Graef Messerschärfer: Ein Gerät für alles und JEDEN
Von Ober Jäger am 21. Februar 2017

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Hallo an die Community!
Ich hab gestern den Mond genutzt und eine Sau auf die Seite legen können. Die Freude war groß! Noch größer wurde die Freude, als das Aufbrechen des staken Schweinchens leicht von der Hand ging. Grund dafür: Mein herrich scharfes Messer! Und indirekt mein CC 120 von GRAEF. Von diesem möchte ich euch berichten, der er ist sein Geld wert und eine echte Empfehlung.

Das Gerät:
Der Schärfer basiert auf drei rotierenden Scheiben. Diese sind nummeriert und unterscheiden sich in ihrer Körnung/Funktion. Die ersten beiden sind mit groben und feinem Diamantstaub belegt, welche in der Lage sind auch Material abzunehmen. Die dritte Scheibe ist ein Keramikscheibe zum polieren und entgraten. Einfaches Prinzip, welches aber auch für alles funktioniert. Der Abrieb der Klinge wird von einem Magneten am Boden des Gerätes gefangen. Die Rückstände fliegen so nicht rum und verdrecken den Arbeitsplatz kaum. Das Reinigen ist kinderleicht.

Die Anwendung:
Das Gerät ist eigentlich "idiotensicher", aber auch ich habe anfangs nicht optimal agiert. Ich habe mir keine Zeit genommen. Aber dazu gleich mehr.
Die Anwendung der ersten groben Scheibe beschränkt sich auf Messer, denen man den Schärfwinkel des Geräten nahe bringen möchte (20 Grad), oder deren Klingen völlig danaeben sind und einen neuen Grundschliff brauchen. Ansonsten ist sie eher grob und nimmt mehr weg, als beim normalen Schärfvorgang nötig.
Deshalb: Beim normalen schärfen einer passablen Klinge steigen wir bei der zweiten Scheibe ein und nehmen uns dabei Zeit. Wenn man sie langsam durchführt, wird es am besten. Die Keramikscheibe ist dann der letzte Schritt, der den Unterschied macht. Hier erreicht man die maximale Schärfe, wenn man wirklich sehr sehr langsam 1-3 Mal durchzieht. Mehr ist nicht nötig! Wichtig ist hier sich im letzten Schritt Zeit zu nehmen und keinen Druck auszuüben.

Fazit:

Auch wenn man die letzten Schritte des Schärfvorgangs nicht übereilen darf, hat man einen sehr schnellen Schärfer zur Hand. An die langsamen Bewegungen muss man sich etwas gewöhnen und die Führung der Klinge etwas üben aber es kann nichts schief gehen. Ich habe ihn für meine Jagd- und Zerwirkmesser in Gebrauch und erfreue mich an den Ergebnissen sehr. Es geht einfach soviel zuverlässiger und schneller von der Hand als mit klassischen Schleifsteinen. Überzeugt euch selbst!

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