Drückjagd im väterlichen Revier // Vlog 38

Drückjagd im heimischen Jagdrevier. Auf Grund des rauen Wetters rechnete keiner mit großer Strecke; doch es sollte ganz anders kommen.
Jedes Jahr im Dezember, kurz vor Weihnachten, heißt es bei uns "Drückjagd im heimischen Revier". Diese Drückjagd hat mittlerweile Tradition, bietet sie doch ein letztes gemütliches Beisammensein der engen Freunde, bevor die stressigen Tage der Weihnachtszeit bevorstehen.
Primär jagen wir an diesem Tag auf Rehwild, welches in den weiten Buchenrauschen Beständen unseres Jagdrevieres kaum noch vom Ansitz aus bejagbar ist. Schwarzwild und Damwild kann vorkommen und wird auch bejagt, steht an diesem Tage aber nie im Mittelpunkt. Um das Rehwild ohne Stress und große Fluchten vertraut vor die Schützen zu bekommen jagen wir an diesem Tag komplett ohne Hunde; lediglich 2-3 Treibergruppen beunruhigen das Revier über einen Zeitraum von 2,5 Stunden. Die Beunruhigung im Revier und der daraus entstehende Stress für das Wild werden somit so gering wie möglich gehalten und es wird in kürzester Zeit eine, im Vergleich zum Ansitz sehr hohe Strecke gemacht, bevor wieder Ruhe im Bestand einkehrt.
Unser Revier liegt auf einem Plateau; bei windigem, nassen Wetter ziehen sich die Sauen deshalb erfahrungsgemäß in die nahe liegenden Seitentäler in denen sie trockene Dickungen unter Wind finden. Das Rehwild drückt sich bei solch rauem, weichen Wetter auch erfahrungsgemäß bis auf den letzten Meter in den Rauschen. Als der Blick zum Himmel am Morgen der Drückjagd dicke Wolken, starken Wind und Nieselregen zeigte rechnete jeder insgeheim schon mit einer geringeren Strecke als in den Jahren zu vor. Vom Wetter wollten wir uns die gute Laune an einem Tag mit den Jagdfreunden aber nicht vermiesen lassen und so erklang pünktlich um 9:30 das Signal "Aufbruch zur Jagd" aus den Jagdhörnern der Bläser.
Wir kämpften uns dann zuerst in einer kleinen Dickungsfläche, vielleicht 100x100m groß, durch brusthohe, nasse Brombeeren. Am höchsten Punkt des Revieres gelegen, voll im Wind, waren die Aussichten au Schwarzwild hier quasi am aussichtslosesten. Als dann, auf den letzten Metern auf einmal laute "Sauen" Rufe ertönten, wollte ich anfangs meinen Ohren nicht trauen... Alles kam anders als gedacht.

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