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Minox ZA5 1,2-6x24
Von jannis_hellmuth am 14. Mai 2021

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Hallo Geartester-Community,

drei Jahre begleitet mich nun schon das Minox ZA5 1.2-6x24 auf unzähligen Drückjagden und Nachsuchen. Zeit für ein kleines Fazit.

Da ich immer die gleiche Optik auf den Bewegungsjagden verwenden wollte, egal ob als Hundeführer, Standschnaller oder später auf der Nachsuche, war ich auf der Suche nach einem zuverlässigen, robusten und preisgünstigen Zielfernrohr. Ein Rotpunkt kam für mich nicht in Frage.

Fündig wurde ich bei der Suche nach genau einem solchen Zielfernrohr 2017 auf einer Messe bei der ich das ZA5 als Messeaktion für 99€ erwerben konnte.

„Für so wenig Geld, was kann ich da falsch machen“, habe ich mir damals gedacht.

Je länger ich das Glas nutzte, desto erstaunter wurde ich.

Mit der kleinsten Vergrößerung von 1.2 lässt sich Ideal auf kurzen Distanzen schießen. Auch das anbringen von Fangschüssen auf unter 5 Metern stellt keine Probleme da. Ein sehr großer Vorteil ist für mich der sehr angenehme Einblick in das Glas. Gerade auf sehr kurzen Distanzen schieße ich mit beiden Augen offen, dies bietet verschiedene Vorteile. Ist aber leider für mich nicht bei jedem Glas problemlos möglich. Bei dem ZA5 von Minox allerdings schon!

Mit einem 30 mm Mittelrohrdurchmesser sind die Montagemöglichkeiten nahezu unendlich und brauchen wohl keiner genaueren Beachtung mehr. Der große Durchmesser sorgt für einen angenehmeren Durchblick im Vergleich mit einem Zölligen Mittelrohrdurchmessern.

Mit der kleinsten Vergrößerung (1,2-Fach) haben wir ein Sehfeld von ungefähr 25 m auf 91 m. Durch die 6-fache Vergrößerung sind auch Schüsse auf größere Entfernungen jeweils der 100 m überhaupt kein Problem! Für die tägliche Revierrunde definitiv auch eine Option, wenn man nicht immer das große 56er Ansitzglas auf der Waffe herumschleppen möchte. Oder in Zukunft auch in der Nacht mit dem Wärmebildvorsatz Jagd.

Die Einstellung der Dioptrien sowie der Vergrößerung lassen sich dank Gummierung auch in hektischen Situationen leicht und zuverlässig bedienen.

Aushalten musste das Glas definitiv Einiges.

Montiert war es mittels einer Mauser Hexalock Montage auf einem 98er im Kaliber 30.06. In der Kombination habe ich knapp 300 Schuss abgeben.

Eine Treffpunktverlagerung, welche durch das Glas kam konnte ich nie feststellen. Auch wenn ich mit der Waffe gestürzt, irgendwo angeeckt oder sie mir umgefallen ist, konnte ich nie beim anschließenden Kontrollschuss eine Veränderung feststellen.

Durch die ½ MOA Klickverstellung haben wir pro Klick eine Treffpunktverlagerung von 1,45 cm auf 100 m. Für ein Drückjagdglas völlig ausreichend. Auch wenn eine Verstellung von ¼ MOA mir persönlich lieber wäre.

Eine Sache, welche ich allerdings die letzten Jahre immer wieder vermisst habe, ist ein Leuchtpunkt im Absehen. Dieses Feature bietet das einfache ZA5 leider nicht. Ob man diesen am Tag braucht, darüber kann man sich streiten. Vereinfachen würde er die schnelle „Zielerfassung“ sicherlich.

Mit dem ZA5 habe ich ein zuverlässiges und strapazierfähiges Drückjagdzielfernrohr gefunden. Auch die ein oder andere Schramme tut mir bei diesem Glas nicht weh.

Bewusst nicht High End, sondern strapazierfähig und verlässlich!


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Kommentare

Jim

Hallo, wirklich ein toller Bericht, der mich neugierig gemacht hat. Das ZF gibt es ja schon eine ganze weile der Nachfolger müsste das
Z5i 1-5x24 sein das um die 600€ kostet. Wenn man bei Gockel jedoch nach dem Z5 sucht bekommt man nur Treffer bei Aliex...
Wer war den der Händler der es auf der Messe vertrieben hat? Weidmannsheil

jannis_hellmuth

Vielen dank für ein Lob!
Der Händler war Minox direkt.

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