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Der Range Buddy – mein neuer Trainingspartner
Von Thomas Peters am 19. Januar 2022

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Hallo Lieber Geartestergemeinde,

ich bin der Thom. Bisher habe ich überwiegend passiv Inhalte hier bei Geartester oder anderen Portale konsumiert; nun ist es Zeit eigene Erfahrungen weiterzugeben. Ich bin begeisterter Schütze und beschäftige mich viel mit Schießtechnik, aus diesem Grund soll mein erster Artikel für Geartester auch vom Schießen handeln. Mit meinem ersten Artikel möchte ich gerne einen Grundstein für weitere Artikel rund um das Thema Schießen legen und zeigen, was ich häufig benutze, wenn ich auf die Schießbahn gehe. Beginnen werde ich mit einem kostenlosen Tool, dem Range Buddy. Zur Erläuterung des Range Buddy habe ich einfach mal meinen letzten Schießbahnbesuch festgehalten.


Was ist der Range Buddy und wie benutzt man es?

Wer kennt das nicht, man ist auf der Schießbahn, hat einige Gruppen geschossen und möchte gerne seine Schießergebnisse dokumentieren und auswerten. Nun stellt sich die Frage, wie man ohne elektronischen Schießstand seine Gruppen auswerten und die richtigen Schlüsse hieraus ziehen kann. Eine charmante Art und Weise, die eigenen Schießergebnisse zu dokumentieren oder unterwegs sehr einfach eine genaue Auswertung zu erhalten, ist die App „RangeBuddy“.

Man möchte gerne nach längerer Zeit seine Waffe neu anschießen, aber der nächste Schießstand hat lediglich eine manuelle Scheibendeckung und keine Möglichkeit das eigene Schussbild elektronisch auszuwerten. Natürlich kann man jedes Schießergebnis händisch auswerten, allerdings gibt es wesentlich elegantere Lösungen als das Bestimmen des mittleren Treffpunkts durch die Winkelhalbierenden eines selber gezeichneten Dreiecks. Eine solche elegante Lösung ist die App „RangeBuddy“ (im GooglePlayStore) oder SubMOA (für Apple).

Wie funktioniert der Range Buddy?

Der Startbildschirm des Range Buddys bietet Ihnen die Möglichkeit, entweder die beschossene Scheibe direkt zu fotografieren (1) oder ein bereits geschossenes Foto aus dem Speicher auszuwählen (2). Unter Punkt 3 könnt Ihr bereits gespeicherte Schießergebnisse abrufen. Weiterhin könnt Ihr Grunddaten für das Training eingeben (4 „Session Setup“), Einstellungsmöglichkeiten für Euer Zielfernrohr (5 „User Preference“) sowie die Onlinehilfe abrufen (6).

Sobald Ihr eure Anschussscheibe fotografiert habt, gelangt Ihr zum Startbildschirm des RangeBuddy mit den verschiedenen Eingabemöglichkeiten. Das Bild rechts zeigt die Bezeichnung der verschiedenen Knöpfe des Bildschirms. Beginnen solltet Ihr mit dem „Rotate Button“; mit Hilfe dieses Knopfes könnt Ihr das eben geschossene Foto in die richtige Position drehen. Solltet Ihr noch Änderungen an den Zielfernrohreinstellungen oder den Grunddaten vornehmen wollen, so könnt Ihr dies über die „Session Setup“ oder „User Preference“ Knöpfe machen. Möchtet Ihr gerne ein Foto von der Schießbahn oder ein anderes Foto auf die Zielscheibe legen, so könnt Ihr dieses über den „Picture in Picture“ Knopf tun.

Der nächste wichtige Schritt ist die Eingabe des Maßstabes, die mit Hilfe des „Bleistift Knopfs“ erfolgt. Wählt einen Abstand von mind. 30 mm, weil eine Abweichung von 1 mm auf 30 mm weniger Auswirkungen auf die Ergebnismessung hat als 1 mm auf 10 mm (umso länger das Eichmaß, desto besser die Ergebnisse). Auf der nebenstehenden Grafik seht Ihr das Foto einer Tapete für den 300m Stand. Ich habe ein Zoll daraufgelegt, der mir als Eichmaß dient.

Sobald die Anschussscheibe einen Maßstab hat, könnt Ihr mit der Analyse der ersten Schussgruppe beginnen. Mittels der Einschusssymbole könnt Ihr die Treffer auf der Anschussscheibe markieren. Mit dem Zielscheiben-Knopf könnt Ihr den Punkt markieren, auf den die Treffer justiert werden sollen. Danach könnt Ihr mit Hilfe des Knopfes für die Grundeinstellungen (links oben) die weiße Tafel mit den Grunddaten im Bild platzieren.

Weiterhin könnt Ihr mit dem Post-it-Knopf die gelbe Tafel mit der Auswertung der Schussgruppe platzieren. Über die gelben + und – Symbole (oben rechts) könnt Ihr die Größe der Tafeln anpassen. Über das Symbol mit dem kleinen grünen + (oben links) könnt Ihr dazu übergehen, mehrere Schussgruppen zu analysieren. Mittels der zwei gekreuzten grünen Pfeile könnt Ihr zwischen den einzelnen Schussgruppen wechseln. Solltet Ihr mal einen falschen Schuss markiert haben, könnt Ihr diesen über das Schusssymbol mit dem roten Kreuz rückgängig machen oder alle Eingaben über das Besensymbol (oben links) löschen.

Nachdem Ihr alle Schussgruppen analysiert habt, könnt Ihr die Ergebnisse über das Diskettensymbol speichern und jeder Zeit über den Menüpunkt „Shooting Results“ im Startbildschirm abrufen.

Was kommt am Ende dabei für Euch rum?

Ich benutze den Range Buddy für jedes Schießen, selbst wenn ich eine elektronische Anlage zur Verfügung habe. Mit Hilfe des Range Buddys kann man auf einfache Art und Weise die eigenen Schießergebnisse dokumentieren und auswerten. Ich habe diesem Portal auch ein passendes Video empfohlen und werde es nach der Veröffentlichung verlinken.

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Kommentare

Franz Baumann

Sorry, ausser Aufwand sehe ich null Nutzen. Ich schiesse , Scheibe kommt rein und schon auf den ersten Blick weiss man doch, ob die Labo schiesst oder nicht. Schiesst sie annehmbar, dann schiesse ich nach Abkühlen nochmal eine Gruppe von 5-Schuss. Liegen die Einschläge nicht abdeckbar mit einem 2-Euro-Stück würde ich jagdlich nicht jagen. Persönlich erwarte ich eine Abdeckung in Grösse eines Schusspflasters. Fertig. Reicht für Schüsse auf Scheiben bis über 400 Meter.

Thomas Peters

Gute Tag Herr Baumann, leider ist nicht jeder so ein Schießgott wie Sie und zudem geht auch um die Dokumentation Ihrer Schießergebnisse. Natürlich ist eine Berechnung der ABlage auch ohne dieses Programm möglich und die Dokumentation kann auch so stattfinden, dass man sich die Anschussscheiben in einem Ordner abheftet. Der Rangebuddy macht es komfortabler und letztendlich einfacher.

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