Hundeschutzweste „Protect Hunter“ von Browning
Von Max Mayrhuber am 4. Juni 2018

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„Jagen ohne Hund ist Schund“ eine Weisheit welche ich als Hundeführer lebe und liebe. Doch zur Drückjagdzeit und vor allem in Jahren wie 2018 mit starken Schwarzwildbesätzen häufen sich die Nachrichten von verletzten oder toten Hunden (meist vom Schwarzwild geschlagen). Da der Jagdhund nicht einfach nur ein ersetzbares Jagdutensil, sondern ein Familienmitglied ist, bin ich der Meinung, dass wir alles nur Mögliche für die Sicherheit unserer vierbeinigen Jagdbegleiter tun sollten.

Eine Hundeschutzweste ist ein Schritt welchen wir unternehmen können und man sollte bedenken dass eine Weste eine sinnvolle Investition ist und Ausgaben für den Tierarzt oder gar für einen neuen Hund weit höher währen.

Auf der Suche nach der richtigen Weste stolpert man über viele Hersteller mit den unterschiedlichsten Materialien und Zusätzen. Ich habe mich für die Browning Hundeschutzweste „Protect Hunter“ entschieden. Der Große Nachteil der Weste ist das sie keine Maßanfertigung ist, was bedeutet das man sehr ehrlich sein muss, entweder die Weste passt oder sie passt nicht (wenn sie nicht passt, würde die Weste dem Hund eher schaden als nützen). Übrigens gibt es die Weste in vier verschiedenen Größen (von 55 bis 70 cm Brustumfang), wobei man bei jeder Weste noch einen zusätzlichen Reisverschluss rausnehmen kann. Das nutze sogar ich da Wanja (mein KLM) am Anfang der Drückjagdsaison noch breiter ist und über die Jagden dann an Substanz verliert. Der große Vorteil der Weste ist der Preis. Die Weste kostet gerade einmal 226€.


Die „Protect Hunter“ Weste besteht aus einem Fünf-Schicht-Gewebe. Laut Angaben des Herstellers hält die Weste einer Kraft von 2100N stand (210kg). Die äußere Schicht der Weste besteht aus Cordura 600 DTEX und ist praktisch unzerreißbar. Die drei Schichten darunter gelten dem Stichschutz und bestehen aus Dynafelt/Dynema-Faser. Die Innenschicht ist weich und soll dem Hund einen besseren Komfort bieten. Zusätzlich zur Weste kann man noch weitere Westenteile kaufen und aufnähen (lassen). Hier finden wir zum Beispiel den Ellbogenschutz oder die „Garmintasche“. Ich persönlich habe, aus Gründen der Mobilität des Hundes, auf weitere Zusätze verzichtet.


Laut Hersteller wurde die Weste im einzigen Europaweit anerkannten Test erfolgreich geprüft. Die Weste hat einer Lanzenspitze von 3mm Seitenlänge, welche mit einer Geschwindigkeit von 6m/sek und einem Gewicht von 210 kg aufprallte, standgehalten.

Da mein Hund sowohl bei Schwarzwild als auch bei Rotwild eher 40-50m hinter dem Wild bleibt und nur kranke Stücke packt beschränkt sich der direkte Kontakt von Hund und Schwein in meinem Fall nur auf die Brombeeren und das Schilf und zum Glück konnte ich bis jetzt keine Stiche am Hund oder der Weste zählen. Von anderen Hundeführern, die auch die Browning führen, weiß ich aber dass die Weste auch schon Lebensretter war und mit namenhaften Vertretern durchaus gut mithalten kann.

Ich hoffe euch hat der Bericht gefallen und hat euch ein bischen schlauer gemacht

Euer Hübie



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