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Wildtierfotografie: SIGMA 60-600 DG OS HSM - Ein Spitzenobjektiv
Von daBonsai am 9. März 2023

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Hallo und Weidmanns heil!

Gehen wir jagen sind Zielfernrohre, Ferngläser und Spektive die Verlängerung unseres Auges. Ohne Sie ist sicheres Ansprechen und Schießen auf weite Entfernungen nicht so einfach möglich.

Bei diesem Beitrag handelt es sich aber nicht um eine Optik aus dem genannten Bereich, sondern um ein Objektiv für eine digitale Spiegelreflexkamera. Da ich dieses Objektiv im Rahmen meiner Jagd intensiv einsetze und durch HOD, Instagramm und Facebook es mittlerweile viele Jagende gibt, die Jagd auch in Video & Foto festhalten erlaube ich mir hier ein kleines Review zum besagten Objektiv abzugeben. Daher ist dieser Beitrag auch eher für diejenigen Leser und Leserinnen, die sich neben der Jagd auch der Wildtierfotografie verschrieben haben oder überlegen damit anzufangen….


Vorgeschichte:

Von Kindesbeinen an habe ich gerne und viel fotografiert. Erst analog, später dann digital. Seit einigen Jahren habe ich den Jagdschein in der Tasche und es entstand der Wunsch in mir das Thema Jagd/Wildtiere mit meiner Passion fürs Fotografieren zu verknüpfen. Einige Versuche im Digiscoping, Fotos mittels Smartphone durch ein Spektiv aufzunehmen brachten nicht die gewünschten Ergebnisse. Außerdem war die Vorbereitungszeit mir immer zu lang für ein schnelles Foto und somit war Digiscoping für mich wieder von Tisch. Durch einen Zufall stieß ich auf ein YouTube Video zum Thema Wildtierfotografie. In diesem nutze der Fotograf das Sigma 60-600 1:4,5-6,3 DG OS HSM und schwärmte davon. Bei einer schnellen Netzrecherche taten sich eine Vielzahl von Wiltierfotografen auf, die dieses Objektv nutzten. Die damit aufgenommenen Fotos sprachen für sich. Mein Interesse war geweckt und nach einem Termin beim Kölner Händler für Kameras befand sich das Objektiv auf dem Heimweg in meinem Rucksack.

SIGMA schreibt auf seiner Website zu den Objektiven der SPORTS Serie:

Unsere Objektive der Produktlinie Sports liefern Hochleistungen, wenn es darum geht, Action in der Bewegung zu erfassen und dynamische Sport- und Actionaufnahmen sowie Tierfotografien anzufertigen. …….. Außer für die Sportfotografie eignen sich diese Objektive auch perfekt für Naturaufnahmen, Vogel- und Wildlife-Fotografie sowie für Aufnahmen von Flugzeugen, Zügen, für den Motorsport und auch für Portraits.

Um einen Teil des Fazits schon mal vorwegzunehmen: Ja, ich würde die von Sigmas Marketingabteilung getroffene Aussage so stehen lassen!

Warum funktioniert das 60-600 DG OS HSM 1:4,5-6,3 für mich so gut in Bezug auf Jagdliche & Wildtierfotografie?

In Kürze: schneller Autofokus, Bildstabilisierung, lange Brennweite, gute Linsen und die intuitive Bedienung!

Die ausführlichere Version kannst Du im folgenden Lesen.

Der große Brennweiten-Bereich!

Die Fluchtdistanz der Wildtiere & störungsfreies Fotografieren

Das DG in der Bezeichnung des SIGMA 60-600 DG OS HSM 1:4,5-6,3 steht für Objektive welche speziell für Kameras mit Vollformatsensoren entwickelt wurden. Ich nutze das Objektiv bei der Wildtierfotografie gerne in Kombination mit der Nikon D500. In meiner D500 ist kein Vollformat, sondern ein APS-C Sensor verbaut. Trotzdem kann ich das Objektiv nutzen. Die APS-C Sensoren sind von kleinerer Baugröße und die Kameragehäuse können dadurch kleiner und leichter ausfallen als bei den Vollformat-Sensoren. Ein weiterer Vorteil von APS C-Sensoren für Wildtierfotografen ist der Crop-Faktor. In Kürze bedeutet dies, dass der Sensor die Brennweite des Objektivs um das 1,5-fache verlängert. So bei Nikons APS-C Sensoren, andere Hersteller haben einen anderen Crop-Faktor. (Canon x1,6) Mit ein derart breiten Brennweitenbereich kann ich sowohl Landschaftsteile, jagdliche Szenen (z.B. auf Drückjagden) festhalten, aber auch Wildtiere aus weiter Entfernung ohne Störung fotografieren.

