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Javeline Gunsmith Adapter DIY an Blaser K95

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Die K95 wird als leichte Büchse für körperlich anspruchsvolle Jagden beworben. Ich fragte mich, ob man mit so einer leichten Büchse nach körperlich hoher Belastung auch so schnell und sicher weite Schüsse antragen kann, wie mit einem deutlich schwereren Repetierer.

Dazu habe ich einige Test mit der K 95 in 270 win / 140 grain Accubond, mit der sie bei sehr guter Auflage und guten Tagen meinerseits ein großes Loch auf 100 Meter stanzt, durchgeführt. Einige knackige Burpees und dann weite Schüsse auf bis zu 300 m oder präzise Schüsse auf 100 m, liegend, auf dem Rucksack oder Sandsack oder Holzklotz aufgelegt. Das Gleiche dann mit einem Repetierer in schwererem Kaliber. Ich merkte bei Auflage auf dem Rucksack den Unterschied zugunsten des Repetierers deutlich. Eine um 800 Gramm schwerere Waffe komprimiert den Rucksack besser, meine Atmung überträgt sich nicht so stark, läßt die Waffe ruhiger liegen, entsprechend - deutlich und jagdlich relevant - näher sind die Einschläge am Haltepunkt. Über Foren bin ich auf den Tipp mit einem Carbon-Javeline Zweibein für die K95 aufmerksam geworden. Doch was ich dort an Fotos sah, schreckte mich ab. Man sah beim Javeline / Spartan rings um den Adapter Klebstoff oder die Aufnahme stand am Vorderschaft über oder war an zwei Seiten gut einen Millimeter im Holz versenkt.

Das liegt daran, dass der Adapter plan, der Vorderschaft aber konvex ist. Wenn man den Adapter nun einsetzt, steht er entweder über oder an zwei Stellen ist zwischen Holz und Adapter zur Auflagefläche hin gut 1 mm Holz sichtbar. Beides gefiel mir nicht.

Deshalb wollte ich mir einen Adapter vom hervorragenden Blaser - Service einbauen lassen. Da jedoch an einer anderen Waffe schon ein Javeline gunsmith Adapter für mein Carbon-Zweibein war, hätte ich auch noch ein zweites Zweibein für den Blaser-Adapter, dieser hat eine andere Passung, benötigt. Also bestellte ich in England bei Spartan nur einen Adapter.

Ein guter Freund bot mir an, den Adapter einzubauen. Er drehte einen Forstnerbohrer passend ab, klebte den Adapter ein, so dass er an den zwei höchsten Seiten der Schaftwölbung bündig war. Am Überstand trug er an den Seiten des Adapters per Hand Material soweit ab, dass sich der ganze Adapter erstklassig in den Schaft einfügt und kein Überstand oder Loch bleibt. Hier das Ergebnis:

Mit dem Zweibein am Vorderschaft und hinter dem hinteren Riemenbügel ein kleines Sandsäckchen (gibt`s günstig von Voere) untergelegt oder auf der Jagd die linke Faust verwendet, liegt die Waffe fest für weite Schüsse. Das Zweibein kann innerhalb weniger Sekunden an- oder abgenommen werden. Für den Hochsitz lasse ich das Zweibein zuhause, hier liegt der Schaft wie gewohnt auf.

Jeder etwas handwerklich begabte Jäger (ich zähle mich nicht dazu), kann sich so eine Zweibeinaufnahme in seine Waffe einbauen, die die Auflagefläche nicht verändert und optisch top aussieht.

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