Aimpoint Leuchtpunktvisier 9000L 2MOA
Von Felix Neumann, 23. März 2017

Aimpoint Leuchtpunktvisier 9000L 2MO

Waidmannsheil Waidfrauen und Waidmänner,

im vergangenen Jahr entschied ich mich endlich dazu, mir erneut ein Drückjagdglas zu kaufen. Nachdem der erste Versuch scheiterte und das gebrauchte Glas beim Einschießen kaputt ging, wollte ich natürlich ein werkfrisches.

Nachdem ich mich belesen hatte und einige Gläser in der Hand hatte, entschied ich mich für das Aimpoint 9000L 2MOA.
Die lange Ausführung ließ ich auf meine Remington anbringen und einschießen. Somit wurde mein Balmung (persönlich gewählter Name der Waffe) zur reinen Drückjagdwaffe umfunktioniert.
Die vorhandenen 30mm Ringe der Weaverschiene passten ideal zum Aimpoint.



Das mattschwarze Glas, dass 20cm lang ist, ermöglicht mit seinem Rotpunkt auch im unüberschaubarem Gelände schnelle, sichere und präzise Schüsse auf unser Wild.
Der Fokus beim Schießen liegt dabei eindeutig auf dem Wild. Durch die 1:1 Umsetzung kann man sich ohne weitere Probleme ganz und gar auf das Wild konzentrieren. Der Rotpunkt ermöglicht ein schnelles finden des Ziels.
Die ACET-Technologie ermöglicht die Benutzung der Batterie für fast 50'000 Betriebsstunden.
Des weiteren ermöglichen die 9 verschiedene Einstellungen des Rotpunkts den idealen Wert für den jeweiligen Jagdtag. Somit ist es bei Tageslicht genauso einsatzfähig wie in der Dämmerung.



Technische Daten:
Leuchteinheit: LED
Wellenlänge: 650nm rotes Licht
Leuchtpunktgröße: 6cm auf 100m (2 Moa)
Vergrößerung: 1x
Verstellung: 1Klick = 12mm auf 100m
Einsatz-Temperaturbereich: -30°C bis +60°C
Länge: 200mm
Objektivdurchmesser: 38mm
Mittelrohrdurchmesser: 30mm
maximaler Abstand zwischen den Ringen: 155mm
minimaler Abstand zwischen den Ringen: 60mm
Gewicht: 230g
Batterie: 1x 3V Lithium Batterie

Erfahrungsbericht in der Praxis und im Revier
Ich bleibe natürlich bei meinen Aussagen. Wer fleißig übt und seine Waffe zu führen weiß, der wird immer erfolgreich jagen! Wichtig ist aber dabei, sich mit seiner Waffe auseinander zu setzen oder wie in diesem Fall mit dem Drückjagdglas.
Mein Vater hat sich zum selben Zeitpunkt das Glas zugelegt und wir haben fleißig auf unserem Lieblings Schießstand geübt. Die Umstellung auf ein kurzes Glas mit einer 1 zu 1 Übersetzung fiel ihm dabei schwerer als mir. Als regelmäßiger Flintenjäger war es für mich nur eine Umstellung von Kimme und Korn auf Rotpunkt. Aber nach einem kurzer Zeitraum traf auch er wieder wie gewohnt das gewünschte Ziel des laufenden Keilers.



Im jagdlichen Gebrauch kamen unsere Waffen insbesondere bei den Drückjagden zum Einsatz. Gerade im schwierigen und stark bewachsenen Gelände sollten sich die neu erworbenen Gläser als richtige Anschaffung präsentieren. Das schnelle Finden des Wildes durch die einfache Vergrößerung ließ so manches Stück Wild zur Strecke kommen.
Wenn man im vergangenen Jahr noch das Wild durch die großen Optiken oftmals als zu nah empfand, konnte man in diesem Jagdjahr ohne Probleme auch nah an wechselndes Wild bejagen.
Zudem konnte man sich selbst noch besser kontrollieren, in dem man „zu weites“ Wild nicht beschoss.



Ich kann für die Drückjagden sowie für die Erntejagden die Anschaffung einer Drückjagdoptik nur empfehlen. Welche ihr euch anschafft, ist natürlich euch überlassen, aber ich bin mit meinem Aimpoint sehr zufrieden.

Waidmannsheil und reichlich Anblick
Felix

Optik

Kommentare

Ober Jäger
Spannendes Produkt, ohne Frage! Auch gutes Gesamtsystem! Was für eine Remington ist da @f.neumann13 ? Keine 700er!?
Felix Neumann
@Oberjäger Das ist die Remington 783. Habe ich hier auch schon vorgestellt.😜🦌