Aber auch ohne Crop-Faktor lassen sich mit 600mm Brennweite Wildtiere schon hervorragend ablichten. Für denjenigen der „noch ein Stückchen mehr“ an Brennweite möchte, kann je nach Objektivanschluss (Canon EF-Mount, Nikon F-Mount, SA-Mount) die Telekonverter TC 1401 & TC 2001 verwenden. Diese verlängern die nutzbare Brennweite um das 1,4 oder 2,0 fache. Ich könnte meine maximale Brennweite bei Verwendung des TC 2001 (x2.0) damit in Kombination mit der Nikon D500 auf 1800mm hochjagen. Nutze ich das TC 1401 (x1,4) komme ich auf maximal 1260mm Brennweite. Hier kann ich leider noch nicht aus Erfahrung sprechen. Aus der Kompatibilitätsliste auf der Sigma Seite könnt Ihr sehen welche Kamera sich mit dem Objektiv und welchem Telekonverter nutzen läßt.

900mm Brennweite! Gute Objektive mit langen Brennweiten können schnell Preisklassen von Autos erreichen. Das Nikon AF-S Nikkor 800 mm / 5,6 E FL ED VR zum Beispiel wird aktuell (Februar 2023) für 18.000€ gehandelt. Der potentielle Kunde hier ist wohl eher der Profi-Fotografen. Das Sigma 60-600 f1:4,5-6,3 DG OS HSM ist für um die 2000€ dagegen günstig und auch für den „normalen“ Anwender finanzierbar.


OS - Optischer Stabilisator

Schnell muss es gehen!

Die meisten Fotos nehme ich ohne Stativ, sondern Freihand auf. Meistens muss es schnell gehen und der Falke, den ich im Vorbeifahren auf einem Weidepfahl sitzen sehe „knipse“ ich schnell aus dem offenen Fenster des Fahrzeugs heraus. Hier punkten die Sensoren des verbauten optischen Stabilisators (OS). Sie erkennen Kamerabewegungen, die zu einer Verwacklungsunschärfe führen können. In Zusammenarbeit mit einem beweglich aufgehängtem Linsenbauteil werden diese Bewegungen automatisch kompensiert. Die Ausbeute an scharfen Fotos bei Freihandaufnahmen stieg bei mir merklich! So stabilisierte Objektive erlauben es dem Fotografen 3-4 Belichtungsstufen länger ohne Verwacklung Freihand zu fotografieren. Etwas das ich gerade gegen Abend, wenn das Wild austritt im schwachen Licht sehr schätze.

Durch den Optischen Stabilisator (und mit den richtigen Kameraeinstellungen) konnte ich kürzlich Freihand nachts diesen Halbmond fotografieren. Auch in einigen Schwachlichtsituationen hat mich das Objektiv das Sigma 60-600 1:4,5-6,3 DG OS HSM überrascht. Ich nehme das Setup gerne mit auf den Morgen- oder Abendansitz und nutze es um z.B. den Schalenwildbestand zu dokumentieren und im Nachhinein genauer anzusehen oder mit anderen zu diskutieren.



Fokus:

