Bergstutzen BS97 von Blaser, für mich eine der besten Waffen für den Ansitz
Von Out_in_the_forest am 31. August 2019

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Der Blaser B97 ist seit Jahren ein treuer Begleiter auf der Jagd, und nicht nur mein Favorit, sondern auch die erste Waffe mit der meine Tochter damals nach dem bestehen ihrer Jagdprüfung mit mir zusammen ihre ersten Stücken Wild erlegen konnte. Die Möglichkeit, zwei unterschiedliche Kugelkaliber in einer Waffe führen zu können, und die Tatsache, dass es diese Waffe in Linksausführung gab, war für mich damals der Grund den Bergstutzen aus dem Hause Blaser zu kaufen. Bis heute ist er meine erste Wahl für den Ansitz.

Für mich war damals das Hauptargument nicht den BS95 sonder den BS97 zu wählen, dass diese Modellreihe anstatt nur mit einem Schloß mit zwei Schlößern ausgestattet ist. Es befinden sich also zwei Schlagstücke und Schlagfedern im System, was einem ermöglicht, einen zweiten Schuss ohne erneutes Nachspannen zu tätigen. Benötigt man, aus welchem Grund auch immer, eine schnelle zweite Kugel hat man dadurch die Möglichkeit. Bei der Kaliberwahl habe ich mich für die 6,5x57 R und die 8x57 IRS entschieden. Aber dazu später mehr.


Fakten:
Lauflänge: 60 cm
Schaftform: Schaft mit Schweinsrücken und bayerischer Backe
Gewicht: um die 3,1 Kilo
Sicherung: Handspanner 


Führigkeit:

Für mich ist der BS97 eine extrem führige aber auch sichere Waffe. Ich führe die Waffe immer entspannt und spanne sie mittels Handspanner erst kurz vor dem Schuss. Mit dem vorderen Abzug wird der untere und mit dem hinteren der obere Lauf bedient. Ein Stecher wird nicht benötigt, denn der Bergstutzen ist mit Feinabzügen versehen. Durch die freischwingenden Läufe können sich diese frei ausdehnen. 

Ich habe gerade durch die Umstellung von Blei auf Bleifrei unterschiedliche Munition für diese Waffe ausprobiert, und diese überzeugte immer mit einem gut zusammenliegenden Streukreis. Die gesamte Waffe ist kompakt und perfekt ausbalanciert. Die Bedienung ist für jedermann logisch und sie liegt einfach schön in der Schulter. Das Vorurteil, was vor einigen Jahren sich hartnäckige hielt, dass der Bergstutzen mal hier und mal dorthin schießt, kann ich nicht bestätigen. Ich erlege im Jahr meine 30-40 Stücken Wild vom Ansitz und wurde in den letzten acht Jahren nicht einmal von dieser Waffe enttäuscht. 

Kaliber:

Insgesamt kann man bei dieser Waffe zwischen 15 verschiedenen Kombinationen wählen. 

Von der 9,3x74 R- 5,6x50R Mag. über die 30.06 Spr. - .22 Hornet oder meine 8x57 IRS- 6,5x57 R findet glaube jeder die Kaliber, die für seine jagdlichen Bedürfnisse passen.

Die 6,5x57 R für mich eins meiner Lieblingskaliber, da sie schnell, präzise und wirkungsvoll ist ohne zu viel vom Wildfleisch zu entwerten.

8x57 IRS steht im Bezug auf die Kompatibilität der zu bejagenden Wildarten an der Spitze von Jagdkalibern in Bezug auf das Verhältnis von Aufwand zur Wirkung. Wer in seinem Revier, wie ich hauptsächlich Rehwild, Rot- und Schwarzwild bejagt, ist mit der Randpatrone für die meisten aller vorkommenden jagdlichen Situationen bestens ausgestattet.

Fazit 

Ich glaube jeder kann sich nach dem folgenden Text denken, der Bergstutzen ist und bleibt für mich eine Waffe, die ich gerne führe. Wer auf der Suche nach einer führigen und ansprechenden Waffe für den Ansitz ist, und die Möglichkeit schätzt zwei verschiedene Kaliber auf Jagd zu führen, ist mit dieser Waffe definitiv gut beraten.


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Kommentare

Hans Forstmann

Bergstutzen sind toll!! Eine Waffe für alles ohne schweren Schrotlauf.
Jeder findet mit Gewissheit seine optimale Kaliberkonfiguration, wenn er Geduld hat auf Egun oder wenn er Geld hat als Neuwaffe.
Spannend finde ich: Alle Kombinierten sind preislich im freien Fall, nur noch die BS sind halbwegs stabil... Zeugt davon, das es eine Waffe für Kenner ist.

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