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Von Nachtsichttechnik Jahnke Marke am 15. Juni 2024 in So kirre ich Schwarzwild, Wärmebildkamera
Dieser Bericht enthält gesponsorte Inhalte

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Eine komplette Nachtjagdgarnitur bestehend aus Vorsatzgerät, Adapter und Wärmebildkamera für 2.200 Euro – kann das was?

Die Wärmebildkamera hat inzwischen ihren festen Platz im Revieralltag.

Bei Nachtsichttechnik Jahnke gibt es derzeit Nachtsicht- und Wärmebildgeräte aus Depotbeständen mit bis zu 55% Rabatt. "Junge Helden" heißt die Aktion. In meinem Fall hat auch der ebenfalls bei Jahnke reduzierte hauseigene Adapter für 99,- auf mein 56er Zielfernrohr gepasst und so jage ich im Moment mit einer Kombination aus Wärmebildkamera und Vorsatzgerät, die exakt 2.097 Euro kostet. Bei diesem Preis fragt man sich unweigerlich: Kann das was?

Wärmebildkamera und Nachtsichtvorsatzgerät - zusammen im Team unschlagbar!


Die Wärmebildkamera "Thermal-M"

Wärmebildkameras sind inzwischen aus den allermeisten Revieren nicht mehr wegzudenken. Klar, ihre Stärke haben sie eindeutig bei der Schwarzwildjagd. In Sekunden weiß ich, ob auf der Wiese gerade die Sauen brechen oder nicht. Aber auch im sonstigen Jagdbetrieb ist eine Wärmebildkamera eine recht nützliche Sache: So enttarnt die Technik beispielsweise fix das in der Hecke liegende Verkehrsunfallreh und gibt mir bei einer Rundfahrt präzise Aufschluss darüber, wie es derzeit um den Hasenbestand im Revier steht.

Die Wärmebildkamera „Thermal-M“ kostet im Angebot aktuell statt 1.999 Euro nur 999 Euro und kommt mit folgender Ausstattung daher:

Auf 40 Meter lassen sich die Striche bestens erkennen.

35mm Objektiv,

Sensor mit 640x480 Pixel

12µm Pitch

VOx-Sensor

großes Display mit 1280x960 Pixel

Die dezent in Camouflage und Schwarz gehaltene Kamera ist intuitiv gut zu bedienen. Nach etwa 15 Minuten Spielerei kam ich mit dem Gerät gut klar. Als allererstes habe ich mir die Funktionen „Helligkeit“ und „Kontrast“ über das Menü auf nachtjagdtaugliche 30% runtergeregelt. Besonders gefreut hat mich, dass sich die grüne Betriebs-LED ausschalten lässt und somit beim Nachtansitz nicht weiter stört.

Wenn man erst einmal mit dem Rädchen links am Okular die Grundschärfe auf sein Auge eingestellt hat – die Batterieanzeige sollte scharf zu sehen sein – wird der Rest über das stabile, gummierte Metallobjektiv geregelt. In der Praxis lässt es sich auch mit kalten Fingern gut bedienen und sitzt dabei stramm genug, um sich beim Scheuern an der Jacke nicht zu verstellen. Bilder und Videos lassen sich einfach per App auf das Handy übertragen. Die Akkulaufzeit hängt ein wenig von der jeweiligen Nutzung ab, aber fünf bis sechs Stunden bei zehn Grad Aussentemperatur sind locker drin. Kälter war es während meiner Testzeit leider noch nicht. Die Thermal-M ist inzwischen zu meinem ständigen Revierbegleiter geworden, denn sie tut, was eine Wärmebildkamera tun sollte: Sie findet zuverlässig Wild, ist robust und liefert für diese Preisklasse erstaunlich detaillierte Bilder.

Ich habe im Werk einmal nachgefragt: Falls nach der Gewährleistung von einem Jahr der Lithium-Akku gewechselt werden muss, kostet dies incl. Austauschakku etwa 150 Euro.



Das Vorsatzgerät "DJ-8 NSV 1x48 JJH"

Wenn ich eine passende Wutz mit der Thermal-M gefunden habe, kommt für den Schuss meine gute alte Mauser 03 mit dem DJ-8 NSV 1x48 Vorsatzgerät zum Einsatz. In der Leistungsklasse 1, Sortierung 2 gibt es dieses Gerät derzeit statt 1.999 Euro für schnappermäßige 999 Euro.

Bei höherer Vergrößerung (oben) nimmt das Bildrauschen zu.

Der Wert (in diesem Fall "1") der Leistungsklasse gibt übrigens Aufschluss über die Lichtempfindlichkeit der verbauten Photonis-Röhre. Klasse 4 ist im Moment das Beste, was auf dem Markt ist. Klasse 1 liefert im Vergleich ein etwas rauschigeres Bild, das sich im Vergleich zu den teureren Klassen 3 oder 4 nicht so gut vergrößern lässt. In der Jagdpraxis ist es mit einer Zielfernrohr-Vergrößerung von 2-4 absolut brauchbar.

Sortierung 2 heißt übrigens, dass kleine Staubeinschlüsse im Bild zu sehen sein können. Diese haben aber keinerlei Einfluss auf die Bildqualität oder die Haltbarkeit der Röhre – sie sind „kosmetische“ Fehler, die halt zu sehen sein können.

Die beiden Kontrollschüsse  lagen auf 70 Meter etwa vier Zentimeter links.

Das stabile Magnesiumgehäuse, ein fluffig zu bedienendes Objektiv, serienmäßiges Auto-Gating (bei zuviel Licht regelt die Röhre automatisch runter) und der solide An-/Ausschalter sprechen für sich.

Angenehm übersichtlich: Zwei Bedienelemente reichen!

Apropos An- und Aus: Ich persönlich liebe an diesem Gerät, dass es neben dem Einstellhebel für die Schärfe nur diesen einen Schalter hat. Nichts muss über weitere Knöpfe eingestellt, optimiert oder kalibriert werden. Laut Nachtsichttechnik Jahnke müssen die Vorsatzgeräte der DJ-8 NSV-Reihe nicht eingeschossen werden. Zwei Kontrollschüsse auf 70 Meter lagen bei mir ca. vier Zentimeter links – das ist für die nächtliche Saujagd absolut in Ordnung!


Fazit

In Bezug auf Preis-Leistung ist die Kombination für etwas über 2.000 Euro (je nach Adapter) meiner Meinung nach unschlagbar. Man bedenke, dass das Vorsatzgerät mit knapp 1.000 Euro Aktionspreis fast in der Preis-Kategorie „Pard“ und Co. mitspielt. Dafür bekomme ich aber ein solides Metallgerät „Made in Germany“ mit gut erreibarem Service in Deutschland, welches mich über viele Jahre im Revier begleiten wird. Mit dem Vorsatzgerät kann ich intuitiv durch das Zielfernrohr schauen und muss nicht den Kopf zurücknehmen, wie es bei den günstigen Nachtsichtlösungen der Fall ist, welche auf das Okular gesteckt werden. Die Eingangsfrage, ob die beschriebene Kombi etwas kann, beantworte ich daher mit einem begeisterten „Ja, sie kann was!“

Beste Grüße und Waidmannsheil

Jan vom Team Nachtsichttechnik Jahnke

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