Franchi Affinity und die Entenjagd
Von Florian Robbers am 6. Juli 2015

Anzeige

Auch mich hat es erwischt, die Lockjagd auf Enten. Der Trend, der langsam aber sicher aus den USA nach Deutschland wandert und nicht nur durch die Familie "Duck Commander" Robertson immer mehr popularität erreicht, hat auch mich begeistert. Anfüttern und warten kann jeder, doch das Wild zu überlisten und mit ihren eigenen Rufen zu locken ist eine Herausforderung und aktive Jagd.
Nachdem ich mich komplett für diese Jagdart neu ausgestattet hatte mit Lockern, Lockenten, Hosen, Jacken, Gesichtstarn, Mützen und Handschuhen, natürlich alles in Camo Max 4, musste auch eine neue Flinte her, ein Selbstlader dachte ich mir, so wie die Waterfowl Hunter aus den USA.
Da gehts dann auch schon los, worauf muss ich achten, welche soll es sein, Vor- und Nachteile, Preis, Kaliber, Farbe, Lauflänge und und und. Die Suche geht los. Der Geldbeutel ist da natürlich auch ein Hauptgrund, der mitspielt. Daher hab ich die anfänglichen Gedanken über eine Benelli gleich wieder verlegt. Doch was ist vergleichbar gut? Nach langer Recherche bin ich dann auf die Franchi Affinity gestoßen, da sie ja aus dem gleichen Hause kommt und auch auf den Bauteilen der Flinte deutlich Benelli draufsteht, kann sie ja nur gut sein. Nach etlichem Hin- und Her beim örtlichen Büchsenmacher und über Produktforschung hab ich sie mir bestellt. Nach langer Wartezeit und wechsel des Büchsenmachers, konnte ich sie nach 5 Monaten endlich mein Eigen nennen und bin begeistert. Ich hatte die Flinte zuvor erst einmal in der Hand, merkte gleich, die passt. Mit ihrer schlanken und leichten Ausführung im Kaliber 12/76 und 76er Lauf ist sie sehr hochwertig verarbeitet, kein Klemmen und kein Klappern.
Jetzt kann es losgehen, gleich das Wochenende nach Erhalt ging es ins Revier, mein Vater und ich hatten ausgemacht das wir den Enten auf dem Maisacker nachstellen. Ich wurde von ihm etwas belächelt als ich in voller Montur und breitem Grinsen vor ihm stand. Doch als ich mit der Lockjagd loslegte und mit gezieltem "Lonesome Duck Call" und "Feed Call" die Enten mehrfach zu uns lockte, war auch mein Vater begeistert.
Mein erster Schrotschuss mit der Affinity brachte mir gleich eine Ente, was will man mehr? Das war ein sehr gelungener Start für die neue Flinte.

Doch was ist mit den Negativbeiträgen im Internet, die behaupten, die Franchi würde nur schwere Munition verschiessen und klemmt mit Ladehemmung bei einfacher 24g Trap Munition? Dazu kann ich nur sagen, alles Blödsinn. Nachdem ich sie mehrfach auf Enten und auch Tauben geführt habe, war ich ebenso auf dem Schießstand mit 24g Trap Munition von Rottweil und Winchester. Mit Ladehemmungen und unsauberem Reptieren war da nichts, das Inertia Driven System hält was es verspricht. Alles verlief Reibungslos, halt Qualität aus dem Hause Franchi/Benelli.

Allzeit Waidmannsheil und guten Anflug beim Waterfowl Hunting wünscht
JaegerFloh

Anzeige

Kommentare

Flo

Servus
Ich habe gestern meine Affinity in Max5 endlich gekriegt und muss sagen - wahnsinns Gewehr.
Ideal ausbalanciert, angenehm schlank und griffig.
Ich freue mich schon auf viele tolle Jagderlebnisse mit ihr.

A W

Moin also ich habe mich auch für die Affinity entschieden, der Grund was es ist ein Rückstoßlader. Ich hatte es satt bei der Baikal ständig diese Funktionsstörungen, weil ich wieder mal zu faul war die zu reinigen...
Mit der Franchi, wo sogar Benelli auf den Teilen drauf steht... keine Probleme!
Ist allmählich meine Lieblingsflinte geworden und der 3 Schuss hat mir so manchen Erfolg bei Fuchs am Bau oder Krähe mehr beschert.

Florian Robbers

Ich bin auch immernoch Super zufrieden und hatte auch immernoch keine Probleme mit der Waffe!

Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Mehr erfahren