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Das Leica Ultravid 7x42 HD-Plus
Von Sven Loki am 9. November 2016

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Moin liebe Geartester.

Heute mag ich euch gerne etwas über das Leica Ultravid, welches ich in 7x42 getestet habe, berichten.

Schreibfehler werden sich einige fragen? Geläufig sind ja eher 8x42 oder 10x42 Gläser. Aber nein. Dieses hier ist tatsächlich ein 7x42.

Nun will ich immer nicht so gerne mit meinem recht schweren 8x56 herumlaufen und daher musste ein „Pirschglas“ her. Doch taugt es auch zu mehr? Dazu komme ich gleich.


Technische Daten

Zunächst ein paar technische Daten:

Vergrößerung: 7x

Objektivdurchmesser: 42mm

Austrittspupille: 6mm

Dämmerungszahl: 17,1

Sehfeld auf 1.000m: 140m

Dioptrinausgleich: +/- 4dpt

Augenmuschel mir Drehschiebehülse: ja, demontierbar, mit 4 Raststufen

Transmissionsgrad: 92%

Abmessungen: 120x141x68mm

Gewicht: 770g


Erster Eindruck

Schon beim ersten Durchschauen fällt beim Leica Ultravid sowohl das sehr große Sehfeld als auch die hohe Randschärfe positiv auf. Es ist sehr handlich und greift sich auch bei Nässe noch gut und sicher.

Dennoch ist man auch nach solch guten ersten Eindrücken etwas skeptisch, wenn es auf den Abendansitz geht, und es langsam anfängt zu dämmern, vor allem, wenn man im Waldrevier unterwegs ist. Tatsächlich lässt einen das Ultravid hier aber keineswegs im Stich! Auch wenn man mit dem bloßen Auge kaum noch etwas ausmachen kann, so sieht man durch das Ultravid noch erstaunlich hell und scharf.


Die Dioptrinverstellung

Was kein Fernglas, was ich bisher in der Hand hatte, besaß, war eine Dioptrinverstellung, die für beide Augen unterschiedlich verstellbar ist. Wer aber von euch eine Brille trägt, wird wissen, dass man eher selten die gleiche Dioptrinzahl links und rechts hat. Von daher finde ich das bei dem Leica Ultravid Fernglas eine wirkliche Bereicherung. Dazu zieht man nur an der Verstellung, kann dann für links und recht separat die Schärfe einstellen (hinteres Rädchen verstellt die Dioptrinzahl links, das vordere für rechts). Danach drückt man das Rädchen wieder hinein (dann sieht man den roten Rand nicht mehr) und hat somit die Einstellung fixiert. Anschließend ist das Rädchen dann noch mal zur Einstellung der Schärfe nutzbar.



Fazit

Das Leica Ultravid liegt sehr gut in der Hand; sowohl die Augenmuschelverstellung als auch die Schärfeeinstellung sind nicht zu leicht oder zu schwergängig. Das Ultravid überzeugte mich mit einem wirklich großen Sehfeld und macht auch bei Dämmerung noch eine wirklich gute Figur.

Durch das Gewicht und den sehr bequemen Neoprentrageriemen kann man das Fernglas auch gern einmal mehr mitnehmen. Es taugt also zu deutlich mehr als „nur“ einem Pirschglas. Einzig der Preis von 1.785€ wirkt im ersten Moment so, dass man erst einmal schluckt. Aber man hat mit dem Ultravid ein hoch qualitatives Fernglas für tatsächlich jede Gelegenheit, ob für die Pirsch, Drückjagd oder den Ansitz gerne auch im Wald.


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Sven Loki
Spezialist

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