EILTEST: Nie wieder kalte Füße mit den Heizsohlen von Tchibo
Von Ober Jäger am 26. November 2015

Anzeige

Hallo an alle hier bei Geartester,

ich hoffe, ihr nutzt den Mond genauso ausführlich wie ich es diesmal tue! Herrlich Schnee und Mond, was gibt es schöneres? Besonders die Füchse haben es mir angetan und so sitze ich auf teilweise offenen Kanzeln oder Leitern im Feld und reize mich um Kopf und Kragen. Die Folge: Kalte Füße! Ich habe deshalb einmal gewagt, außerhalb der typischen Pfade nach Abhilfe zu suchen und bin bei Tchibo fündig geworden. Die bieten Gerade in ihrem Wintersportsortiment elektrische Heizsohlen für 39,90 Euro an. Das Risiko wert, dachte ich und hier mein Bericht mit meinen ersten Erfahrungen. Ich sollt ja auch noch die Chance haben, sie zu bestellen!!!

Das Produkt:
Es besteht aus einem Ladegerät, zwei 1.400mA Akkus und zwei Heizsohlen für die Größen 36 bis 48.

So funktioniert es:
Die Sohlen muss man zunächst zuschneiden. Auf der Sohle selbst sind die Linien aufgezeichnet, die man für seine jeweilige Größe schneiden muss. Meiner Erfahrung hat das auch hin... Man legt die Sohle in den Stiefel ein und kann mit einer Klammer das Akkus oben am Schaft befestigen. Einmal den An/Aus Schalter gedrückt ist geringe wärme (LED ist grün) und zwei mal drücken ist Vollgas (LED ist rot). Drei mal drücken ist aus.

undefined

Im Feld:
Die Sohlen heizen ausschließlich vorne. Beim Auspacken der Ware war ich darüber zunächst enttäuscht aber in der Praxis ist das genau richtig. Dort friert man und dort schaft man Abhilfe. Die maximale Laufzeit lag bei leicht über 5 Stunden bei voller Belastung. Bei niedriger Temperatur sicher noch mehr... Die ausgestrahlte Wärme ist nicht sonderlich intensiv, aber sehr angenehm und sie verlängert das Sitzfleisch signifikant. Am Wochenende ist Drückjagd und da verspreche ich mir auch mehr Konzentration durch warme Treter.
Man sollte den Akku innen im Stiefel tragen oder zumindest die Hose drüber machen, um die volle Akkuleistung zu gewährleisten. Diese entfalten Akkus bei rund 30 Grad (Nicht grad Ansitztemperaturen), deshalb Vorsicht. Einziges Manko in der Praxis: Das Flachbandkabel ist genau auszurichten, um nicht beim Laufen zu stören. Das Akku selbst kann auch leicht nerven, wenn man weitere Strecken läuft. Aber das muss wohl so sein, wenn man auf warme Füße nicht verzichten möchte und mit etwas Fummelei schon machbar. Ich bin dazu übergegangen, die Akkus erst auf dem Sitz anzuklemmen, ist auch schnell gemacht.

undefined

Fazit:
Für 39 Euro ein schöner Komfort, der den Ansitz oder die Drückjagd angenehmer macht. Die Verarbeitung des Produktes ist in Schulnoten ausreichend (Stecker nicht sonderlich hochwertig) und der Tragekomfort auch (Siehe oben, zum richtigen Verlegen des Kabels). Für 39,95 Euro jedoch absolut brauchbar und deshalb eine Empfehlung auf Geartester wert. Eine Lösung mit besserem Preis-Leistungsverhältnis ist mir nicht untergekommen.

Hier gehts zum Tchibo Onlineshop: LINK (Provision kriege ich leider keine ;-))

Anzeige

Kommentare

Ober Jäger

@Dreispross
Ich habe das gleiche Problem erfahren wie Du und eine einfache Lösung gefunden. Guck Dir mal bitte das hinzugefügte Bild mit dem Klebestreifen (!!) an...
WMH Dir!

Dreispross Kanal

@Oberjäger : Gute Idee ;-) (y)

Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Mehr erfahren