Puma Dagga Boy
Als leidenschaftlicher Jäger gehört für mich zur Jagd, neben einer sehr guten Waffe und anderem Zubehör, auch immer ein hochwertiges Jagdmesser. Da ich seit einigen Jahren von einer Büffeljagd in Afrika träume, war es für mich daher eine große Freude, als Puma im letzten Jahr das Dagga Boy Messer auf den Markt brachte, und ich bestellte mir sofort mein Exemplar.
Das Messer:
Bei dem Puma Dagga Boy handelt es sich um das altbewährte Puma Rotwild Messer – aber mit Griffschalen aus Büffelhorn anstatt aus Hirschhorn. Die Griffschalen werden mit zwei Nieten an der Full-Tang-Klinge gehalten. Als Fingerschutz wurde ein Parierelement aus Neusilber angebracht.
Das Messer weist zudem die Gravur eines Büffelhauptes auf der Klinge sowie eine fortlaufende Nummer (ich habe die 40 bekommen) auf.
Mit dem Messer wird eine Scheide aus schwarzem Sattelleder geliefert, in welcher es stramm sitzt. Zusätzlich kann das Messer, mittels einer schwarzen Kordel, noch am Griff umwickelt und somit zusätzlich gesichert werden. Die Scheide verfügt zudem über eine Gürtelschlaufe.
Das Messer, inklusive Scheide, einem Zertifikat, einem Putztuch und einem Öltuch, werden in einer mit Schaumstoff ausgelegten, schwarzen Holzbox geliefert.
Technische Daten des Messers:
- Klingenlänge: 130 mm
- Klingenstärke: 4 mm
- Stahl / Härte: 1.4116 / 55-57 HRC
- Gesamtlänge: 260 mm
- Gewicht: 343 g
- Griffschalen: Büffelhorn
- Backen: Neusilber
- Scheide: Sattelleder schwarz
- Design: Puma
Die Namensgebung des Messers:
Ein „Dagga Boy“ ist ein alter, meist einzelgängerischer männlicher Kaffernbüffel in Afrika. Der Begriff kommt vom Zulu-Wort „dagga“ (Schlamm). Diese alten Bullen verbringen viel Zeit in Schlammlöchern, um sich zu kühlen und vor Insekten zu schützen. Dadurch sind sie oft mit einer dicken Schlammschicht bedeckt.
Typische Merkmale eines Dagga Boys sind: Alter männlicher Kaffernbüffel; lebt oft nicht mehr in der Herde, sondern allein oder in kleinen „Junggesellen-Gruppen“; hat besonders massive, abgenutzte Hörner mit einem ausgeprägten und harten Hornschild („Boss“); gilt als sehr wachsam und kann bei Bedrohung äußerst gefährlich sein!
Fazit:
Das baugleiche Puma Rotwildmesser ist schon seit vielen Jahren erfolgreich auf dem Markt der großen Jagdmesser. Das Dagga Boy Messer von Puma weist, bis auf die Beschalung, die gleichen Merkmale auf und kann daher auch als ein hervorragend zur Jagd geeignetes Messer genannt werden.
Die Größe der Schneide eignet sich hervorragend zum Aufbrechen von größerem Wild (starke Sauen, Rotwild, …) und ist aber auch noch „kurz genug“, um ein handliches Messer zu haben, mit welchem auch kleineres Wild wie z. B. Rehwild versorgt werden kann. Die Klingenform, der Stahl und die Schneidengeometrie tragen dazu bei, dass mit dem Messer gut „gearbeitet“ werden kann. Es ist mit dem Messer auch problemlos möglich, seine Brotzeit zu schneiden.
Für jeden, der wie ich von einer Jagd auf einen reifen Kaffernbüffel träumt, ist dieses Messer eine sehr gute Wahl. Ein tolles Jagdmesser mit einer sehr schönen und nicht alltäglichen Beschalung. Wenn ich, in ein paar Jahren, mir den Traum einer Büffeljagd erfülle, wird dieses Messer definitiv mit dabei sein (auch wenn die Konkurrenz zum White Hunter Büffel groß ist 😉 ).
Weitere Bilder und Infos zu meiner Ausrüstung gibt es entweder hier bei Geartester oder auf meinem Instagram-Account:
Zum Schluss noch eine kleine Anmerkung: Ich werde weder von Puma noch von sonst einer Firma, Person oder dergleichen finanziert. Ich habe keinen finanziellen oder sonstigen Vorteil durch die Vorstellung des Produkts auf dieser Seite.