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Howa 1500 in .223 Remington

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Schon länger war ich auf der Suche, nach einem präzisen Repetierer, mit dem ich vom Ansitz auf Rehwild und Raubwild jagen konnte. Das Kaliber sollte für Rehwild gerade so ausreichen und mit gleichzeitig auch einen weiten Schuss auf einen Fuchs erlauben. Schließlich fiel meine Entscheidung auf die .223 Remington.


Das Set-Up

Ein Freund gab mir den Hinweis, mir mal die Büchsen der Firma Howa anzuschauen. Nach etwas Recherche im Internet bestellte ich mir die Howa 1500 mit einem kurzen dicken Lauf und grünem Kunststoffschaft. 

Die beste Waffe nützt einem nichts, wenn Montage und Zielfernrohr nichts taugen. So kam auf die Picatinni-Basen eine Recknagel-Ringmontage, passend für das Kahles Helia 2,4-12x56. Es hervorragendes Glas, das auch bei Dämmerung noch ein kontrastreiches Bild zeigte.


Die Ersten Erfahrungen

Das Einschießen stellte sich als schwieriger heraus als gedacht. Ich startete mit einer bleifreien Laborierung. Doch auch nach zwei Stunden und 40 Schuss war es nicht möglich, einen ordentlichen Streukreis zu schießen. Neue Läufe brauchen manchmal etwas mehr Schuss, aber das war schon eine ganze Menge. Deswegen wechselte ich zur guten alten Bleimunition. Dort waren die Ergebnisse aus der Howa 1500 sofort besser. Letztendlich habe ich mit der Hornady Full Boar ein präzises und wirkungsvolles Geschoss gefunden.

Das Kaliber ist für mich erste Wahl im Niederwildrevier. Durch den dicken Lauf war die Waffe schwerer als in der Standardausführung. Das Gewicht sorgte aber auch dafür, dass man nach dem Schuss kaum aus dem Ziel kam. Auf GEE eingeschossen, schoss die Waffe auf 200 m Fleck.

Die Dreistellungssicherung der Howa funktionierte tadellos. Einzig an den Abzug musste ich mich erste gewöhnen. Er hat etwas Freigang, bis der Druckpunkt kommt. Doch in dem Jahr, in dem ich die Waffe getestet habe, blieben meine anderen Büchsen oft im Schrank.


Auf der Jagd mit der Howa 1500

Die führige Howa 1500 begleitete mich auf der Lockjagd auf Fuchs und Waschbär. Ebenso auf die Bockjagd im Mai und August. Die Wildbretentwertung war sehr gering und die Präzision hoch. Der Schaft der Waffe fasst sich auch mit nassen Händen sicher und angenehm. Das hochwertige Kahles-Glas erlaubte es mir auch bei Mond noch sicher Füchse und bei uns vor allem Waschbären zu jagen. Die Kleinbären sich sehr schusshart. Mit der .22 Mag. beschossene Bären musste ich schon öfter nachsuchen. Die .223 Rem. dagegen ließ sie an Ort und Stelle bleiben. Für mich ist die gute Preis-Leistung der Howa 1500 ebenfalls ein Argument, wenn man auf der Suche nach einer Waffe in einem Reh- und Raubwildkaliber ist.  


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Kommentare

Hunting Photographer
Hunting Photographer

Mehr als eine .222 oder .223 ist im Niederwildrevier einfach nicht nötig. Danke für den Bericht zur Howa.

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