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Trophäen montieren: Gehörnklammern im Test
Von Jana Knaup am 30. November 2015

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Hallo ihr Lieben, der Ein- oder Andere kennt mich vielleicht von meinem Blog, alle anderen sind herzlich eingeladen, mich mal auf www.janasjagdblog.de zu besuchen.

Bisher war unsere Jagdsaison sehr erfolgreich und wir haben uns nun dran gemacht, unsere Trophäen zu präparieren. Nach dem Abschlagen, Abkochen und Bleichen stellt sich immer wieder die Frage: Wie setze ich de Trophäe aufs Brettchen auf?

Darum möchte ich Euch heute unterschiedliche Methoden im Test vorstellen.


Ein Bekannter von mir klebt seine Trophäen einfach mit der Heißklebepistole am Brettchen fest. Bei nicht lackierten Brettchen und leichten Trophäen funktioniert dies auch ganz gut, der Kleber hält gut am Schädelknochen. Ausprobiert habe ich diese Methode einmal mit lackierten Trophäenbrettchen.
Der Kleber darf noch nicht zu kalt und ausgetrocknet sein, und die Trophäen müssen anschließend noch immer einen Tag komplett aushärten und auskühlen.
Sowohl der Jährling, als auch der mehrjährige Bock sind leider beim ersten Versuch vom Brettchen gefallen. Bei einem zweiten Versuch hat der Jährling zwar gehalten, optisch bin ich jedoch nicht wirklich überzeugt.
Diese Methode halte ich persönlich daher nur für mäßig geeignet. Lediglich die Hülse lässt sich mit Heißkleber hervorragend mit aufs Brettchen kleben.


Eine sehr beliebte, klassische Methode sind Gehörnklammern aus Metall. Die Klammern kommen als zweiteiliges Set mit Schraube und sind vom Gebrauch her leicht zu montieren. Die Schraube wird durch die Bohrung am Brettchen gesteckt, das "Plättchen" leicht angeschraubt. Anschließend wird der Schädel so aufgeschoben, dass die Klammer sich zwischen den Augenhöhlen verhakt. Dann nurnoch in die gewünschte Position auf dem Brettchen schieben und festziehen.
Die klassischen Gehörnklammern halten bombenfest und überzeugen durch Ihre leichte Montage.

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Leider hatte ich zwei Böcke, deren Augehöhlen-Abstand zu gering für die Beite der Gehörnklammern waren.
Hier habe ich auf Fischer-Gehörnklammern zurückgegriffen. Die Spangen bestehen aus Hartplastik und lassen sich mit einer Gartenschere leicht an den Seiten etwas schmaler knipsen oder ein Stück kürzen. So lassen sich die Fischer-Klammern gut individuell anpassen.
Die mitgelieferten Schrauben waren leider etwas lang sodass wir auf kürzere Schrauben aus dem Baumarkt zurückgegriffen haben.

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Für welche Möglichkeit der Montage man sich nun entscheidet, hängt meiner Menung nach ein kleines bisschen von den Trophäenschädeln ab. Die Fischer-Gehörnklammern (ca. 3,-EUR/Stk) sind etwas vielseitiger, allerdings auch etwas teurer. Die klassischen Gehörnklammern (ca. 1-2EUR/Stk) sind leider nicht so flexibel einzupassen, halten jedoch bei größenmäßig passendem Schädel wirklich bombenfest.

Ich hoffe ich konnte Euch ein bisschen bei der Auswahl helfen!
Viel Spaß beim Montieren und Waidmannsheil,

Eure Jana

www.janasjagdblog.de

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Jana Knaup
Enthusiast

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