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Farm-Land 1-Hand Wildbergehilfe
Von Hunting Photographer am 5. November 2021

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Die Vorteile einer Wildbergehilfe liegen auf der Hand, die Anforderungen variieren allerdings stark von Jäger zu Jäger und von Revier zu Revier.

Für schwere Stücke oder schwieriges Gelände verwende ich einen Dreizug, bei dem bis zu zwei Leute mit anpacken können, aber für das alltägliche Bergen von leichten Stücken (Reh- und Schwarzwild) in gemäßigtem Terrain verwende ich gerne die 1-Hand Bergehilfe von Farm-Land. Die Konstruktion ist denkbar simpel, ein gummierter Griff und ein Stahlseil mit einer stabilen Schlaufe am unteren Ende.

Das Packmaß ist sehr gering, da das Stahlseil einfach zusammengerollt werden kann. So aufgerollt passt die Bergehilfe wunderbar in die kleinen Außentaschen von meinem Lodenrucksack und ist jederzeit griffbereit. 

Die Verwendung ist im Vergleich zu Bergehilfen mit Haken denkbar einfach, denn es muss nicht erst ein Schnitt am Kinn oder Lauf gemacht werden, in den der Haken eingehängt wird, sondern die Schlaufe wird einfach um den Träger, das Gehörn oder die Läufe gelegt. Die Schlaufe zieht sich automatisch zu und ist dank der rauen Oberfläche des Stahlseils so griffig, dass sie nicht abrutscht.

Ich habe mit der 1-Hand Bergehilfe bereits etliche einzelne Stücke Rehwild und Schwarzwild, aber auch mal zwei stärkere Frischlinge oder Rehe gleichzeitig geborgen. Der Griff liegt sehr angenehm in der Hand und drückt auch nach längerer Zeit nicht. Besonders angenehm finde ich, dass die andere Hand frei bleibt, um zum Beispiel eine Taschenlampe zu halten oder die Ausrüstung oder Waffe zu tragen.

Für unter 15€ finde ich diese Bergehilfe auch preislich sehr fair, sodass ich sie mit gutem Gewissen weiterempfehlen kann. Wesentliche Vorteile gegenüber den DIY Lösungen der gleichen Bauart sind die Materialien. Die Kombination von Gummi und Stahlseil kann problemlos hygienisch rein gehalten werden (Thema ASP Gebiete etc.) und ist unempfindlich gegenüber Nässe, Kälte, Schmutz etc.


Full Disclaimer: Ich fotografiere gelegentlich für Farm-Land, weshalb ich mich intensiv mit deren Produkten auseinandersetze, von denen ich viele auch privat gerne bei der Jagd nutze. Ich wurde nie gebeten einen Geartester Bericht zu schreiben und werde auch auf keine Art hierfür entlohnt. Dieser Bericht spiegelt zu 100% meine eigene unbeeinflusste Meinung wieder und ich schreibe diesen Bericht, weil die Bergehilfe seit langem zu meiner ständigen Ausrüstung gehört und sich für mich in der Praxis sehr bewährt hat.

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Hunting Photographer
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Kommentare

Big Slizer
Big Slizer

so werden keine Rehe geborgen..........
bei Rehen klemmt man das Haupt zwischen die Vorderläufe, die kann man einwandfrei mit einer Hand greifen und dies ziehen.
Auch Sauen werden nicht erdrosselt, dort nommt man einen Fleischerhaken in dem die Bergehilfe eingehakt wird.

Klaus Lange
Klaus Lange

Bitte bei der Bergehilfe die Verpressung der Hülse kontrollieren. Ich habe eine Rolle vom Wildträger
gemacht - beim Heraufziehen eines 50kg ÜL ist das Seil aus der Verpressung gerutscht.

Hunting Photographer
Hunting Photographer

@Klaus Lange, da hatte ich bisher keine Probleme mit. Ich habe mit der Bergehilfe problemlos Schwarzwild bis zu 70kg geborgen. Die Hülse wird aber die schwächste Stelle sein.

Hunting Photographer
Hunting Photographer

@Big Slizer, das kann natürlich jeder handhaben, wie er will. Mir ist es vor allem wichtig, dass das Wild schnell in die Wildkammer kommt. Je nach Gelände binde ich auch mal die Läufe zusammen und hänge mir das Reh über die Schulter. Es wird immer die einfachste und schnellste verfügbare Methode gewählt.
Bei Schwarzwild lege ich die Schlaufe meist um die Vorderläufe, so können auch mal zwei Stücke gleichzeitig geborgen werden (siehe Foto). Und ich finde es, wie geschrieben, praktischer nur die kompakte Bergehilfe zu benötigen und nicht erst noch einen Schnitt machen und den Fleischerhaken einhängen zu müssen.

Klaus Lange
Klaus Lange

"Auch Sauen werden nicht erdrosselt, dort nommt man einen Fleischerhaken in dem die Bergehilfe eingehakt wird"
Aha, und nach jedem Stopp - wenn der Zug nachläßt - fädelt man den Haken wieder in die Schlaufe.
So die Realität.

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