uns im Haus. So quirlig, agil und umtriebig er auf der Jagd ist, umso gemütlicher und gechillter ist Benji zuhause. Er ist ein wahrer Faulpelz wenn es nicht auf die Jagd geht und geniesst es am meisten mit Herrle und Fraule auf dem Sofa zu liegen. Sollte allerdings dann unerwartet das Telefon klingeln und ein Wildunfall gemeldet werden, ist er innerhalb von Sekunden bei 100 % Leistung und will arbeiten. Auch bleibt Benji seit Anfang an täglich mehrere Stunden ohne Probleme allein zuhause. Mit anderen Menschen, Kindern, fremden Hunden (obwohl er auf zwei Drückjagden schon übelst von anderen Hunden gebissen wurde) anderen Tieren (Pferde, Schildkröten) verträgt sich Benji hervorragend. Einzig Katzen hasst er und das zeigt sich leider auch ab und an wenn mal eine Nachbarskatze unser Grundstück, trotz hohem Zaun, betritt.

Benji vom Missenwald beim Chillen auf dem Sofa

Zusammenfassung

Ich hoffe durch diesen Testbericht meines Benjis allen Lesern die Hunderasse Kopov etwas näher gebracht zu haben und wünsche mir für die Zukunft, dass die falschen Gerüchte über den Kopov aufhören.

 
gleich geht´s zum Pirschen - Benji vom Missenwald, schon ganz voller Vorfreude

Wie jeder andere Jagdhunderasse hat diese Rasse ihr Betätigungsfeld, welches vom einzelnen Hund mehr oder weniger gut ausgeübt wird. Aber man darf nicht von Erzählungen, Gerüchten oder vielleicht einer einzigen schlechten Erfahrung gleich eine ganze Rasse – egal welche – schlecht machen!

Benji beim Fotoshooting für den Schwarzwildbracken Kalender
Benji vom Missenwald vor der Abfahrt zur winterlichen Drückjagd
Benji mit mir bei einer Damwildjagd in der Ursprungsheimat der Rasse


Weitere Infos und Fotos meiner Jagdausrüstung sind auf meinem instagram Profil @fr_jagd zu sehen.


Somit bleibt mir nur noch zu sagen: Jagd ohne Hund ist schund!


Ho Rüd Ho

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FR-Jagd
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Kommentare

FR-Jagd
FR-Jagd

@ auf den Spuren von Frevert: ich glaube nicht, dass ich mich Ihnen gegenüber rechtfertigen muss, warum ich mich für einen Kopov entschieden habe!

Des Weiteren weiss ich nicht, warum Sie hier Prüfungsordnungen von irgendwelchen anderen Rassen zitieren wenn es um eine Schwarzwildbracke geht? Kommen Sie mir als nächstes damit, dass mein Hund nie KS werde kann weil er nicht vorsteht oder dass er keine Prüfungen am Kunstbau bestehen wird weil er nicht einschlieft?

Sie sollten Sich vielleicht auch selbst erst mal mit sich selbst beschäftigen und falls vorhanden Ihre Zeit in Ihren Hund investieren anstatt mir bzw. meinem Hund Versagen zu unterstellen!

sauerjaeger.308
sauerjaeger.308

Sehr geehrter Herr Auf den Spuren von Frevert,

mit Verwunderung musste ich gerade Ihre Ausführungen zu dem Geartester Bericht über die Hunderasse Kopov lesen.

Zu Ihrem, ich nennen ihm mal unverschämten, Beitrag hier ein paar kurze Worte von mir:
Warum versuchen Sie dem Berichtschreiber vorzuwerfen, sich für einen Kopov und nicht für eine der von Ihnen erwähnten Hunderassen entschieden zu haben? Leben wir hier nicht in Deutschland sonder in einer Diktatur wo ein Einzelner bestimmt, was andere zu tun haben?

Sie führen auch weiter noch an, dass der von FR-Jagd geführte Kopov nicht den (Prüfungs-)Anforderungen verschiedenster deutscher Brackenvereinen entspricht, haben hier aber wohl übersehen, dass es sich um einen Kopov und nicht um eine Deutsche Bracke, einen Beagel oder sonst um eine Hunderasse handelt? Ok, das kann schon mal vorkommen. Aber beachten Sie, dass Ihr Auto alle zwei Jahre die Anforderungen des deutschen TÜV erfüllen muss und nicht nach den Maßgaben für US-amerikanische Melkmaschinen getestet wird - auch wenn Ihnen das vielleicht lieber wäre.

Weiter unterstellen Sie dem Hundeführer und ggf. auch den Richtern, dass er/sie bei seiner GP betrogen hat/haben! Waren Sie dabei? Haben Sie die Prüfungsergebnisse gesehen? An Ihrer Stelle wäre ich vorsichtig mit solchen Unterstellungen.

