Testbericht Zeiss Conquest DL 3-12x50 M
Von Kjeld Plagemann, 02. Juli 2017



Nachdem der Anruf vom Büchsenmacher folgte ging es natürlich gleich los um alles anzugucken und zu testen.Alles funktionierte einwandfrei, das Glas ist schön klar und das Absehen 60 erfüllt auch die erwartungen. Gewöhnungbedürftig hingegen ist die ein und ausschaltung des Leuchtpunktes, der meines erachtens auch kein Punkt sondern eher ein Viereck ist. Aber nachdem man ein paar mal mit dem Conquest gearbeitet hat war es auch kein Problem mehr.



Nun fertig, mit der SUM (Sauer-Universal-Montage) auf der neuen Sauer 404 xt montiert und eingeschossen, war ich erst einmal mehr als zufrieden. Die Bockjagd war noch in ihrer besten Zeit und somit ging es gleich auf den ersten Ansitz bei dem das Glas meine Erwartungen mehr als erfüllte. Als es dann das erste mal auf Saujagd ging waren die erwartungen natürlich groß. Am ersten Abend konnte ich dann gegen 23.00 Uhr einen Jungfuchs erlegen den man wunderbar in der Sauensonne sehen konnte. Nach dem passierte allerdings nichts mehr und wir entschieden uns abzubaumen um am nächsten morgen wieder aufzubrechen. Als der Wecker dann um 3.30 Uhr klingelte und wir voller Motivation ins Revier gefahren sind konnten wir leider nur einen Waschbären erlegen.


Als Fazit ist jeder der ein Zielfernrohr in der unteren bis mittleren Preisklasse sucht, und trotzdem auf nichts verzichten will in der Conquest Reihe genau richtig und mit einer Dämmerungszahl von 8,5-25,9 aufjedenfall ein guter Allrounder.

Optik

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