Bei Autofokus kommt es immer auf das Zusammenspiel von Kamera und Objektiv an. Wenn man ein „untermotorisiertes Objektiv“ vor ein Autofokus-Rennpferd wie die Nikon D500 spannt, kann die Kamera seine Stärken nicht ausspielen. Das Kürzel HSM in der Produktbezeichnung des Objektivs steht für Hyper Sonic Motor (Ultraschall Motor). Der ringförmige Ultraschall Motor des Objektivs ist das Bauteil das verantwortlich für den wahnsinnig schnellen Autofokus ist. Im September 2023 auf Arran hatte ich einen abnormen Hirsch auf Arran in Schottland geschossen. Nachdem der Stalker den Hirsch aufgebrochen hatte, gingen wir ein Stück im Hochmoor der Highlands weiter um einen weiteren Hirsch zu schießen. Ohne Erfolg kehrten wir einige Zeit später zum Hirsch zurück und stellten fest, das sich eine größere Schar Raben über den Pansen und die Därme hergemacht hatte. Vom Gescheide war nach weniger als 60 Minuten nichts mehr vorhanden. Wir näherten uns den Raben und diese flogen recht schwerfällig auf. Ich riss die Kamera hoch, zog das Objektiv auf maximale Brennweite aus und lies den Autofokus (AF-C) auf die ca. 150 m entfernten, schnell wegfliegenden Raben los. Der Ultraschall Motor hatte gut zu tun, schaffte es aber spielend die vier Raben konstant scharf zu fokussieren. Sigma schreibt: „Dank des HSM (Hyper-Sonic-Motor), ebenso mit aktualisiertem Algorithmus, erfasst der Hochgeschwindigkeits-Autofokus verzögerungsfrei jegliche Motivbewegungen.

 Meiner Erfahrung nach der geschilderten und ähnlichen Situationen muss ich sagen: Das funktioniert extrem gut. Das Objektiv ist ein wahnsinnig schneller Partner in Sachen Autofokus passend zu der von mir verwendeten Kamera!

(dieser Rabe flog in über 100m Entfernung knapp über dem Boden schnell von mir weg. Der Autofokus hatte hier keine Probleme)

Am Objektiv kann man zwischen Autofokus und Manuellem Fokus auswählen. Zusätzlich gibt es noch die Option Manual Override (MO). Steht der Schalter auf der MO-Position, führt das Drehen am Fokusring sogar im AF-Modus zum manuellen Fokus. Der Autofokus wird sofort gestoppt. Ich schätze diese Einstellung sehr, da ich dadurch, wenn der Fokuspunkt mal nicht da sitzt, wo er sein soll einfach am Fokusrad des Objektivs drehe und das Objekt scharf bekomme. Ohne die Option MO musste ich früher immer erst die Kamera absetzen, den AF/MF Schalter suchen, auf MF einstellen, die Kamera wieder vors Auge nehmen, das Objekt der Begierde suchen … und dann war meistens der Moment vergangen. Heute greif ich in solchen Situationen einfach zum Fokusierring des Objektivs und beim Drehen wird automatisch der Autofokus ausgeschaltet und es kann Manuel fokussiert werden. Meine Standarteinstellung!

(bei diesem Reh habe ich Manuell mit der MO Funktion fokusiert)

Bei der Wildtierfotografie muss es oft schnell gehen, sonst ist die Gelegenheit für ein gutes Foto vergangen. Auch hier punktet das Objektiv mit seinem Ultraschall Motor, der rasend schnell den gesamten Brennweitenbereich nach dem Fokuspunkt durchjagt. Ich kann, um das ganze zu beschleunigen dem Objektiv drei Bereiche vorgeben, in denen der Autofokus vorrangig aktiv ist. Dies beschleunigt den Autofokus noch einmal.

• Full – der Gesamte Fokusbereich wird durchsucht.

• 6m bis unendlich – Der Autofokus sucht erst ab einer Distanz von 6 m bis unendlich nach einem Punkt zu scharfstellen.

• 0 – 6 m- Durch den Zoom kann ich auch nah an Blumen, Insekten oder ähnliches heranzoomen und die Naheinstellgrenze entsprechend ausnutzen.

Um störungsfrei zu fotografieren ist die lange Brennweite gold wert. Aber auch der sehr leise Ultraschall Motor des Objektivs trägt hierzu bei. Einzig das leise „Klack“ Geräusch des Spiegels beim Auslösen der von mir verwendeten Kamera ist hörbar. Außer ein nah zustehender Meister Reineke ließ sich von dem Geräusch noch kein Wild stören.


Schlechtwetter tauglich?

