Hogue Monogrip Revolver
Von Nico Haxel am 21. Juli 2018

Gude Geartester/Geartesterinnen,

nun ist mein erster Bericht hier fällig.

Seit kurzem bin ich glücklicher Besitzer eines Ruger Security Six in 357 mag.. Leider, wie bei vielen anderen Revolvern auch, ist auch beim Ruger der Originalgriff recht klein geraten. Der originale Griff aus Walnussholz ist optisch zwar ein Leckerbissen, jagdlich aber eher unpraktisch und wie bereits erwähnt und viel wichtiger, eben schlichtweg zu klein. 

Also begab ich mich sofort auf die Suche nach einem anderen Griff. Holz macht optisch viel her, aber wenn es auf der Jagd drunter und drüber geht, möchte ich mich lieber auf einen griffigen und rutschsicheren Griff aus Gummi verlassen.

Auf der Suche nach einen Griff stoß ich auf die amerikanische Marke Hogue. Als ich deren Holzgriffe sah, wurde ich beinahe unvernünftig und wollte einen Holzgriff kaufen. Die 100€ waren mir aber einfach zu teuer, auch wenn die Optik der Hammer ist. Also bestellte ich mir den Gummigriff für 35€.

Was lässt sich nun zu dem Griff sagen? Einfach nur geil, auch wenn er nicht hundertprozentig passt. Die Montage ist super einfach und die Haptik ist klasse. Die strukturierte Oberfläche macht den Griff super griffig, selbst bei schwitzigen, nassen oder dreckigen Händen. Der Revolver liegt nun noch besser in der Hand, da der Griff länger und dicker ist. 

Wie bereits vorhin erwähnt, passt der Griff nicht hundertprozentig, aber was bedeutet das?  Bedingt dadurch, dass der Griff für eine vielzahl an Waffen produziert wird, steht er auf der Rückseite etwas über. Da es sich dabei aber nur um wenige Millimeter handelt, fühle ich mich dadurch nicht gestört. Durch den engen Sitz an den Seiten, sitzt der Griff trotzdem bombenfest und wird durch eine Schraube auf der Unterseite zusätzlich gesichert und stabilisiert. 

Wer also auf der Suche nach einem neuen Griff ist, dem kann ich die breite Produktpalette der Firma Hogue ans Herz legen. 

Grüße aus Hessen,

Nico 


Kommentare

rgbg_jaga

Schon mal drüber nachgedacht den "Überstand" wegzuschleifen?

Nico Haxel

Schleifen wird schwer. Es ginge zu schneiden, aber da der Überstand so gering ist, stört er mich nicht

Carl M. Lidl

Ich glaube schon, dass sich auch der Gummi mit etwas Geduld schleifen lässt. Nicht so gut wie Holz, aber fas geht schon.

Tobias Christ

Schaftkappen bestehen auch aus Gummi und stehen i.d. R. An mehreren Stellen mehrere Millimeter am Schaft über. Ein Büchsenmacher schraubt die Kappe fest, klebt eine dünne Schicht Kreppband über den Schaft und schleift dann das überschüssige Gummi haargenau mit einem Bamdschleifer an den Schaft an. Habe ich selber schon so bei einer Blaser und Pachmayr Schaftkappe mehrfach gemacht. Genau so könnte man es hier auch machen, damit man ein 100% passendes Produkt hat.

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