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Das etwas andere Dreibein...
Von Hunt_the_planet am 12. März 2021

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Über die Jahre habe ich etliche male auf Schwarzwild sowie Rehwild gepirscht. Immer dabei war natürlich ein Dreibein bzw. anfangs ein Pirschstock, danach ein Einbein, dann ein Zweibein, dann ein Dreibein, zwischendurch auch mal ein Vierbein. Ich habe viele verschiedene Modelle durchprobiert von billig bis teuer doch nie hat es wirklich gepasst.

Das Einbein bzw. der Pirschstock war im Wald in Ordnung doch sobald die Schussentfernung etwas weiter war kam das Problem der Stabilität.

Das Zweibein schien die Lösung doch auch hier mangelte es an der Stabilität sowie das ungeschickte aufstellen.

Also musste ein Dreibein her. Stabilität was solide doch das Aufbauen dauerte und war wenn es dumm lief auch noch laut. Als die Feldpirsch auf Sauen wieder los ging dann die Ernüchterung. Auch hier sind weite Schüsse nicht wirklich waidmännisch. Mit Zweipunktauflage lief es schon besser.

Nichts desto trotz musste ein Vierbein her, welches aber schnell wieder in den Keller wanderte, da das Aufbauen einfach zu umständlich ist und zu lange dauert.

Also was nun dachte ich mir und suchte hier und da nach einer Lösung. Mit dem Dreibein und der Zweipunktauflage war ich schon sehr zufrieden aber es muss doch noch besser gehen.

Als ich dann mit einem Freund aus Amerika sprach kam die Idee, ein Kamerastativ mit Kugelkopf und eine Klemme um das Gewehr zu fixieren. Nach langer Recherche und fand ich nur einen Hersteller der Klemmen im deutschsprachigen Raum (highendprecision). Also schnell bestellt und nach einem passenden Dreibein mit Kugelkopf gesucht. Hier bin ich auf ein Carbon Dreibein von Amazon inkl. Kugelkopf und bis zu 12kg Tragfähigkeit gestoßen.

Als ich alles zusammengebaut hatte konnte ich es kaum glauben, das Dreibein ist leise, leicht, schnell aufgebaut und auch für sehr weite Schüsse bestens geeignet. Hinzu kommt noch dass die Waffe auf dem Dreibein so fixiert ist dass man gemütlich nebenher abglasen kann ohne eine Hand an der Waffe haben zu müssen. Wenn ich die letzten Meter zu den Schwarzkitteln bestreite nehme ich mittlerweile das Dreibein mit der eingeklemmten Waffe auf die Schulter, somit ist man sofort und fast geräuschlos einsatzbereit.

Für weiter spannende Themen rund um die Jagd folgt mir auf Instagram unter: https://www.instagram.com/hunt_the_planet/?hl=de 



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Kommentare

JM

Hallo,
toller Bericht! Ich habe mich auch auf diese Form des Schießstockes umgestellt. Als Ergänzung kann ich noch einen anderen Kugelkopf empfehlen. Ich habe einen Manfrotto 322RC2 Pistolengriff gebraucht bei eBay-Kleinanzeigen erworben (50€). Dieser hat noch den Vorteil, dass ich beim Anvisieren das Gelenk frei bewegen kann und im letzten Augenblick den Kugelkopf fest mache und so noch mehr Stabilität bekomme. Der Griff kann auf Links- oder Rechtshänder eingestellt werden. Ich habe ihn auf Linkshänder umgebaut. So kann ich mit der rechten Hand anvisieren und mit linken Hand den Kugelkopf bedienen. Für den es interessiert hier die Seite vom Handgriff:

https://www.manfrotto.com/de-de/kugelkopf-mit-ergonomischem-griff-und-friktionsrad-322rc2/

Waidmannsheil

JM

Luca85

Sehr cool gemacht! Welches Dreibein hast du genau verwendet?

Hunt_the_planet

@JM. Durch den Kugelkopf kann ich auch frei die Waffe bewegen und wenn nötig durch eine lautlose Drehung alles komplett versteifen.

@Luca85: ich hatte einige Dreibeine in allen Preisklassen zu Probe und bin am Ende bei diesem gelandet: Neewer Kohlefaser 168 Zentimeter... https://www.amazon.de/dp/B00NSEKEMO?ref=ppx_pop_mob_ap_share

D.H.

Super Bericht! Könntest du noch einen Link zu dem Klemmadapter posten?

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