Newsletter Anmeldung ×

Die Abmeldung vom Newsletter ist jederzeit möglich.

Im Reviertest: Der portable Hochdruckreiniger „Aqua2go“
Von Michael Sommer am 3. Oktober 2021

Anzeige


Ein Jeder von uns dürfte diese, oder ähnliche Situationen schon erlebt haben:

Der Schuss saß dann doch nicht ganz da, wo er sitzen sollte. Das Stück liegt zwar verendet vor uns, doch verschmutzt Magen-, Darm-, Gescheide-, oder Panseninhalt den Bauchraum….

Das letzte Treiben hat uns noch einmal alles abverlangt, der schwere Boden klebt an den Schuhen, Beinlingen und Gamaschen….

Der morgendliche Auslauf mit dem vierläufigen Begleiter endet damit, dass der magischen Anziehungskraft eines nicht mehr ganz so frischen Haufens von Exkrementen leider nicht widerstanden werden kann: Ein „Bad“ und Wälzen sind die Folge, ein übelst riechender Hund das Resultat….

In diesen Situationen habe ich mir schon wie oft eine größere Menge Wasser (mehr als die 1,5 L PET-Flasche, die ich immer im Auto dabei habe), möglichst noch mit einem Schlauch, zum wohldosierten Einsatz, herbeigewünscht!

Nun gibt es seit einiger Zeit, zu beziehen über die meisten namhaften Anbieter, den portablen Hochdruckreiniger „Aqua2go“. Wenn man den Testberichten glauben durfte, genau das Gerät, wonach ich innerlich schon lange gesucht hatte!

So erfüllte ich mir zum Geburtstag diesen Wunsch und konnte nach kürzester Lieferzeit meinen, neuen Hochdruckreiniger in Empfang nehmen und begutachten:

Zum Lieferumfang:

• Aqua2go Hochdruckreiniger

• 17-Liter-Wassertank

• Wasserschlauch

• Düsenkopf

• Brausekopf

• Langer Pinsel

• 12-Volt-Anschlusskabel für Stromversorgung über den Zigarettenanzünder im Auto

Ich habe das Gerät im unbefüllten Zustand (Gewicht!) erst einmal so auf der Ladefläche meines Pickups positioniert und befestigt, wie es m. E. Sinn machte, bzw. die Gegebenheiten (Aussparungen in der Passwanne an den Radkästen, sowie Zurrösen zur sicheren Befestigung) ermöglichen.

Dann wurde der Tank befüllt (17 L sind ganze eine Menge) und wartete auf seine ersten Einsätze…

Diese kamen schnell: Ein Jährlingsböckchen, bei dem trotz perfektem Kammerschuss der Pansen aufplatzte, eine gröbere Sau, dann etliche Stücke Rotwild, die im Rahmen unseres ersten Bejagungsintervalls anfielen und in Anbetracht der Witterung möglichst sofort und vor dem Transport zur Kühlzelle gründlich ausgespritzt werden sollten, um den Wildhändler glücklich zu sehen und ihm hochpreisiges, erstklassiges Wildbret anbieten zu können, sowie eine lange Nachsuche durch undurchdringlichen Erlenbruchwald, dessen matschiger Untergrund das Beinkleid und Schuhwerk einfarbig einfärbte und komplett „versaute“…

Am Auto angekommen wurde der Schlauch mit Spritzdüse (übrigens hervorragende Druckregelung über den „Abzugshebel“ mittels Schnellkopplung am Tank befestigt und der „Start“-Schalter auf Akku-Betrieb gestellt. So der Akku stark gelitten hatte, wurde das Stromkabel mit dem 12 V-Zigarettenanzünder auf der Ladefläche verbunden und der Schalter auf Stromversorgung umgelegt.

Dann konnte es losgehen… Und wie!

Völlig problemlos schaffte es dieses Gerät sämtliche Verschmutzungen auszuwaschen. Allerdings ohne die bei Hochdruckreinigern sonst übliche Gefahr, gerade Verschmutzungen in der Bauchhöhle mit Hochdruck noch tiefer unter die Filets zu transportieren….

Um das erlegte Wild tatsächlich schon komplett sauber für die Kühlzelle vorzubereiten, habe ich mir einen klappbaren Wildgalgen und einen großen, drehbaren Fleischhaken in die Aufbewahrungsbox des Pickups gelegt. So kann ich das Wild problemlos mit den Keulen nach oben hängen, leicht aufspreizen und säubern.

Die regelbare Düse, der über den Abzugshebel gut zu dosierende Wasserdruck machten die notwendigen Reinigungsarbeiten zu einem Kinderspiel und brachten „saubere Resultate“!

Den Wasserverbrauch kann ich dabei nur als sparsam definieren, es kam nie dazu, dass mir im Revier der Wasservorrat ausging. Im Gegenteil, beim wieder Befüllen war ich erstaunt, wie wenig ich mittels Giesskanne nachzufüllen hatte…

Mein Fazit:

Zwischenzeitlich möchte ich den Hochdruckreiniger „Aqua2go“ nicht mehr von der Ladefläche missen, er leistet mir in allen erdenklichen Situationen saubere Arbeit und hat viel Schmutz aus Auto, Kühlzelle und Wohnung ferngehalten. 

Anzeige

Kommentare

Hog Hunting 2014

Ich selbst habe den Aqua2Go auch schon ein paar Jahre und finde ihn sehr gut.jedoch war mal eine Dichtung beziehungsweise den Anschlussstutzen für den Mini Gardena kaputt,aber im Netz gab's Ersatz.
Sehr nützliches Gerät auch mal am Treffpunkt oder Streckenplatz zum Hände oder wild säubern

Jordan

Tolles Gerät, habe ich auch seit fast 4 Jahren im Einsatz. Auch als Dusche gut zu gebrauchen. Einfach warmes Wasser in den Kannnister. Reicht für 2 Personen.

Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Mehr erfahren