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DJI Mavic 2 Enterprise Advanced
Von Michael Sommer am 26. September 2021

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Bericht des Monats September 2021
Dieser Bericht wurde vom Geartester-Team für besonders wertvoll befunden und deshalb ausgezeichnet.

Das Thema Kitzrettung mit Wärmebildkamera bestückten Drohnen hat in den letzten Jahren so richtig Fahrt aufgenommen. Wir von der Wendschen Kitzrettung haben uns hier angeschlossen und sind in 2021 ebenfalls in die Jungwildrettung eingestiegen. Als klar wurde,  dass im Frühjahr eine Mavic 2 mit hochauflösender Wärmebildkamera zu relativ erschwinglichem Preis auf den Markt gebracht werden soll, haben wir auch hier zugegriffen. 

Fazit nach intensiven Wochen mit gut 160 Hektar abgeflogenen Wiesen und Feldern mit 94 geretteten Kitzen und unzähligen Hasen: Diese Kombination funktioniert! 

Natürlich gibt es auch hier sehr viel zu lernen und zu beachten...

Da die Kamera selbst bei direkter Sonneneinstrahlung, mitten am Tag noch zuverlässige Ergebnisse (mit natürlich steigenden Zahlen von Fehlflügen zu Fehlstellen, Maulwurfshaufen, Ameisehaufen, Mäusenestern, oder der vermaledeiten, aufgeheizten Ochsenzunge) bietet, braucht man AKKUS ohne Ende.

Da der Akku in der Fernbedienung, dem Smartcontroller fest verbaut ist und ca. 4 Stunden hält, führt auch an einer zweiten Steuerung kein Weg vorbei. 

Der Stromgenerator kommt beim notwendigen Laden von Funkgeräten, Zusatzmonitor, Akkus, usw. ebenso auf der Ladefläche des Pickups zu dauerhaftem Einsatz. 

Die Flugplanung auf dem Smartcontroller ist denkbar einfach und erlaubt eine ziemlich genaue Vorabplanung.

Der Splitscreen zeigt das Wärmebild und Normalbild. Dank Zoom muss die Flughöhe eigentlich nie verlassen werden,  sondern nur das Flugprogramm angehalten, bzw. dann nach Check des Treffers wieder fortgesetzt werden.

Die Einstellungen der Wärmebildkamera lassen m.E. keine Wünsche offen, je nach Geschmack kann zwischen SW bis hin zu Rainbow Colors Alles an Farbvarianten ausgewählt werden. 

Die Sensitivität kann ebenso nachjustiert werden,  was wir, im Gegensatz zur zuvor verwendeten Dual jedoch noch nicht genutzt haben. 

Die Steuerung der Trägerdrohne Mavic 2 funktioniert gewohnt einwandfrei und ist mit wirklich kurzer Eingewöhnung problemlos möglich. 

Kurzum, in Preis und Leistung aktuell wohl unschlagbar. Weh tun die Preise für die Akkus (mind. 150 €), wie für den zusätzlichen Smartcontroller (knappe 600 €).

Ihr habt Fragen zur Technik,  benötigt Tipps und Tricks? Email genügt, wir helfen gerne! 


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