Härkila Kervo Rucksack
Von that's why we go hunting am 26. März 2020

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Liebe Geartester,

Willkommen zu meinem neuen Testbericht. In dem heutigen Bericht geht es um den Rucksack "Kervo" von Härkila. Wie auch schon meine anderen Berichte, unterteilt sich dieser Testbericht in folgende Abschnitte.

- 1. Fakten

- 2. Praxis

Fangen wir also mit den Fakten an. Der Härkila Rucksack besitzt ein Fassungsvermögen von 36 Liter. Damit ist er als Daypack, also als Tagesrucksack zu bezeichnen. Außerdem besteht der Rucksack aus Loden, welcher aber bis zu einem bestimmten Maß wasserabweisend ist. Der Rucksack besitz ein integriertes Gewehrfutteral, welches zusätzlich herausnehmbar ist. Der Rucksack verfügt über 4 Taschen, welche sich in 2 kleine Außentaschen und 2 größere Hauptfächer unterteilen. Zusätzlich ist zu erwähnen, dass der Rucksack eine wendebare Regenabdeckung besitzt( eine Seite grün, die andere Weiß). Diese Regenabdeckung lässt sich wunderbar in einer dafür vorgesehenen Tasche im Boden des Rucksackes verstauen.  

Kommen wir nun zur Praxis. Der Rucksack ist, wie man das für einen Preis von rund 180Euro erwartet sehr gut verarbeitet. Der Lodenstoff verleiht dem Rucksack nicht nur einen schicken klassischen Look, sondern ist auch extrem leise. Gerade auf der Pirsch ist das Absetzen des Rucksackes und das Auflegen der Waffe fast geräuschlos möglich. Zum Stauraum. Auch wenn der Rucksack "nur" für 36 Liter Platz bietet, so reicht jedoch seine Kapazität locker für einen ganzen Tag im Hochgebirge. Ich hatte den Rucksack schon oft mit auf einer Tagespirsch in den Alpen und kann sagen, dass egal ob im Sommer oder im Herbst/Winter der Rucksack genügend Platz für alles bietet. Schwierig wird es nur, wenn die Beute noch mit in den Rucksack muss. Für solche Zwecke ist der "Kervo" Rucksack aber auch nicht konzipiert. Und beim Thema Hochgebirge sind wir auch schon beim eigentlichen Verwendungszweck. Der Rucksack besitz eines der besten Tragesysteme, welches ich je an einem (Jagd)Rucksack erlebt habe. Die Rückenpartie besteht aus einem Ultra dünnen Netzgewebe, so das immer gut 5-10 cm Luft zwischen dem eigentlichen Rucksack und dem Rücken sind. Durch die leicht gefütterten, aber dennoch dünnen Gurte ist der Rucksack auch über längere Zeit angenehm zu tragen. Die dünnen Schultergurte ermöglichen so auch einen sicheren Anschlag mit dem aufgesetzten Rucksack. Kommen wir zu den Fächern des Rucksackes. Die beiden Außentaschen sind verhältnismäßig klein. Ich nutze sie , um Utensilien wie Messer, Taschenlampe, Patronenetui, Brillenputztuch, Karten oder auch Handschuhe zu verstauen. Das Hauptaugenmerk liegt aber auf den beiden Hauptfächern. Das vordere Fach bietet genug Platz für ein Erste-Hilfe Set , Verpflegung, Sitzkissen usw. Praktisch ist, das in diesem Fach Einschubtaschen angebracht wurden, in denen man den Jagdschein oder technische Geräte unterbringen kann und sie somit nicht im Rucksack hin und her fallen. Das hintere Fach ist das größte Fach des Rucksackes. Es bietet einen Haken, sowie eine Einschubtasche für ein Trinksystem bis zu 3 Litern. Dieses Hauptfach bietet ebenfalls genügend Platz. So bringe ich meistens in diesem Fach meine Daunenjacke, das Spektiv, Kameraequipment usw. unter. Außerdem bietet der Rucksack die Möglichkeit Gegenstände die nicht in den Rucksack passen außen zu befestigen. Dank der vielen Gurte und Gummibänder lassen sich hier gut Jacken, Stative oder Decken anbringen. Wenn man einmal nicht so viel Platz braucht, lässt sich der Rucksack durch die Kompressionsbänder deutlich schmaler stellen. Das Gewehrfutteral ist gepolstert, jedoch ist es unvermeidlich den Rucksack abzusetzen, wenn man die Waffe herausnehmen möchte.

Ich persönlich bin von dem Rucksack sehr überzeugt, da er wie schon erwähnt ein Traumhaftes Tragesystem besitzt. Selbst meinen Vater, welcher eigentlich nicht auf Rucksäcke bei der Jagdausübung steht, konnte dieser Rucksack überzeugen. Den gleichen Rucksack gibt es anstatt des Lodens auch mit wasserfestem Stoff ( Härkila Mountain Hunter Rucksack). Wer diesen Rucksack ohne das Waffenfutteral möchte sollte sich stattdessen mal den Härkila Reisa Rucksack anschauen. 

Ich kann nur jedem empfehlen sich diesen Rucksack mal auf einer Messe oder in einem Jagdausstatter anzusehen. Damit man die Größe besser einschätzen kann. Ich hoffe die Bilder zeigen den Rucksack mit seinen Ausstattungsmerkmalen recht gut. Für Rückfragen und sonstiges stehe ich auf Instagram unter thats_why_we_go_hunting zur Verfügung.

Waidmannsheil

    


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