Schade, dass Sie hier nicht das erforderliche Hundewissen, so wie der mit dessen Namen Sie sich hier schmücken haben, sonst hätten Sie hier nicht solch eine blamable Vorstellung abgegeben! Ich weiß, in Ihren Augen habe ich wohl auch keine Ahnung von Hunden und ich bin mir auch nicht sicher aber nach 27 Jahren als praktizierender Tierarzt mit eigener Praxis seit 20 Jahren und mit einer Doktorarbeit zum Thema Jagdkynologie möchte ich Ihnen einen kleinen Tipp geben: Sämtliche Lautäusserungen von Hunden sind diesen angewölft (für Sie: angeboren, d.h. das hat der Welpe quasi schon in sich und kann weder ab- noch antrainiert werden) und können auch nicht durch die Ihrer Meinung nach fehlerhafte Prägung des jungen Benjis antrainiert werden.

Alles in allem bin ich mir beim Lesen Ihres Beitrags nicht sicher, ob Sie zu viel oder zu wenig von dem von Ihnen hier bei Geartester so hochgelobten Kräuterlikörs getrunken haben - aber auch dieser Testbericht spricht für Sie!

Meiner Meinung nach sollten Sie Ihren unwahren, beleidigenden, diffarmierenden und einfach nur peinlichen Beitrag löschen. Vielleicht haben Sie ja sogar die nötigen "Eier" um sich bei dem Geartester FR-Jagd zu entschuldigen.

Und eine kleine Bitte an die Betreiber der Seite Geartester.de: sollte dieser Herr hier seinen Kommentar nicht selbst löschen, bitte löschen Sie diesen Beitrag der hier absolut nicht zu suchen hat. Ein User der Beleidigt, Üble Nachrede begeht und einfach keine Ahnung hat von dem was er schreibt, sollte hier nicht zu lesen sein.

Danke & schöne Grüsse aus Franken

Happe
Happe

Guten Morgen in die Runde
Finde die persönlichen Erfahrungen immer ganz gut hier !
Leider wird wie so oft im Netz von irgendwelchen klugsch………
Immer alles herunter gemacht das nervt total mach weiter lass dir nix erzählen von den Schlaumeiern habe auch täglich im Handwerk mit denen zu tun !
Grüße aus dem Münsterland

Hunting Photographer
Hunting Photographer

Danke, dass Du dieses Rasseportrait und Deine eigenen Erfahrungen mit Benji geteilt hast @FR-Jagd. Ich finde solche Berichte aus der echten Praxis für angehende Hundeführer von unschätzbarem Wert. Nur so kann man die richtige Hunderasse für seine individuellen Bedürfnisse finden. Besonders gut hat mir gefallen, dass Du auf mehr als den Drückjagdeinsatz eingegangen bist, an den man als unbedarfter beim Thema Kopov zunächst denkt.

Bärenbrudi
Bärenbrudi

Cooler Bericht, mein Carlos hat die gleiche Kuschel-Sau. Das Verlangen nach einer schönen Kuschel-Sau muss wohl auch eine Fehlprägung sein... Das kann aber Frevert sicherlich besser beurteilen 🤣
Was den Kommentar betrifft: Wieso die Aufregung über ein augenscheinliches Troll Profil? Hier wurde offensichtlich 5 min die google Suche bemüht und ein Kommentar zusammengeschustert... Ich persönlich kann mich über solch prahlerische Ahnungslosigkeit einfach nur amüsieren🤣🤣🤣 Er hat sich hiermit quasi sein eigenes Denkmal der Dummheit geschaffen

Franz Baumann
Franz Baumann

Danke für den Bericht, hat mir sehr gut gefallen. Fotos, Text und persönliche Erfahrungen - alles TOP. Mir hängen die ganzen verlogenen Rasseportraits und vor allem die Prüfungs-Punkte-Inflation ohnehin nur noch zum Halse raus. Daher lese ich solche Berichte wie Deinen sehr gerne!

FR-Jagd
FR-Jagd

@sauerjaeger.308, @Happe, @Huting Photographer, @Bärenbrudi, @ Franz Baumann vielen Dank für das Lob und Ihre positiven Worte zu meinem Beitrag. Ich bin froh, dass den meisten Personen hier auf geartester.de mein Testbericht gefällt. Waidmannsheil aus dem Allgäu!

sauerjaeger.308
sauerjaeger.308

Super, dass dieser unsäglich Kommentar entfernt wurde! Solche Pöbeleien, Beleidigungen, Unterstellungen, ... sollten hier auf geartester.de nicht stattfinden. Aber wie heisst es ja so schön: Der grösste Feind des Jägers ist der Jäger!

Peter Berger
Peter Berger

Hallo FR-JAgd! Ich habe mich extra wegen deinem Beitrag hier angemeldet. Vielen Dank für den tollen Bericht über eine tolle Rasse. Ich führe nun inzwischen seit fast 30 Jahren Kopov und davor DD und DJT. ICh bin voll und ganz von der Rasse überzeugt und finde es toll, dass du durch deinen TEstbericht hier die Rasse Kopov einem breiten Publikum näher bringst - vielen Dank dafür!

