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Xspecter T-Crow XR II - wie viel Technik braucht die Jagd?

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Servus liebe Geartester Community,

heute möchte ich euch das T-Crow XR II von Xspecter mal vorstellen.

Dazu war ich die letzte Zeit viel mit Claudia (@hunting.tales / Instagram) unterwegs, die ihr vielleicht schon aus meinen Youtube Beiträgen kennt. Vielen Dank für die Unterstützung Claudia! :-)

Sooo. Zum Thema!

Was ist das Xspecter T-Crow überhaupt?

Das Xspecter T-Crow XR II ist einfach gesagt eine Halterung für eine Wärmebildkamera, die sich z.B. auf dem Autodach montieren lässt. Durch einen Joystick lässt sich dann das Ganze aus dem Autoinneren / aus der Nähe bewegen.

Sinnvoll ist es jedenfalls nur, wenn die montierte Wärmebildkamera über eine Wifi-Live Funktion verfügt und ihr das Bild so auf ein Handy oder Tablet streamen könnt!

Wie lässt sich alles montieren?

Standartmäßig ausgeliefert verfügt das Xspecter T-Crow über zwei Saugnäpfe, mit denen man es wirklich fest auf dem Autodach anbringen kann. Für noch mehr Halt und auch etwas weniger Gewackel gibt es noch einen Zusatzfuß, den wir uns haben mitschicken lassen. Wer viel unterm Fahren schaut, den würde ich diesen auf jeden Fall empfehlen!

An die Wärmebildkamera kommt nun entweder der Universaladapter oder ein gerätespezifischer Adapter. Der Universal liegt bei, die anderen bekommt ihr bei Xspecter.

So lässt sich das Ganze jetzt einfach mit dem T-Crow verbinden und die Wärmebildkamera sitzt super auf ihrem neuen Platz.

Wichtig ist nur, vor dem Losfahren, einschalten nicht vergessen!

Wozu braucht man das T-Crow überhaupt?

Wer in einem reinen Waldrevier Jagd, wird in der Regel hiermit nicht so viel anfangen können. Ist doch die Sicht im Wald standartmäßig sehr begrenzt und Kirrungen lassen sich meist so anlegen, dass sie sich anderweitig leicht beobachten lassen.

Anders schaut die Situation in einem Feldrevier aus. Ich z.B. jage in einem Revier mit überwiegend Feldanteil und nur ein paar Feldgehölzen, die die Sache abrunden.

Bei uns kann man so nahezu jeden Fleck vom Jagdauto aus einsehen. Und das macht dann die Sache schon interessanter.

Gerade bei einer Gummipirsch lässt sich so vieles eräugen, was einem vielleicht sonst manchmal entgeht. In der Regel sind wir immer nachts zu zweit unterwegs. Einer schaut, einer fährt.

Allerdings hat man hier regelmäßig das Problem, dass der Beifahrer nur spärlich erkennt, was sich auf der Fahrerseite tut. Auch ist es in der Regel nicht möglich durch die Frontscheibe zu sehen, was sich weiter vor dem Auto bewegt.

Genau hier spielt das Xspecter T-Crow seine stärken aus. Es lassen sich rund ums Auto alle Richtungen sauber absuchen. Entdeckt man eine Wärmequelle, kann man sich entsprechend verhalten: parken, langsam fahren, Richtung ändern, ...

Was in meinen Augen noch ein Vorteil ist: Montiert auf dem Autodach sitzt die Wärmebildkamera deutlich höher und blickt so über manches Hindernis hinweg, welches aus dem Autofenster die Sicht versperrt!

Wer es allerdings nicht nur aufs Schwarzwild in der Nacht abgesehen hat, für den bieten sich auch noch andere Vorteile!

So lassen sich auch Wildzählungen bei Hasen oder Rehen leicht im Dunkeln durchführen. Das Jagdauto bleibt nicht stehen, sondern rollt langsam weiter und in der Regel, springt so das Wild nicht gleich ab.

Auch bei kalten Temperaturen, windigem und nassen Wetter ist es sicherlich angenehm, wenn die Autoscheibe zu bleibt und man trotzdem alles im Freien erspäht!

Für mich persönlich hat es darüber hinaus noch den Vorteil, dass ich eine normale Kamera on top montieren kann, um so ein paar coole Videoaufnahmen während der Fahrt zu drehen.


So, nachdem ich jetzt einiges über die Vorteile erzählt hab, mag ich jetzt auch noch über die Nachteile etwas schreiben.

Erster Nachteil ist mal der Preis. Denn wie vieles im Leben kostet das Xspecter T-Crow Geld! Mit knapp 2000 Euro liegt es im Bereich einer guten Einstiegswärmebildkamera und da zwickt es manchmal schon im Geldbeutel.

Jedoch muss ich auch sagen, wenn mehrere Jäger, vielleicht sogar revierübergreifend zusammenlegen, ist es nicht wirklich dramatisch. Und da es in vielen Gebieten eh schon übergreifende Schwarzwildbejagung gibt, macht sowas dort mit Sicherheit auch Sinn!

Noch ein Nachteil ist, wenn man noch keine hat, benötigt man eine Wärmebildkamera und diese zwingend mit Wifi-Übertragung! Zwar bieten viele Hersteller das schon standartmäßig an, doch manche Geräte verzichten aus Preisgründen darauf und so ist keine Bildübertragung möglich.

Auch sollte die Wärmebildkamera einen ausreichend guten Sensor bei entsprechendem Objektiv verbaut haben. Wenn ich auf 100 Meter nur einen leuchtenden Punkt sehe und damit ein Reh von einem Hasen nicht unterscheiden kann, ist es selbstverständlich eher unpassend!

Noch ein kleiner Kritikpunkt ist, dass ab einer bestimmten Geschwindigkeit, vor allem nur mit den zwei Saugnäpfen, das Bild doch meist sehr wackelt! So ist meist eine deutliche Verlangsamung der Geschwindigkeit nötig, um ein einigermaßen sauberes Bild zu bekommen.


Fazit

Das XSpecter T-Crow XR II ist in meinen Augen eine tolle Ergänzung für unseren Reviertyp. Seit ein paar Jahren haben wir stetig steigende Schwarzwildzahlen und aufgrund der landschaftlichen Struktur lässt es sich hier prima nutzen. Vor allem, da das Schwarzwild bei uns selten Kirrungen annimmt und schon gar nicht regelmäßigflig.

Für denjenigen der nicht viel auf Technik hält, wird es weniger in Frage kommen.

Aber für mich, der nachts viel auf Achse ist, ist es eine wirkliche Hilfestellung, um vielleicht doch den ein oder anderen Erfolg zu haben, bevor die Schwarzwildpopulation richtig groß ist!

Falls ihr mehr über technische Daten, etc. erfahren wollt schaut einfach mal bei xspecter.de vorbei.

Waidmannsheil!

Euer Tom von T-Hunting

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