Meopta Meostar R2 2,5-15x56 RD/MR-PA
Von Hunters_View am 3. September 2020

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Waidmannsheil Geartester,

für Einige sind die Zeiten in denen Zielfernrohre die höchsten Transmissionsraten oder Dämmerungszahlen haben mussten vorbei. Heute ist wichtig, dass ein Glas robust ist, eine stabile Montage hat und einen weiten Parallaxenausgleich so wie Sehfeld besitzt.

Denn ein Zielfernrohr, dass für die Verwendung von Nachtsicht- und Wärmebildtechnik benutzt wird, hat spezielle Anforderungen.

Auf der Suche nach einem Glas, dass diese Ansprüche erfüllt, hat mich ein Freund auf das Meopta Meostar R2 2,5-15x56 RD/MR-PA aufmerksam gemacht. Er hat es ein paar Monate vor mir bekommen und war ziemlich begeistert. Es ist robust gebaut und hat keinen großen Schnickschnack. Es gibt das Modell mit und ohne Schiene, was die Montage auf meiner R93 vereinfachte. Ansonsten hat es einen 30mm Mittelrohr, wofür es auch jede Menge Montagen gibt. Es sind vier Absehen wählbar 4LP, 4K, BDC und BDC-3. Das Absehen befindet sich in der zweiten Bildebene. Ich habe das 4LP gewählt, das ein einfaches Fadenkreuz mit Leuchtpunkt besitzt. Der Leuchtpunkt lässt sich in acht Stufen regeln, wobei es jeweils eine Position zwischen den Helligkeitsstufen gibt, damit man direkt in die passende Stufe schalten kann.

Eingeschossen war das Glas mit vier Schuss. Die Klickverstellung ist in 0,7 cm auf 100 m, was man beim Einschießen beachten muss. Natürlich habe ich es bei der normalen Jagd am Tag genutzt, auch bei weiteren Schüssen zwischen 180-250m hat es mich nicht im Stich gelassen. Doch hauptsächlich habe ich mir das Zielfernrohr zugelegt, um damit in der Nacht zu jagen. Zwar ist die Leistung des R2 in der Dämmerung recht gut, doch habe ich es hauptsächlich mit Vor- und Nachsatztechnik genutzt. Beim Einsatz mit einem Wärmebild- oder digitalen Nachtsichtvorsatz ist es wichtig, dass das Glas ein großes Sehfeld hat. Bei 2,5x Vergrößerung hat das Meopta ein Sehfeld von 14,9m auf 100m. Dadurch kann man im Zielfernrohr das komplette Menü der Vorsatzoptik sehen. Besonders beim Einschießen ist das wichtig. 

Auch ein kräftiges Fadenkreuz ist hier von Vorteil, welches das Meostar auch besitzt. Ein weiterer Grund, weshalb ich mich für das Glas entschieden habe, ist der große Parallaxenausgleich. Er geht von 10m bis unendlich. Dadurch kann man auch bei Nachsatzgeräten wie das PARD 007 mit einem scharfen Fadenkreuz und einem scharfen Bild jagen. Eine Parallaxe unter 50m ist da echt Gold wert.

Das Meopta Meostar ist ein solides Zielfernrohr für einen fairen Preis. Besonders wenn man mit Nachsichttechnik jagt. Aber auch so kann ich es vollumfänglich empfehlen.

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Kommentare

FlitzerTom .

Eigentlich ein schöner Bericht, aber der Bewertung kann ich mich wirklich nicht anschließen.
Ich musste für 3 Monate (November bis Anfang Januar) dieses Glas als Ersatzglas führen. Leider hatte mein Kahles Helia Lieferverzögerung, somit montierte mir mein Büchsenmacher dieses Glas auf die Waffe. Für den Preis von ca. 1.300 Euro stimmte das PLV überhaupt nicht. Mein Kahles (1.335 Euro) ist das eine ganz andere Welt.

Ansonsten kann man aus diesem Bericht alle Stärken und Schwächen entnehmen, die ich auch feststellen musste: https://www.geartester.de/berichte/meopta-r2-2-5-15x56-rd-preisleistungssieger

Grüße
Tom

Willi Winzig

Ich hab auch das Meopta und zwar aus gleichen Gründen. Gerne hätte ich auch ein Kahles genommen aber das meopta ist das einzigste mit Parallaxeausgleich ab 10 Meter.
Kahles, Zeiss, Swarovski etc geht bei 50m los.
Was ich bemängel ist die Schwergängigkeit der Leuchtpunktverstellung aber das ist Jammern auf hohem Niveau

Hunters_View

@FlitzerTom Was stört dich denn an dem Glas, bzw. ist schlechter als beim Helia. Ich habe es halt echt hauptsächlich zur Nachtjagd...

Jack

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