Dick Gekrösemesser im Test
Von Finn Förster am 26. Juli 2016

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Es gibt viele Messer unterschiedlichster Preisklassen für den jagdlichen Alltag.
Von den günstigen Jagdmessern an der Ladentheke beim Jagdgeschäft nebenan, bis hin zum hochwertigen Jagdmesser aus Damaststahl mit schönsten Gravuren vom Fachhändler. Den preislichen sowie geschmacklichen Vorstellungen sind hier keine Grenzen gesetzt.
Anders sieht es beim Verwendungszweck des Messers aus. Es dient meist zum Aufbrechen des erlegten Wildes.

Mit den Jahren habe ich viele unterschiedlichste Erfahrungen mit verschiedensten Messern zum Aufbrechen von Wild gemacht. Letztendlich bin ich bei zweien hängen geblieben, die mich im Rucksack begleiten.

Das Gekrösemesser (sh. Bild 1 oben):
Aufmerksam geworden bei einem Berufsjäger, hat mir dieses Messer immer gute Dienste geleistet. Die abgestumpfte Spitze eignet sich besonders Gut, schnell und ohne Risiko, die Bauchdecke sauber zu öffnen. Besonders dann, wenn in einem kurzen Zeitfenster (Aufbrechpause) mehrere Stücke aufgebrochen werden müssen.
Außerdem ist dieses Messer für mich beim Zerwirken ein nicht mehr wegzudenkendes Hilfsmittel. Durch die stumpfe Spitze ist das aus der Decke, bzw. Schwarte schlagen kein Problem mehr und versehentliche Schnitte in das kostbare Wildbret gehören der Vergangenheit an.

Das Fleischermesser. (sh. Bild 1 unten):
Wo das Gekröse Messer seine Grenzen findet und eine scharfe Spitze gefragt ist, kommt das handelsübliche Fleischermesser zum Einsatz. Beim Aufbrechen sowie zerwirken liegt es besonders führig in der Hand und es lässt mit einem gezielten Schnitt selbst das älteste Schloss aufbrechen.

Der größte Vorteil dieser Messer liegt meines Erachtens darin, dass sie mit einfachsten Messerschleifern unglaublich scharf werden und dieses auch bleiben. Dazu stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis mit etwa 20 Euro pro Messer.

Auf den Fotos sind Messer der Firma Dick zu sehen. Bezogen werden können diese über den Fachhandel und im Internet bei Amazon.

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Kommentare

Jens Klasen

..für mich auch nicht mehr wegzudenken ! Ein Gekröse Messer von Dick ist absolut genial.

Waid Genosse

Hallo,

Jetzt muss ich nochmal fragen, steht zwar im Text aber kann man mit dem Gekrösemesser wirklich Sauen aus der Schwarte schlagen? Also auch ältere Stücke?

Ich brauch sonst dafür immer ein Messer mit einer scharfen Spitzen Klinge !

Gruß

Waidmann

Also ich nutze das Gekrösemesser ebenfalls beim Zerwirken. Und zwar vorzugsweise an den Hinterkeulen. Ich führe dazu das Gekrösemesser an der Innenseite der Keulen zwischen Decke und Wildbret bis hoch zum Lauf, um nicht ins wertvolle Fleisch zu schneiden. Später aber dann wie @Waidgenosse schon sagt, das normale Messer.

Ich denke das ich hier auch so gemeint ...

Waid Genosse

Okay danke das erscheint mir logisch! Ja das war sicher so gemeint, aber hat damit schon mal jemand Erfahrung gemacht:

8214015-53 Dick Ergogrip Aufbrechmesser
von CS Trading GmbH
Weitere Informationen: https://www.amazon.de/dp/B017NQFH1K/ref=cm_sw_em_r_mt_awd_d.lMxbTZHJG6J

Waidmann

Leider nein, sieht aber interessant aus. Besonders dann, wenn es an den Rippenbogen geht. Werde ich mir mal bestellen und dann hoffentlich bald testen ;-)

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