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Funke Abfangnetz - nie wieder Abfangkorb tragen
Von Hunting Photographer am 5. Mai 2021

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Seit ich ernsthaft in die Fangjagd eingestiegen bin, war es mir und vor allem meinen Rentnern immer lästig den Abfangkorb, Abfangschieber usw. zu den mitunter gut in die Vegetation integrierten Fallenstandorten zu schleppen. Als ich von dem Funke Abfangnetz hörte, war mein Interesse sofort geweckt und es wurde prompt in der DN300 Variante bestellt.


Beschreibung:

Das Netz ist 1,20m lang, hat einen Durchmesser von 315mm und läuft konisch zu, bis es in einem Knoten endet. An der Öffnung ist ein fester Ring angebracht, der vor der Falle mit zwei mitgelieferten Edelstahl-Erdspießen befestigt werden kann. Ein Stück hinter dem Ring ist ein Seil in das Netz eingearbeitet, mit dem das Netz zugezogen werden kann.


Testbericht:

Der erste Eindruck war sehr positiv. Für den Preis von 68,00€ bekommt man ein solides Produkt.

Natürlich war ich zuerst skeptisch, ob das Netz auch wirklich sicher ist, schließlich wollte ich auch keinen Fang entwischen lassen. Hinzu kam, dass ich nicht nur Betonrohrfallen, sondern auch Kastenfallen nutze und diese ja nunmal eckig sind, während das Netz nur mit einem Ring und nicht mit einem eckigen Rahmen verfügbar ist. Allerdings sind die Lücken zwischen dem Ring und der Öffnung meiner Krefelder Kastenfallen so klein, dass dort nichts größeres als ein Hermelin entwischen können sollte.

Nach einigen Trockenübungen hatte ich dann genug Vertrauen gewonnen, um das Netz in der Praxis mit einem in der Kastenfalle gefangenen Nutria zu testen.

Die Erdspieße fixieren den Ring zwar sehr sicher, aber ich wollte lieber kein Risiko eingehen und habe zusätzlich noch ein Spanngummi zwischen dem Ring und dem Griff am der Oberseite der Kastenfalle gespannt. Ab da lief alles wie gewohnt, Schieber vor die andere Klappe, Falle öffnen gefangenen Nutria in das Netz treiben.

Und hier zeigte sich der Clou des Netzes. Der Nutria sprang schnell, da durch das Netz viel Licht fallen kann und einen Ausweg suggeriert, lief bis zum Knoten und war dann so eng vom Netz umschlossen, sodass er einfach regungslos ausharrte. So konnte ich problemlos wie noch nie den Fangschuss antragen.

Ich war begeistert. 

In der nächsten Zeit testete ich das Netz sowohl an Kastenfallen, als auch an Betonrohrfallen, mit etlichen Nutrias und einigen Marderartigen. Einen Fuchs hatte ich bis zum Ende der Jagdzeit leider noch nicht wieder in der Falle, aber ich bin unbesorgt, dass das Netz auch da funktionieren würde.

Fazit:

Das Netz lässt sich deutlich leichter und weniger auffällig als ein Abfangkorb transportieren und funktioniert einwandfrei. Ich bin absolut zufrieden. Einziges Manko ist, dass es keine eckige Variante gibt, aber ich werde mir wohl einen Adapter für Kastenfallen bauen, damit auch Hermeline mit dem Netz entnommen werden können. 


Weitere Informationen: https://funke-jagdbedarf.de/produkt/funke-abfangnetz-dn-300/

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Kommentare

LangerJäger

Moin.
Netter Bericht.
Wie verhält es sich denn mit dem Beifang?
Wenn man mal eine Katze oder einen Hasen in der Falle hat. Bekommt man die problemlos wieder raus oder muss man erst lange Lederhandschuhe besorgen oder gar das Netz zerschneiden?

Hunting Photographer

Warum sollte man Beifang in das Netz laufen lassen? Ich mache im Falle von Beifang einfach die Falle auf und lasse in frei.

Luca85

Wie siehts denn da mit dem Fangschuss aus, zerstört der das Netz nicht nach und nach? Oder setz du immer in den Löchern an?

LangerJäger

Und wie schaust du vorher in die Falle?
Ich habe Betonrohrfallen im Revier, da stecke ich aber nicht den Kopf rein um zu sehen was drin steckt.
Durch den Köderbunker kann ich auch nicht bis zu den Klappen schauen. Wenn ich die Klappe öffne hätte ich auch die Gefahr das z.B. ein Marder da durch entwischt.

Hunting Photographer

Irgendwann wird das Netz sicherlich Gebrauchsspuren aufweisen, aber das ist ok, denke ich. Mein Abfangkorb hat auch schon die ein oder andere Delle im Gitter. Das sind letztendlich Verbrauchsgegenstände, aber die Lebensdauer ist durchaus lang.

Die Fallen kontrolliere ich mit dem Smartphone. Ich stecke das Smartphone durch einen Spalt in der Köderluke und mache in beide Richtungen ein Foto mit Blitz. Auf den Fotos kann ich dann sehen, was drin sitzt.

XXX YYY

Wir haben eine Plexiglasscheibe die wir vor ein Fallentor halten, und dann das Fallentor hoch schieben.
So können wir sehen was in der Falle gefangen ist.
Dann entweder frei lassen oder das Fallentor wieder runter lassen, Abfangkorb vor das Tor stellen, Tor wieder hoch schieben und das gefangene Stück in den Abfangkorb scheuchen.

LangerJäger

Danke für die Tipps!

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