La.Va V200 - Der VW Golf unter den Vakuumiergeräten
Von Siegfried Pieper am 29. Juli 2014


Moin Moin an alle Geartester und vor allem WILDFLEISCHVERZEHRER!!!

Ich möchte euch meine liebste (Wild)Küchenhilfe vorstellen, meinen La.Va V200 Vakuumierer. Vor ab, das Wort Vakuumiergerät und/oder Vakuumierer werde ich der folgenden Produktvorstellung sicher noch mehr als einmal falsch schreiben, ich hoffe, ihr seht mir das nach...

Ich jage im Schwerpunkt zur Gewinnung von Wildbret. Ich habe den Fleischkonsum zu hause fast gänzlich auf Wild umgestellt. Mein Geheimnis, das dies klappt: Kleine Portionen einfrieren. Früher habe ich ganze Keulen in die Truhe geworfen und oft viel zu lange darauf gewartet, sie für eine große Runde zubereiten zu können. Ich habe festgestellt: So geht es nicht! Um im Alltag viel Wild zu essen, habe ich dann erfolgreich meine Würste, Hackfleisch (Sehr wichtig wenn man Kinder hat!!!), Steaks, Grillfleisch, Schinken, Rückenstücke, Filets, Gulasch etc. in 250 bis 500g Einheiten einvakuumiert. So ist es stets gut portionierbar, schnell aufgetaut und aufgegessen...

Soviel zu meiner Wildfleischstrategie, nun zum La.Va V200. Ich bezeichne dieses herrliche Mittelklasse Gerät ganz bewußt als den Golf unter den Einschweißgeräten: Es ist moderat im Preis, hat ausgereifte Technik, ist leicht bedeinbar und vor allem gut verarbeitet und langlebig. Ich habe mich bereits an billigeren Geräten versucht und stets zwei Mängel festgestellt: Sie schweißen den Vakuumierbeutel nur mit einer Naht zu und gehen schnell kaputt. Das bedeutet, dass das Fleisch schnell Frost kriegt, wie in einem normalen Gefrierbeutel und das man Geld zum Fenster raus wirft.

Die Anwendung ist einfach, siehe Bilder: Fleisch in einen passenden Beutel (Es gibt viele Größen, selbst noch für große Stücke, wenn es mal sein soll!) wählen, Fleisch rein, mit der strukturierten Seite nach unten in das Gerät legen, Öffnung des Beutel umknicken und in die Fuge legen, Deckel zu und staunen. Nach wenigen Momenten ist das Vakuum geschaffen und es beginnt zu verschweißen. Wenn alle Leuchten aus sind ist der rote Knopf zu drücken, um das Vakuum zu entlassen und fertig. Das wars!!!

Mein absolutes Highlight: Im Vakuum marinieren!!! Ich grille liebend gern mein Wild und dazu schneide ich Steaks und mariniere diese mit reichlich (!) Olivenöl, Knoblauch und viel frischen Kräutern. Das fülle ich vorsichtig in einen großen Beutel und vakuumiere diesen. So kann man das Grillfleisch locker 4-5 Tage im Kühlschrank ziehen lassen - das bringt Geschmack!!! Ich bekomme beim Schreiben schon wieder super Lust auf Grillen!!! Probiert es mal aus, ihr seid die Helden einer jeden Grillparty...

Dinge die ich optimieren würde: Kosten der strukturierten Beutel sind relativ hoch. Wäre natürlich wünschenswert, wenn diese etwas runter kämen. Weiters finde ich das Reinigen in der Fuge etwas lässtig, ein Reinigungsinstrument wäre sicher hiflreich...

Also, für alle die, die Bock auf ein solches Gerät haben, kauft euch lieber gleich für 309 Euro einen Golf anstatt drei mal ein Dacia für 150....

Ich habe meinen direkt auf der Seite bestellt, findelt man aber auch anderswo im Netz:

La.Va V200

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