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Tasmanian Tiger Patrol Vent

Moin Moin & Waidmannsheil Geartester Gemeinde.

Bereits seit einigen Jahren habe ich den "traditionellen" Jagdrucksäcken abgeschworen. Ich war es irgendwann Leid, im großen Lodenrucksack Kleinteile zu suchen und auch der Tragekomfort bei längeren Strecken ließ bisher bei allen Modellen die ich in die Finger bekam zu wünschen übrig. Also schaute ich mich in der militärischen Sparte um, testete einige Rucksäcke und habe nun wohl mein non plus ultra gefunden; den Tasmanian Tiger Patrol Vent mit 32 Litern Fassungsvolumen.

Sicherlich ist der Rucksack keine Augenweide und hat mit einem üblichen Jagdrucksack wenig gemeinsam, ich fange mir aber lieber ein/zwei böse Blicke der "Traditionsbewussten" ein und bin dafür zufrieden :-) . Der Rucksack begleitet mich nun ziemlich genau ein Jahr und bis heute kann ich nichts negatives über ihn verlieren. Egal ob auf dem Ansitz, beim Pirschen, auf der Drückjagd oder bei längeren Wanderungen; es passt alles was man so braucht hinein und er trägt sich auch mit hohem Gewicht absolut bequem. Das Cordura Material ist recht unanfällig für Dreck und sehr pflegeleicht, wenn der Rucksack doch mal Schweiß oder Schlamm abbekommen hat. Sicherlich ist er nicht so lautlos wie seine Brüder aus Loden oder Leinen aber irgendwo muss man Prioritäten setzen.


Was Ausrüstung angeht halte ich es strikt nach dem Motto "Haben ist besser als brauchen". Dementsprechend platzfressend ist auch die "Grundausrüstung" die im Rucksack untergebracht werden muss:


Neben dem großen Hauptfach gibt es zwei aufgesetzte, kleinere Fächer die zusätzlichen Stauraum bieten. Das Hauptfach und das untere, etwas größere Fach haben im Innenraum noch eine Reißverschlusstasche.


Im unteren der beiden aufgesetzten Fächer findet sich ein Mole-System; ideal um Ausrüstung zu fixieren und somit immer griffbereit zu haben.


Ebenfalls mit Mole-System bestückt sind die Seiten und das Äußere des unteren Faches. Hier lässt sich nach Bedarf der Stauraum erweitern, wenn der Trip mal etwas länger dauert

oder aber nützliche Accessoires wie eine Gewehrauflage fürs saubere, stabile Schießen vom Rucksack aus anbringen.


Für absoluten Tragekomfort sorgt das X-Vent Belüftungssystem und die breiten, gut gepolsterten Riemen / Hüftgurt. Das X-Vent Netz kann genau auf die Größe des Nutzers eingestellt werden und sorgt so dank der starren Rückenplatte die im Rucksack eingearbeitet ist dafür, dass immer Luft zwischen Rücken und Rucksack ist. Ein nassgeschwitzter Rücken an wärmeren Tagen gehört also der Vergangenheit an.



Auf der Rückenplatte ist noch eine große Einschubtasche. Diese ist eigentlich für eine Wasserblase gedacht. Da ich so etwas im Revier nicht brauche ist hier meist formstabil und vor Feuchtigkeit geschützt Lesestoff untergebracht.

Produkt-Link:Rucksack TT Patrol Pack Vent khaki
Testbericht folgen
picture verfasst
von Waidmann

Super Beitrag!!!

Kannst du uns sagen, wie sich das Material bei Frost verhält?
Kenne es von vielen Rücksäcken, dass diese dann sehr laut und steif werden ...

Dieser Kommentar wurde zuletzt geändert.
picture verfasst
von huntingfelix

@Waidmann Puh, "erwischt". Ich hatte ihn zwar letzten Winter einige Male in frostreichen Nächten mit auf dem Sitz, kann zur geräuschentwicklung bei niedrigeren Temperaturen jedoch nichts sagen, habe einfach nicht darauf geachtet. Im Normalfall lege ich wenn ich auf dem Sitz ankomme alles was griffbereit sein muss parat und verstaue dann den Rucksack unter der Sitzbank,damit er nicht stört. Egal ob Frost oder nicht, fest steht, dass er definitiv nicht zur lautlosen Familie gehört.
In der nächsten Frostnacht werde ich aber einmal darauf achten und dann Laut geben.

picture verfasst
von Werwowolf

Wieviel "Luft" hast Du den nachdem deine Grundausrüstung drinn ist? ich bin auch am überlegen und denke, dass ggf. der Combat pack MkII aussreichend sein könnte (hab in meiner Basisausrüstung keine Kamera und so dabei....

picture verfasst
von huntingfelix

Oh sorry @Werwowolf , das ist irgendwie untergegangen -.- Also, bei dem SetUp ist noch einiges an Platz vorhanden. Verbringe ich mal eine Nacht in der Jagdhütte bekomme ich einen Satz Kleidung eigentlich ohne Probleme immer noch unter. Und wenn ich mal mehr Platz brauche, setze ich mir einfach die Taschen mittels Mole an die Außenseite.

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