Deerhunter Rusky II Ansitzanzug
Von Gunnar Petrikat am 4. August 2014

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Moin Geartester,

Der Deerhunter Rusky Ansitzanzug der zweiten Generation ist für mich erste Wahl, wenn es kälter wird. Da ich eine Frierhippe bin, alles unter 8°C. Deshalb ist der Anzug von Herbst bis ins Frühjahr ständiger Beifahrer in meinem Jagdauto und darf immer mit raus, wenn es droht kalt zu werden

Die gut durchdachte 3 in 1 Jacke hat viele intelligente und praktische Details, die eine wirklich gute Jacke ausmachen. Die Innenjacke sorgt mit einer Membrane dafür, dass die Jacke Wind und Wasserdicht ist. Die Außenjacke ist ordentlich wattiert und das Außenmaterial ist Geräuscharm und erstaunlich unempfindlich gegen Schmutz. Die langen Bündchen an den Ärmeln liegen dank Gummizug eng an, dass der Wind nicht rein pfeifen kann. Der hoch schließende Kragen und die dicke Kapuze nebst zuklettbarem Riegel vor Mund und Nase runden den Eskimolook ab.

So lässt sich sogar ein Nachtansitz auf einer Ansitzleiter bei unfreundlichem Wetter gut aushalten. Der Anzug ersetzt mir also den klassischen Ansitzsack und ich bleibe beweglich genug um einem Schweinchen auch mal nachpirschen zu können, wenn es den Platz unbehelligt verlassen will.

Das Realtree- Tarnmuster verwischt die Konturen sowohl bei buntem Blattwerk, als auch bei Schnee und Raureif. Das Wild verzeiht eher mal eine Bewegung im falschen Moment. Es gibt den Anzug aber auch in klassischem Lodengrün.

Es gibt zwei große Taschen mit eingenähten Munitionsschlaufen für Schrotpatronen. In die Taschen passt alles, was mit muss. Die beiden Schubtaschen unterhalb der Brust sind weich gepolstert und sorgen für warme Hände. In den beiden senkrechten Brusttaschen sind Schlaufen für Büchsenpatronen eingenäht. Mein Lieblingsdetail der Jacke versteckt sich in der rechten Brusttasche. Ein Optikputztuch, dass mit einem Spiralkabel (80er Jahre Schlüsselanhänger) in der Tasche festgeklippt ist und so nicht verloren geht.

Die zur Jacke passende dicke Ansitzlatzhose ist weit geschnitten, gut wattiert und ordentlich warm. Dank der seitlich angebrachten Zweiwege Reißverschlüsse kommt man auch mit Schuhen leicht in die Hose. Bis man sitzt bleiben die Reißverschlüsse auf ganzer Beinlänge offen. Jeder weis wie es ist nass geschwitzt am Ansitz anzukommen. Diese Erfahrung kann man sich so sparen.

Für mich ist der Große Vorteil des Anzuges darin eine dicke, warme Schicht über eine „normale“ Hose und eine Fleecejacke zu ziehen, so ist es mollig warm auf dem Ansitz und wenn man etwas geschossen hat, runter mit der warmen Klamotte und man kann ohne übermäßiges Schwitzen bergen, aufbrechen und verladen.

Die Jacke kostet um 300,- Die Hose schlägt mit ca. 200,- zu Buche, allemal gut investierte Euros.

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Kommentare

Siegfried Pieper

Nur aus Neugierde: Welche Patrone hast Du da in den Taschen? Kann das Kaliberrätzel nicht lösen und brauche Hilfe...

Toller Beitrag! Mein Vater hat die gleiche Montur (Natürlich in einfach grün!!) und ist ebenfalls sehr zufrieden...

Gunnar Petrikat

Vielen Dank für die Blumen!

Um die Neugierde zu befriedigen, die Büchsenpatronen sind cal. 30-06, Die Schrotpatronen sind 16er...

team winz

Tragen bei Drückjagden die selbe Montur und können es nur bestätigen! Gut durchdachte Details und schön warm bei genügender Bewegungsfreiheit !

jagd_osterzgebirge

Ich LIEBE meine Rusky-Hose! Als Jacke nutze ich eine Pinewood Siberia. Mit der Rusky muss ich nicht mal Winterstiefel tragen, meine Füße bleiben in normalen mit Rusky-Socken mollig warm, auch über Stunden.
Im großen und ganzen kann ich deine Begeisterung nur teilen.
Ich habe übrigens eine der 1. Generation, hab die damals für knapp 130€ bekommen.

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