Härkila Mountain Hunt GTX 10'' Flex - Allrounder mit Wiedererkennungswert
Von Hunterfieber Kanal, 11. Juli 2017

Hallo liebe Geartesterinnen und Geartester,

wir von Hunterfieber, möchten heute unseren ersten Bericht auf Geartester.de veröffentlichen. Das Prinzip von Geartester hat uns besonders zugesagt. Deshalb haben wir uns dazu entschieden, ein Profil anzulegen, damit Hunterfieber ab heute nicht nur für die reine Jagd und das erlegen von Wild steht, sondern darüber hinaus auch für exzellentes Jagdequipment und eine weitreichende Produktpalette für die wir unsere Hände in das Feuer legen würden. Da dieser erste Bericht von uns natürlich auch ein Knaller werden soll, haben wir uns dazu entschieden, dass wir direkt mit unseren absoluten Lieblingsjagdbegleitern beginnen wollen.

Der Härkila Mountain Hunt GTX 10‘‘ Flex Jagdstiefeln





Der erste Eindruck:

Als das Paket im Oktober 2016 bei mir zu Hause ankam, konnte ich das Auspacken natürlich kaum erwarten. Leon sprach schon seit einem Jahr immer wieder in den höchsten Tönen von den Stiefeln. Ich selbst habe mir natürlich auch von der Marke Härkila durch hören und sagen ein gewisses Bild im Kopf gemacht, also sofort ein Messer geschnappt und so war der Karton schnell geöffnet. Dann kam auch schon die große Skepsis. Wurden die Jagdstiefel vielleicht in der falschen Größe geliefert? Sie schienen mir nämlich recht groß, also schnell auf die Vorderseite des Kartons geschaut, aber die bestellte Größe passte. So holte ich direkt die Schuhe aus dem Karton, der natürlich doppelt Verpackt versandt wurde und machte mir einen ersten Eindruck vom Schuh.

Der Jagdstiefel von Härkila wirkt wirklich sehr robust und etwas klobig. Aber ich wollte ja einen angenehm zu tragenden Stiefel, den ich auch im Winter bei Minusgraden anziehen kann und in dem ich natürlich nicht so schnell kalte Füße bekomme. Es gibt bekanntlich nicht etwas schlimmeres, als mit kalten Füßen auf dem Ansitz zu sitzen und ständig einen Blick auf die Uhr zu werfen, wie lange man die Tortur denn noch durchhalten soll. Das Problem kennt nun wirklich jeder Jäger und versucht es natürlich tunlichst zu vermeiden.

Schnell waren die Stiefel angezogen und bereit für die ersten Testschritte im Haus. Natürlich wurde ich direkt eines Besseren belehrt. Die klobige Optik ist vielleicht vorhanden, aber der Tragekomfort ist genial. Vor allem die hochgeschlossene Art des Stiefels sagte mir sehr zu, außerdem machte ebenfalls die vernähte Schuhzunge die mit dem Stiefel verbunden ist auf mich einen sehr guten Eindruck und man konnte sich quasi überhaupt nicht vorstellen, dass irgendwelche Fremdkörper wie zum Beispiel Sand, Kieselsteine oder gar ungebetene Gäste wie Insekten in den Schuh gelangen. Das abgesetzte GORE-TEX und das Härkila Logo auf dem wasserabweisenden Material oberhalb der Sohle, rundeten den Schuh optisch perfekt ab und das dunkelbraune Leder machte ebenfalls etwas her. Nun war ich gespannt auf die Praxis, ob nicht nur die Optik der Stiefel überragend war, sondern was für mich von viel größere Bedeutung war – nämlich die Funktionalität.