FR-Jagd
FR-Jagd

@Peter Berger: es freut mich, dass ich Sie durch meinen Bericht zu einem Geartester wurden ;-) es freut mich auch, dass der Bericht auch bei alten Kopovprofis gut ankommt

Peter Berger
Peter Berger

Hallo FR-Jagd! Ich würde mich jetzt nicht als Kopov Profi bezeichnen nur weil ich seit fast 30 Jahren die Rasse führe. Ich habe nur die Vorteile der Rasse jetzt lange genug kennen gelernt und bin für mich der Auffassung, dass der Kopov der Ideale Jagdhund für meine Jagdverhälnisse ist. Ich habe hier ein REvier mit 80% Wald, 20% Feld, kein Wasser und kein Niederwild (ausser Rehwild). Hauptwildarten sind Dam- u. Schwarzwild, Rotwild ist Wechselwild. Hier ist mir der Kopov ideal, da auch die Geländeverhältnisse für die Rasse kein Problem darstellt. Ich finde es auch immer zu kot... wenn andere Jäger (ich habe das vermehrt bei DD, DW und W Führern festgestellt) versuchen den Kopov schlecht zu reden und damit beweisen, dass sie keine Ahnung von der Rasse haben. Sicherlich gibt es unter den Kopovs auch etwas schlechtere Hund, genau wie bei jeder anderen Rasse aber nur weil mal jemand einen DD gesehen hat, der ein Reh auf einer DJ gerissen hat, würde kein normaler Mensch die Rasse als untauglich ansehen - warum auch, es kann ja viele Ursachen haben, dass genau dieser eine Hund keine Leistung zeigt, ... In diesem Sinne: Ho Rüd Ho und nochmals vielen Dank für diesen tollen Bericht über die tolle Jagdhunderasse Kopov!

Franz Baumann
Franz Baumann

Mich würde interessieren, ob der Kopov grundsätzlich wildscharf ist, sprich, ob er auf der Nachsuche Rehe nieder zieht und würgt. Wie verhält es sich grundsätzlich mit Wasser, ist er wasserfreudig wie die ADBr?

FR-Jagd
FR-Jagd

@Franz Baumann: wie oben schon beschrieben hat mein Benji Wildschärfe. Er musste schon bei zwei Nachsuchen einen Bock niederziehen und halten bis ich das Stück abfangen konnte. Ich weiss auch von anderen Kopov‘s die das schon gemacht haben. Zum Thema Wasser: Benji ist mit 4 DK aufgewachsen und seit frühem Welpenalter mit diesen schwimmen gegangen. Er liebt es ins Wasser zu gehen. Ich kenne wenig andere Kopov‘s die auch so gerne ins Wasser gehen wie meiner

Peter Berger
Peter Berger

Hallo Franz Baumann! Wenn ich meine Erfahrungen zu ihren Fragen hier kundtun darf: Ich hatte bisher 7 Kopov und führe aktuell noch drei Jagdlich und eine 16 jährige Rentnerhündin. Somit kann ich aus eigener Erfahrung von 11 Kopov sprechen - drei von den Kopovs waren "nur" Raubwildscharf und haben keine Rehe niedergezogen. Alle anderen kamen bisher schon in die Situation bei Nachsuchen geschnallt zu werden und dann auch ein angeschossenes bzw. verletztes Stück Rehwild niederzuziehen. Bisher hat es immer hervorragend geklappt. Ich hatte sogar schon mehrere Nachsuchen wo die Kopovs auch versucht hatten Dam- und Rotwild niederzuziehen, die gelang aber aufgrund Grösse und Gewicht nicht so einfach. Aber die Stücke wurden zumindest am Platz gehalten und ich konnte diese mit der kalten Waffe erlösen. Zum Thema Wasser: Ich präge meine Welpen von frühstem Welpenalter an immer an´s Wasser. Ich gehe mit ihren regelmässig zum Schwimmen und auch mein Gartenteich ist vor keinem meiner Kopovs sicher. Meine alte 16 jährige Hündin und einer meiner aktuellen Rüden apportieren sogar Enten aus dem Wasser - sie können sich vorstellen wie die Blicke der Mitjäger sind, wenn ich einen Kopov ins Wasser schicke und dieser Enten apportiert :-) Was sie jedoch alle nicht so mögen ist Regen, Wasser von oben ist anscheinend doof. Im Jagdalltag kein Problem, gejagt wird auch bei Regen aber wenn man mal muss und sich dann aufgrund Regen alles verdrückt, dann wundere ich mich schon manchmal, wie lange ein Hund seinen Urin halten kann ohne dass er "platzt".

Franz Baumann
Franz Baumann

Danke für die Antworten.

Peter Berger
Peter Berger

Hallo Franz Baumann, ich freue mich dass ich helfen konnte

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