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Minox ZX5 2-10*50 getestet in Lappland

Moin und Waidmannsheil liebe Geartester

Getestet haben wir das Minox ZX5 2-10*50 auf einer Elchjagd in Lappland bei minus 25 Grad.
Montiert war das Zielfernrohr auf einer Sauer 100 Classic im Kaliber .308win.
Im Internet findet man dieses Zielfernrohr bereits unter 800 Euro und damit ist es, im Vergleich zu anderen Herstellern, ein günstiges Produkt aus einer deutschen Werkstatt.



img_0037


Zunächst einmal die wichtigsten technischen Daten:


Vergrößerung min./max. 2-10fachimg_0028

Objektivdurchmesser (mm) 50

Austrittspupille min./max. 5,0/11,4

Sehfeld 100m (m) min./max. 18,9/4,0

Dioptrienausgleich -3,0/+2,5

Absehen in Bildebene 2. Ebene

Stromversorgung CR 2032

Füllung Argon

Mittelrohrdurchmesser (mm) 30






Absehen:

Erhältlich ist das Zielfernrohr mit verschiedenen Absehen. Getestet wurde das beleuchtete Absehen Plex. Hierbei steht ein kleines rotes Kreuz im großen Fadenkreuz. Die stufenlose Verstellung ermöglicht einen Einsatz bei hellem Sonnenlicht und auch in der Dunkelheit. Ein Lagesensor schaltet bei Bedarf automatisch den Leuchtpunkt ab um die Batterie zu schonen. Diese Technik und auch die Knopfzelle haben den Kältetest (minus 25° Grad) problemlos überstanden.img_0030
Handhabung:

Alle Bedienelemente besitzen eine grob geriffelte Struktur. Dies wirkt zwar auf den ersten Blick nicht sehr filigran, bot aber den entscheidenden Vorteil, dass auch mit dicken Handschuhen alles leicht zu bedienen war. Um das ZF optisch etwas attraktiver zu gestalten könnte das Batteriefach der Leuchteinheit etwas zierlicher verarbeitet sein. Die Justierung des Glases war ohne Hilfsmittel leicht und sehr präzise zu bewerkstelligen.


Optisch kein Hingucker aber sehr gute Bedienbarkeit img_0024





Präzision

Beim Test auf der Schießbahn brachte die Kombination Minox ZX5, Sauer 100 Classic und die Norma Oryx sehr gute Ergebnisse. Einen Test bei starker Dämmerung gab es bei dieser Jagd nicht, dafür aber oft Lichtreflexionen, bedingt durch tiefstehende Sonne und Schnee. Diese wurden vom Zielfernrohr jedoch gut gemeistert. Das Gehäuse besteht aus kratzfestem und schockresistenten, anodisiertem Spezial-Aluminium aus der Luftfahrt. Eine Argon-Gas-Füllung verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit und schützt so vor Korrosion sowie das Beschlagen der Glasflächen im Innern des Zielfernrohrs.


Getested in Lappland

Fazit: robust, präzise, preiswert

Waidmannsheil vom team winz
Testbericht folgen
picture verfasst
von Gretchen

Kurz und knackig, gut!

picture verfasst
von team winz

Dankeschön ☺

picture verfasst
von Totto

Hallo,

ich führe selbst ein Minox, allerdings eines aus der ZE-i Serie. Mein Büxner hat es mir 2014 als Alternative zum Zeiss Duralyt und Meopta empfohlen.

Die ZX Serie wird nicht in Deutschland gebaut. Die Serie ist "nur" in Deutschland entworfen und wird nach den Vorgaben von Minox im Ausland gefertigt. Deshalb hat auch nur die ZE-i Serie das "Made in Germany" und die ZX Serie trägt das Logo "Assambled in Germany". Muss ja kein Nachteil sein, nur der Richtigkeit halber. ;)

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