Das Objektiv ist laut Aussage SIGMA spritzwassergeschützt. Auf Arran in Schottland habe ich diese Aussage eines unfreiwilligen Tests unterzogen. Am ersten Jagdtag zog das Wetter zu und ein leichter Nieselregen setzte ein. Zu dem Zeitpunkt hatten wir einen Hirsch ausgemacht und ich ließ die Kamera mit einem Regenponcho abgedeckt zurück, um den Hirsch anzugehen. Die Intensität des Regens stieg von leichtem Niesel zu Wolkenbruch an. Der Wind blies waagerecht über die Highlands und der Regenpocho wurde unbemerkt von einer Windböe von der Kamera heruntergeblasen. Über eine Stunde waren Kamera und Objektiv dem strömenden Regen ausgesetzt ohne das Wasser eingedrungen ist! An den folgenden Jagdtagen wurden wir noch ein paarmal vom Regen überrascht und auch hier war dies kein Problem. Als weiteren Vorteil empfinde ich das die Sonnenblende des Objektivs recht lang gebaut ist. Bei der Benutzung des Objektivs in den wechselhaften Wetterbedingungen hatte ich keine Regentropfen oder Schmutz auf der Linse. Bei Regen schütze ich das Kamerasetup zwar, aber seit dieser Erfahrung bin ich recht entspannt, was das Thema Regen angeht.


Handhabung

Bei der Wildtierfotografie ist Geschwindigkeit Trumpf. Was ich bei dem Objektiv als einen Riesenvorteil empfinde ist das ich zum Zoomen das Objektiv einfach „auseinanderziehen“ kann und nicht über drehen am Zoomring des Objektivs zoomen muss. Bei Herausziehen fasse ich die Innere Baugruppe kurz hinter der Sonnenblende und ziehe diese einfach heraus. Mir persönlich fällt es mit der „Herauszieh-Bewegung“ etwas leichter ohne Verwacklung auf dem Tier zu bleiben, als wenn ich am Zoomring drehe. Meine Hand bleibt dabei immer unter dem Objektiv und das Zoomen ist somit auch in Sachen Schwerpunktverlagerung besser möglich. Bei einem Objektivgewicht von 2,7kg ist es beim Zoomen meines Empfindens nach deutlich zu merken ob ich weiter vorne greife oder am Zoomring. Ein Nachteil dieser Bauart ist, das wenn die Kamera nach unten an der Schulter hängt oder man nach unten fotografiert die innere Baugruppe herausrutscht. Sigma hat dafür einen Schalter seitlich zwischen dem Zoom- & Fokusring positioniert, der die innere Baugruppe fixiert. Das Betätigen des Schalters vor und nach dem Fotografieren ist mir mittlerweile zu einem Automatismus geworden und somit kein Thema mehr. Habe ich es doch einmal vergessen ist der Schalter leicht zu finden, ohne dass ich die Kamera absetzen muss. In der Gesamtbetrachtung finde ich persönlich, dass die Bedienelemente des Sigma 60-600 1:4,5-6,3 DG OS HSM sehr gut angeordnet sind und sich schnelle Anpassungen an Fokus und dem OS vornehmen lassen. Die gute Handhabbarkeit ist ein weiterer Punkt warum ich dieses Objektiv als Ideal für jagdliche & Wildtierfotografie betrachte.


Feintuning möglich!

SIGMA schreibt: „Eine weitere wesentliche Eigenschaft der Sports-Objektive ist die Möglichkeit der kundenspezifischen Individualisierung einiger Funktionen: Dank der speziell konzipierten SIGMA Optimization Pro Software können alle Einstellungen an die persönlichen Präferenzen des Fotografen angepasst werden.

Für die anspruchsvolleren Anwender bietet SIGMA mit der Software SIGMA Optimization PRO eine Software mit der Autofokus-Geschwindigkeit, OS-Arbeitsweise und Fokussierbereichsbegrenzung optimiert werden. Ich persönlich bin noch nicht in diesen Bereich vorgestoßen, für den anspruchsvollen Anwender bietet das Objektiv also noch einige Möglichkeiten der Optimierung.


Sind Makroaufnahmen möglich?

Die Naheinstellgrenze wird mit 60cm bis 2,6m angegeben. Bei der längsten Brennweite liegt Sie bei 2,6m und hat dabei einen maximalen Abbildungsmaßstab von 1:5. So sind schon Detailaufnahmen möglich. Bei Brennweite 200mm kann ich mich dem Objekt auf 60 cm nähern und dieses mit einem Abbildungsmaßstab von 1:3,3 ablichten. Insekten, Pflanzen, Blüten und alle möglichen Detailaufnahmen lassen sich so gut abbilden. Mit APS-C Sensor lassen sich hier sogar noch kleinere Objekte detailliert fotografieren. Richtige Makroaufnahmen würde ich mit einem Makro Objektiv aufnehmen, für ein Objektiv das ich im Revier immer drauf habe, lassen sich aber ausreichend gute Detailfotos von zum Beispiel Pirschzeichen damit aufnehmen.


