Steiner Ranger Xtreme 8x42
Von Laura Katharina Mierendorf, 18. November 2016

Moin moin lieber Geartester,

Seit ein paar Wochen befindet sich das Steiner Ranger Xtreme 8x42 in meinem Besitz und hat sich schnell zu meinem neuen Liebling entwickelt. Dementsprechend möchte ich euch in meinem ersten Artikel die wichtigsten Fakten und meine Erfahrungen zu diesem tollen Fernglas berichten.

Vorweg aber noch ein paar Information über die Firma Steiner-Optik. Die Firma Steiner wurde 1947 von Karl Steiner gegründet und ist mittlerweile in 70 Ländern vertreten. Sie stellt Optiken für die Bereiche Jagd, Wassersport, Marine und Outdoor her und zählt zu den weltgrößten Herstellern für militärische Ferngläser. 1967 erfand Steiner das Makrolon Gehäuse, welches die Ferngläser wesentlich robuster machte und heute immer noch verwendet wird. Als erstes Unternehmen stellte Steiner außerdem 1973 Ferngläser mit Stickstofffüllung her, was die Gläser wasserdicht macht und ein beschlagen der Linsen verhindert. 2000 folgte dann mit der Einführung des Nighthunters-Konzept der höchste Standard in der Lichttransmission bei Jagdmodelle und 2006 folgten die ersten nanobeschichteten Linsen. Seit 2008 gehört Steiner-Optik zur Beretta-Unternehmensgruppe.

Jetzt zu den Daten des Ranger Xtreme 8x42

Gewicht: 780g
Länge: 14,7 cm
Breite: 12,5 cm
Sehfeld: 7,2 Grad
Durchmesser Austrittspupille: 5,25 mm
Dämmerungszahl: 18,3
Wasserdicht: Ja bis 3 meter
Stickstofffüllung: Ja
Garantie: 10 Jahre


Fazit:Das Fernglas überzeugt mich mit seinem leichten Gewicht und gutem Handling.Es passt in jeden Jagdrucksack/Jagdtasche und man merkt es kaum wenn man es um den Hals trägt. Dank des griffigen Materials und dem großen Fokussierrad kann man es auch mit Handschuhen leicht einstellen. Es fokussiert schnell und präzise und dass auch bei schlechten Wetterbedingungen. Bei um die 0 Grad,95% Luftfeuchtigkeit und Nebel hatte ich über 3 Stunden stehts ein klares und scharfes Bild ohne beschlagen der Linsen. Ich hatte das Glas sowohl auf dem Ansitz, zur Drückjagd und beim Pirschen dabei und in allen drei Kategorien konnte mich das Glas voll überzeugen.Bei der Drückjagd ist es eine enorme Hilfe auf Ständen wo man das Wild aus weiterer Entfernung anwechseln sieht. Kein unnötiges verstellen des Zielfernrohres oder abwarten wenn man eine Optik ohne oder geringe Vergrößerung hat. Selbst in der Dämmerung schlägt es sich gut und beim Pirschen vergisst man manchmal glatt, dass man es um den Hals trägt. Was noch für das Glas spricht ist ganz klar das Preis-Leistungs-Verhältnis welches sich im Internet zwischen 430€-540€ bewegt.

Optik

Kommentare

Waidmann
Danke für deinen Beitrag! Bin auch schon bei Instagram auf deine Bilder aufmerksam geworden. Ich suche schon seit längerem ein Glas für mein Jagdauto. Werde ich mir mal etwas genauer anschauen. Danke dir :-)!