Stihl Akkukettensäge MSA 140 C-B
Von Hunters_View am 22. Juli 2020

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Moin Geartester,


Lange habe ich Akkusägen als Spielzeug abgetan. Doch die Technik ist mittlerweile echt gut geworden. Für den Hochsitzbau oder um Sitze freizuschneiden mit einer großen Motorsäge zu hantieren muss nicht mehr sein. Seit dem Frühling nutze ich dafür die Stihl MSA 140. Es ist eine niedliche kleine Säge, die aber einiges leisten kann. Mit dem AK 30 Akku wiegt sie knapp 5kg. Ein großer Vorteil ist, dass sie kinderleicht zu bedienen ist. Auch ungeübte starten die Säge, ohne lange auf irgendwelche Hebelstellungen schauen zu müssen. 

Denn sie hat nur zwei Knöpfe. Einen unten am hinteren Griff (Schalthebel) und einen an der Seite (Sperrknopf). Werden beide betätigt, startet die Säge. Die Kettenbremse dient bei dieser Säge als Sicherung, wie der Spannschieber einer R8. Ist der Hebel nach vorne gedrückt, lässt sich die Säge nicht starten. Zieht man den Hebel zu sich heran, ist sie einsatzbereit. Ein Kettenwechsel ist ebenfalls kinderleicht, durch die Kettenschnellspannung und ganz ohne Werkzeug machbar. Eine 30 cm Schiene mit einer 1/4“-PM3-Sägekette ist dabei. Ebenfalls ein AK 30 Akku, welcher der größte der drei möglichen Akkus ist. Ich empfehle, direkt einen zweiten Akku mit zu bestellen. Mit einem AK 30 Akku (Lithium-Ion) schafft man locker 30 Minuten. Je nach Betrieb auch 45 Minuten. Per Druckknopf auf dem Akku, zeigt dieser an, wie voll er noch ist. Er hat eine Nennspannung von 36 V. Das AL 101 Ladegerät ist ebenfalls dabei. 

Ein weiterer großer Vorteil ist, dass die Säge super leise ist (94 dB ist die Herstellerangabe). Einen Gehörschutz nutze ich mit der Säge nur noch, wenn ich wirklich lange sägen will. Persönliche Schutzausrüstung sollte natürlich auch bei dieser Säge getragen werden. Sie MSA 140 ist mit einem Softgriff ausgestattet, wodurch auch längeres Sägen angenehm ist. Dass auch eine Akkusäge Kettenöl braucht, darf man nicht vergessen! Aber der Öltank hat, wie bei den Motorsägen auch, ein transparentes Sichtfenster, wodurch man immer weiß, wann die Säge wieder Öl benötigt. Mit etwas Übung lassen sich auch mittelstarke Bäume fällen. Doch das Haupteinsatzgebiet der MAS 140 ist das Aufasten und Kappen von Stämmen/Balken etc. Möchte sie jedenfalls nicht mehr missen.

https://www.stihl.de/de/ap/akku-ak-20-93688

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Kommentare

Prof. Dr. Multhaup

Da kann ich nur zustimmen! Die Elektrosägen sind wirklich mittlerweile für "on-Demand" Einsätze richtig gut. Nur würde ich gleich zur MSA 220 mit dem AP 200 Akku und dem AL 300 Ladegerät raten. Ich habe zusätzlich noch den Hochentaster, einen Freischneider und eine Heckenschere, die alle mit diesem Akku zu betreiben sind. Ein System mit wirklich Power. Die Benzingeräte stehen meistens nur noch rum. Es sei denn es wird durchforstet. Das geht elektrisch natürlich nicht.

Hunters_View

Die großen Sägen sind natürlich besser, aber auch teurer ;-)
Das man die Akkus für andere Geräte nutzen kann ist natürlich klasse.

Prof. Dr. Multhaup

Genau das mit den Akkus halte ich für wichtig. Auch aus ökologischer Sicht finde ich es schlecht, dass man immer mehr verschiedene Akkus für die unterschiedlichen Geräte hat, wobei bei mir die Meisten nur selten gebraucht werden und irgendwann altersbedingt verworfen werden. Da ist es mir lieber, nur 1 Akku für viele Geräte. Der wird regelmäßig gebraucht und dann später muss auch nur 1 Akku ersetzt werden. Das ist mir dann auch den Mehrpreis wert, zumal damit auch eine höhere Leistung bei Akku und Geräten verbunden ist.

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