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Erfahrungen und Einschätzung im Praxiseinsatz M95
Das Puuko M95 Ranger zeigt sich im Praxiseinsatz als außerordentlich robustes und vielseitiges Outdoormesser. Besonders unter Bushcraft- und Survival-Fans genießt es einen hervorragenden Ruf. Die Klinge ist aus hochwertigem, nicht rostfreiem Stahl gefertigt und weist die typische Puukko-Form auf, wodurch sie sowohl für feine Schnitzarbeiten als auch für grobe Aufgaben wie das Spalten von Holz bestens geeignet ist.
Im praktischen Gebrauch überzeugt das M95 Ranger durch seine exzellente Schnitthaltigkeit und Stabilität. Der ergonomisch geformte Griff aus rutschfestem Material liegt auch bei längeren Einsätzen angenehm in der Hand und sorgt für einen sicheren Halt – selbst unter schwierigen Bedingungen wie Nässe oder Kälte. Die Balance des Messers ist gut abgestimmt, was sowohl präzise als auch kraftvolle Schnitte ermöglicht.
Ein weiterer Vorteil ist die hochwertige Kunststoffscheide, die das Messer sicher aufbewahrt und zugleich einen schnellen Zugriff erlaubt. Im Alltagseinsatz – ob beim Camping, Wandern oder auf der Jagd – zeigt das Puuko M95 Ranger kaum Schwächen und erweist sich als zuverlässiger Begleiter für unterschiedlichste Outdoor-Aktivitäten.
Fazit:
Wenn ich nur ein Messer besitzen oder führen dürfte, wäre es das Puuko M95. Es lässt sich sehr gut nachschärfen, eignet sich hervorragend für das Aufbrechen und Abfangen bis hin zum Zerwirken von Wild und kann auch beim Spalten von Holz ohne Probleme verwendet werden.
Erfahrungen und Einschätzung im Praxiseinsatz M23
Die gesetzlichen Vorgaben in Deutschland werden zunehmend restriktiver. Außerhalb der Jagd sollte ein feststehendes Messer daher maximal 12 cm Klingenlänge haben, um §42a konform zu sein.
Über meine irischen Jagdkollegen bin ich auf das M23 aufmerksam geworden. Es überzeugt durch eine rasiermesserscharfe, feine und sehr spitze Klinge. Das M23 eignet sich hervorragend für das Versorgen von Wild nach alpenländischer bzw. irischer Methode (Ringeln, Bauchschnitt und Drosselschnitt, der Brustkorb bleibt geschlossen) sowie für feine Arbeiten. Zusätzlich nutze ich es gern wie ein Cuttermesser, beispielsweise zum Öffnen und Zerlegen von Kartons.
Nicht unerwähnt bleiben darf aber der heftige Preis, welcher ziemlich exakt der gleiche ist wie beim M95, was ich für einen solchen „Zahnstocher“ nicht jeden Tag ausgeben möchte.
Zu erwähnen ist auch der skandinavische Schliff, das heißt, dass es nur eine Phase an der Klinge gibt, was das Messer leicht nachschärfbar macht und zu einer extremen Schneidfreudigkeit führt. Dies verbietet aber gleichzeitig einen zu groben Einsatz, da die Klinge wirklich sehr gut, das heißt dünn ausgeschliffen ist.
Fazit:
Definitiv nicht „das Eine für Alles“, aber eine super interessante Option für alle, die mit leichtem Gepäck reisen (müssen) und trotzdem effektives Werkzeug haben wollen. Wer gut mit seinem Messer umgehen kann und nicht gerade Abfangen muss, dem wird dieses Messerchen auf Pirsch und im zivilen Leben sicher viel Freude bereiten und das ganz ohne Konfliktpotential.
Beachtet aber bitte trotzdem: In Waffenverbotszonen ist das Führen von Messern aller Art, einschließlich vieler Taschenmesser, grundsätzlich verboten, das gilt dann auch für den Zahnstocher M23, leider.