Ridgeline Jacke Monsoon: Perfektes Konzept aus dem Land von Wind und Regen
Von Siegfried Pieper am 29. September 2015

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Moin Moin an alle GEARTESTER,

ich habe seit gut zwei Jahren eine Jacke, welche ich hier aus vollster Überzeugung vorstellen möchte. Diese habe ich aus England, als damals der Vertrieb der neuseeländischen Marke hier in Deutschland noch nicht so organisiert war, wie es jetzt Gott sei Dank der Fall ist. Es geht um meine "Monsoon Smock" Jacke von Ridgeline. Grund der Vorstellung: Es ist die perfekte Jacke für nasskalte Tage mit viel Wind und Regen - perfekt für aktives Jagen in rauem Gelände. Aber lest bitte selbst:

Zum Produkt:

Die Jacke ist aus wasser- und winddichtem Polyester gefertigt und ist dank einer speziellen Membran ausreichend leise für die Jagd. Die Ärmel haben Neoprenabschlüsse und lassen sich mittels Klettverschluss verengen und weiten. Durch das Neopren läuft einem kein Wasser den Arm hoch, was sehr angenehm ist. Die geräumigen Taschen sind mit ebenfalls wasserdichten Reißverschlüssen versehen, so dass auch bei stärkstem Regen das Telefon oder die Papiere bislang stets trocken blieben.
Auffällig bei der Jacke ist der lange Schnitt. Die Jacke reicht bis weit über das Gesäß (Das ich das jemals schreiben würde ;-)) und lässt sich durch eine Kordel sowie zweier Reißverschlüsse eng anliegend oder weit tragen. Das ist enorm praktisch, da man so den Körper bestens temperieren kann, je nachdem, ob man gerade läuft oder sich ansetzt. Die Nieren bleiben immer warm und die Feuchtigkeit kann nicht so leicht nach oben kriechen.
Der Kragen ist hoch und lässt sich durch einen robusten Reißverschluss eng anliegend schließen. Auch das ist günstig bei Wind und Regen, da er einem so nicht so ins Gesicht weht. Die Kapuze ist verstärkt, so dass sie einem nicht zu eng anliegend am Gesicht klebt. Das hat sich beim Abglasen oder Schießen sehr bewährt. Sollte es jedoch gar zu stürmisch werden, lässt sie sich auch enger schließen. Beides von Vorteil.
Meine Jacke hat die Farbe Teak, was sich gut in herbstliche Landschaften einfügt. Ganz besonders gut war die Farbe jedoch für den gerade hinter mir liegenden Trip in die schottischen Highlands. Wer findet den Schützen?

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Praxis:


Die Jacke ist perfekt für Frühlings- und Herbsttemperaturen. Sie ist gemacht für aktives Jagen oder Ansitze bei den jahreszeitlich typischen Temperaturen. Im letzten Jahr habe ich die Jacke ab November in den Schrank gehängt und zum Mai wieder hervorgeholt. Sie ist keine reine Ansitzjacke!
Ganz besonders gut kommt die Jacke bei der Pirsch oder bei der Hundearbeit an. Immer dann wenn man in Bewegung ist und einem der Wind oder der Regen zu schaffen macht, spielt die Jacke ihr Können aus. Ich habe es mir geradezu zum Sport gemacht, dann raus zu gehen, wenn andere lieber vor dem Fernseher sitzen. Nicht weil es bei Wind und Wetter besonders leicht ist Beute zu machen, mehr weil es ein gutes Gefühl ist, richtig angezogen zu sein.

Fazit:

Für 289 Euro bekommt man ein sehr sehr gutes Produkt für die oben angesprochenen Anwendungen. Ich kann sie uneingeschränkt empfehlen und habe nur folgende Anregung an den Hersteller: Bei dem Preis und Fertigung in China sollte es möglich sein, mit etwas hochwertigeren Membranen die Atmungsaktivität weiter zu steigern. Bei meiner Jacke der ersten Generation ist man schon etwas zu sehr damit beschäftig mit den Reißverschlüssen die Körpertemperatur zu regulieren. Ich hörte jedoch davon, dass es eine neue Generation der Jacke geben soll, welche genau das optimiert hat. Wenn dem so ist: Kaufen!!

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