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Falle „Wildmeister“ von Fallenfuchs
Von Jagd-Team Nordschleswig am 7. Januar 2021
Dieser Bericht enthält gesponserte Inhalte

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Wir bejagen an der dänischen Grenze ein reines Niederwildrevier. Die Raubwildjagd steht bei uns im Fokus. Nicht nur die Ansitzjagd auf den Fuchs ist obligatorisch, auch die Fallenjagd wir bei uns aktiv betrieben.

Auf einer Fläche von 1.300 ha stehen 32 Betonrohrfallen. Diese sind, im Gegensatz zu uns Jägern, 24 Stunden aktiv. Durch die elektronischen Fallenmelder ist die Beunruhigung im Revier auf ein Minimum geschrumpft.

Angefangen mit Betonrohrfallen mit einer Rattenfalle als Auslöser, wurden die Systeme immer mehr optimiert. Die ersten Betonwipprohrfallen haben wir vor 9 Jahren aufgebaut. Die Fallen sind seitdem immer wieder weiter verbessert worden. Inzwischen sind es komplett abgeschlossene und abgedunkelte Fallensysteme.

Wir haben die Fallensysteme “Wildmeister“ und “Revierjäger“ von der Firma Fallenfuchs in zwei Revieren aufgestellt. Die Fallensysteme wurden per Spedition, um Platz zu sparen auseinandergebaut, auf Europaletten geliefert. Die Fallensysteme “Wildmeister“ und “Revierjäger“ werden komplett mit Betonrohren ausgeliefert und extra für Fallenfuchs ohne Pfalz gefertigt.

Alle Verblendteile vom Kasten und auch um die Fallschieber sind aus Stahlblech industriell gefertigt und ausschließlich lasergeschnitten. Scharfe Kanten gibt es nicht und dank der Laserbearbeitung wird eine hohe Präzision und Serienfertigung erreicht.

Das mittlere Betonrohr dient als Wippe und liegt auf einem Systemstück, welches kugelgelagert und mit der Auslöseeinheit verbunden ist. Die Auslöseeinheit kann durch die Federspannungen an dem Mechanismus eigestellt werden. So kann ein beliebiges Auslösegewicht gewählt werden. Die Falle löst bei max. 2 Grad Neigung und einem einstellbaren Gewicht ab 300 g aus. So kann vermieden werden, dass eine Maus oder Ratte gefangen wird, die Falle jedoch aber bei einem Mink auslöst. Die Falle kann in der Schonzeit ohne Probleme mit einer Flügelschraube auf Durchlauf gestellt werden.

Nach dem Fang (Auslösung) arretiert das System sofort, so dass keine beweglichen Teile dem gefangenen Tier Stress verursachen.

Das Gestänge für die Schieber ist innenliegend. Hier kann keine äußerliche Fremdeinwirkung das System auslösen.

Die Schieberkästen haben eine Auflage für die Betonrohre, genau wie auch der Systemkasten. Hier werden die Rohre passgenau eingeführt und sind ebenfalls vor äußerlicher Fremdeinwirkung geschützt.

Die Fallbleche werden durch Schienen geführt und verhindern ein Verklemmen der Bleche. Dieses wird außen geführt, welches ein Verkeilen garantiert ausschließt. Durch eine weitere Feder im Systemkasten wird das Gestänge nach der Auslösung wieder in den Urzustand zurückgeführt. Vor dem Auslösen dienen die Haken an dem Gestänge als Halter für die Fallbleche, nach dem Auslösen verkeilen sie sich und dienen als Waschbärsicherung. Ideal gelöst!

Zusammenbau der Falle:

Der Systemkasten bildet den Grundbaustein. An dem Kasten wird der Grundrahmen angeschraubt. Dieser Grundrahmen ist beim Fallensystem “Revierjäger“ nicht enthalten. Der Rahmen ermöglicht aber, die Falle nach dem Errichten mittels Stapler oder Teleporter zu transportieren und umzusetzen. Lediglich die beiden äußeren Rohre müssten dafür eigens transportiert werden.

Wir haben dann die Fläche grob geebnet und den Rahmen mit Kasten platziert. Als Nächstes muss das Mittelrohr (Wippe) eingelassen werden. Hierzu sollte man zuvor die Halterung für die Auslöseeinheit demontieren, um sie nicht zu beschädigen. Ein Schlupp oder Spanngurt kann beim Einlassen des Betonrohrs hilfreich sein. Das Rohr wird nun in Waage ausgerichtet. Zur weiteren Feinausrichtung können kleine Gewichte oder Sand genutzt werden.

Jetzt werden die beiden Anschlussrohre in die vorgesehenen Löcher eingeführt. Passgenau schleißen sie den Systemkasten lichtdicht ab. Die Schieberkästen werden danach ebenfalls passgenau eingeführt und am Grundrahmen angeschraubt.

Das Auslösegestänge wird in die dafür vorgeläserten Löcher eingeführt. Zuvor müssen diese Löcher jedoch aufgebörtelt werden. Die Stangen werden anschließend mit der Auslöseeinheit verbunden und die Einlassrohre noch vorgestellt, fertig!

Wer noch Hilfe benötigt, kann sich auf der Internetseite von Fallenfuchs die Videos zum Aufbau  anschauen.

Zum Aufstellen der Falle sind zwei Personen notwendig.

Die Falle stellen:

Das System kann man sehr gut alleine fängig stellen.

An den Deckeln der Schieberkästen sind kleiner Haken versehen. Diese dienen dazu, die Schieber nach oben zu ziehen. Der Auslöser liegt auf der kugelgelagerten Wippe und die Arretierungseinheit ist in Mittelstellung. Die Schieber werden eingelassen und die Falle ist fängig.

An einem kleinen Blech im Inneren der Falle kann der Fallenmelder angebracht werden. Der Deckel dient dazu, dass ganze System vor Fremdeinwirkungen zu schützen.


Preis:

Das System kostet 699,00 Euro.

Fazit:

Die Systeme von Fallenfuchs, mit ihrem feinen, fast matschartigen Auslöser, sind robust, langlebig und richtig gut durchdacht. Wir empfehlen sie gerne jederzeit weiter!

Waidmannsheil

Andreas Jordt

Jagd-Team Nordschleswig

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