Wo Licht ist, ist auch Schatten!

Wie schon geschrieben ist das Herausrutschen der inneren Linsen-Baugruppe manchmal nervig, kann aber für den Transport mittels Sperrschalter fixiert werden. Das Zoomen durch herausziehen ist dies aber wert! Das Gewicht und die Größe des Objektivs sind ein weiteres Thema. In den Highlands während der aktiven Jagd habe ich es beim Aufstieg wirklich verflucht die Kamera mitgenommen zu haben. Kamera und Objektiv bringen zusammen 3,6kg auf die Waage. Meine Merkel K5 mit Zielfernrohr ist im Vergleich etwas leichter.


Fazit

Das Sigma 60-600 DG OS HSM f1:4,5-6,3 ist ein Objektiv das meine fotografischen Möglichkeiten dank seines schnellen Autofokus, dem großen Brennweitenbereich, den hochwertigen Linsen und der guten Handhabbarkeit massiv erweitert. Dank dem Objektiv bin ich in der Lage das jagdbare Wild im Rahmen meiner Jagd und den Reviertätigkeiten auch in schwierigen Lichtsituationen zu dokumentieren. Ich nutze es sehr oft um anhand der hochauflösenden Fotos im nachhinein einen genaueren Blick auf den Schalenwildbestand nehmen. Gewicht und Größe können zwar manchmal herausfordern, waren mir aber dank der Bilder, die ich bisher nach Hause brachte, egal. Auf zukünftigen Jagdreisen wird es mein Standartobjektiv bleiben. Auch wenn es in die Berge geht.



Ich kann Fotografen, Fotografinnen und auch denen die es noch werden wollen nur empfehlen sich das Sigma 60-600 DG OS HSM 1:4,5-63 einmal näher anzugucken. Im Netz und auf YouTube finden sich diverse Reviews von Wildtierfotografen die näher auf dieses Objektiv eingehen.

Auf der SIGMA Website findest Du weitere Informationen und Produktbilder zum SIGMA 60-600 DG OS HSM 1:4,5-63.

Die wesentlichen Vorteile des Sigma 60-600 1:4,5-6,3 DG OS HSM zusammengefasst:

• der große Brennweitenbereich von 60-600mm (90-900mm mit APSC -Sensor)!

• HSM- extrem schnelles Fokussieren dank Ultraschallmotor

• Hochwertige Linsen

• die Möglichkeit das abzulichtende Objekt nicht nur über den Zoomring, sondern durch Herausziehen des Linsenbauteils heranzoomen zu können.

• die Schlechtwettertauglichkeit

Minuspunkte

• Das Gewicht!

• Das Herausrutschen des inneren Linsenbauteils wenn die Kamera an der Seite hängt


Die Zukunft

Dieses Objektiv hat mich begeistert. Im Sommer bin ich mehrere Monate in Schottland unterwegs und werde es im Cairngorm National Park und auf Arran auf zwei Jagden nutzen, um die Jagd auf Hirsche zu foto- & videografisch dokumentieren. Hierfür werde ich mir mal den Telekonverter TC 1401 anschaffen und testen. Im jagdlichen Alltag führe ich das Kamerasetup bei jedem Reviergang und jeder Revierfahrt und komme eigentlich jedes Mal mit schönen Bildern zurück. Wenn Du sehen willst was ich in Zukunft mit dem Objektiv so „knipse“, dann schau doch mal bei Instagram vorbei. Dort bin ich unter da.Bonsai mit einer Auswahl an Fotos aus dem letzten Jahr zu finden. Weitere folgen!

Als Herausforderung habe ich mir vorgenommen mich im Juni der Wildart Gams fotografisch anzunehmen. Mal sehen wo und wie ich das umsetzte. Hast Du einen Tipp für mich?

Ich hoffe mein Review war für den ein oder anderen Leser von Geartester interessant, auch wenn das SIGMA 60-600 ein etwas branchenfremder Ausrüstungsgegenstand ist.

Gut Licht und Weidmanns heil!

Jan Winkler

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daBonsai
Greenhorn

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