Rehwild-Tipp
Von Felix Neumann am 15. Mai 2016

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Horrido Liebe Waidfrauen und Waidmänner,

heute dreht es sich einmal um unsere Wildarten. Speziell um das Rehwild. Da ich in einem Waldrevier mit einer Kiesgrube jage, in dem es viele Motocross- sowie Quadfahrer gibt, sah ich das vorhandene Rehwild sehr selten. Schlimmer noch, mit Beginn der Ernten und der Rückkher der Schwarzkittel nur noch sporadisch.



Eine Idee musste her, wie man das Rehwild auf die Läufe bekommt und somit auch in den Anblick. Es wurden Bücher gewälzt, Foren durchstöbert, mit älteren Jäger gesprochen, aber nichts half. Keine Jagdruhe, da die Crossfahrer meine Strategie nicht befolgten. Diverse Lockmittel für Rehwild ebenfalls nicht ob in der Preisklasse 15€ bis 35€.
Inzwischen gesellten sich Schwarzwild und Rotwild als Stammgäste im Revier, beim Letzten war natürlich der Plan bereits erfüllt.

Bei all meinen Forschungen stoß ich oft auf Anis und ich suchte Produkte mit Anis. Eins teurer als das Andere. Bei Produkt A gab es das Versprechen, bei Produkt B diese Garantie...bei Produkt F und weiter und weiter und weiter. Aber welches Produkt ist nun wirklich Erfolg versprechend?
Da kam mir der Gedanke an meine Angelzeit als Schuljunge. Dort gab es ein sehr stark duftendes Anisaroma von Top Secret für einen schmalen Taler.



Zu aller erst wurden einzelne Kanzeln getestet, die noch Rehwild aufweisen konnten und nach und nach wurden die Kanzeln bzw. Salzlecken mit dem Öl beträufelt und es dauerte nicht lang, da war das Rehwild wieder im Revier. Zwar heimlich, aber anwesend. Inzwischen nutze ich diesen günstigen Duftstoff im gesamten Revier und auch zur Jagd, um den körpereigenen Geruch zu überdecken.
Mit Erfolg, das Rehwild zeigt sich regelmäßig im Anblick, auch wenn es vorrangig die Ricken sind. Aber der Herbst kommt.



Mein erlegter Maibock an der beträufelten Anis-Salzlecke


Waidmannsheil Felix

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