In der Praxis:

Die erste praktische Erfahrung lies natürlich nicht lange auf sich warten und so nahm ich die Stiefel auf die erste Drückjagd Mitte November mit. Die Einladung verschlug uns in den Hohen Sauerland Kreis wo wir als Durchgehschützen das vorhandene Wild im Wald hochmachen sollten und in Richtung der abgestellten Schützen versuchten zu lenken. Das hieß für uns, knappe 3 Stunden durch den Wald, über den ein oder anderen Steilhang, durch kleinere Bächen und durch viele Dickungen uns den Weg zu bahnen. Noch dazu erschwerte uns der in der Nacht der gefallene Neuschnee die Wege durch die Landschaft. Also perfekte Testmöglichkeit für den Jagdstiefel, damit ich mir ein klares und eigenes Bild von ihm verschaffen konnte.

Also die Stiefel dieses Mal im Revier mit atmungsaktiven dickeren Socken angezogen und so ging es in den Wald über Stock und Stein. Nach 3 Stunden Berg auf und ab, war die Drückjagd beendet und es ging zum Strecke legen, verblasen und zum anschließenden Schüssel treiben.

Meine Füße dankten es mir, dass ich diesen Preis für die Stiefel investiert hatte. Während der gesamten Drückjagd hatte ich nicht einmal ein Problem mit den Jagdstiefeln, diese Hoffnungen und Erwartungen bestätigten sich ebenfalls auf 2 weiteren Drückjagden die in diesem Jahr noch folgten. Ob auf dem Stand oder als Durchgehschütze bin ich wirklich voll und ganz zufrieden und kann nur sagen dass die Stiefel jeden Cent wert sind. Kalte Füße gehören der Vergangenheit an, Wasser oder Schnee im Schuh ebenfalls, ein umknicken im bergigen Gelände schier unmöglich. Kürzere Gänge durch kleinere Bäche sind mit den Stiefeln ebenfalls kein Problem und ich musste bis zum heutigen Tage noch keine nassen Füße auf mein Konto verbuchen, zum Glück!

Über die Zeit habe ich den Stiefel immer mehr schätzen gelernt und ich möchte sie auf keinen Fall aus meiner Jagdausrüstung wieder streichen. Ob im Winter mit dicken Socken oder bei Temperaturen bis ca. 20 Grad mit dünneren Socken sind die Stiefel sehr angenehm zu tragen. Sozusagen ein Allrounder von September bis Mai.





Das Fazit:

Nach nun mehr als 8 Monaten aktivem Jagdbetrieb mit den Stiefeln, fällt mir nur ein Wort zu ihnen ein. Genial! Ob man nun die Optik betrachtet mit dem dunkelbrauen Vollnarbenleder, oder die Funktionalität die durch das Zusammenspiel der neusten Materialien wie GORE TEX oder Vibram Sole miteinander perfekt vereint wird. Gerade das ist es doch was gute Jagdbekleidung ausmacht. Auch wenn die Stiefel mit Preisen zwischen 225 Euro und 290 Euro im Internet, je nach Anbieter nicht gerade etwas für den kleinen Geldbeutel sind, ist der Stiefel trotzdem sein Geld wert und man wird zu 100 % nicht enttäuscht. Ich bin wirklich froh, dass meine alten Jagdschuhe den Weg in den Schuhschrank im Keller gefunden haben und freue mich jedes Mal wenn ich die für mich immer noch wie neu aussehenden Stiefel wieder für die nächste Jagd mit einpacken darf.

Noch eine unabhängige Empfehlung. Ich selbst habe die Stiefel bei Hubertus Fieldsports bestellt und war mit der Abwicklung äußerst zufrieden. Den Link findet Ihr hier:
https://www.hubertus-fieldsports.de/Jagdschuhe-Sti...

Euer Hunterfieber Team
Bericht: Maximilian Peter



Bekleidung

Kommentare

Kai Fallack
Interessanter Bericht, welcher mich darin bestärkt, mir auch ein Paar Stiefel von Härkila zuzulegen. Auch wenn ich eher auf das Model „Pro Hunter“ schiele, aber wie fallen deine Größenmäßig aus? Eher groß, klein oder doch normal?
Hunterfieber Kanal
Also ich habe in fast allen Schuhen eine 44 1/2 und in den Stiefeln habe ich Diese ebenfalls! Passen perfekt.