Aufbrechsäge
Von Lockjäger am 25. Juni 2016

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Ich weiß das das ringeln derzeit das angesagte Mittel bei der Wildbrethygiene ist, aber wer wie ich keine Möglichkeiten hat zum aufhängen des Wildes muss zu anderen Mitteln greifen.

Ich jage vorwiegend im reinen Feldrevier und kann daher keinen Baum zum ringeln nutzen und eine halbe bis dreiviertel Stunde über Stock und Stein bis zum Zerwirkraum, möchte ich auch nicht dem Wildbret antun.
Ich kenne auch Kollegen die das am liegenden Stück machen aber, nichts für ungut; ich bin ein wenig größer als der Durchschnitt (196cm) und halb liegend am Waidloch rumschnippeln ist nichts für meinen Rücken.


Daher benutze ich von jeher eine Aufbrechsäge, damit kommt man ohne das Messer zu strapazieren oder die Blase zu zerstören, schnell und sauber selbst durchs dickste Schloss.
Die Säge wird zusammen mit einer nicht schönen aber sehr praktischen Tasche geliefert, damit kann man sie bequem am Gürtel tragen. Das Sägeblatt hält die Schärfe über Jahre, es muss nur gründlich gereinigt und leicht geölt werden da es sonst anläuft. Ich hatte schon Sägen (auf div. Messerrücken)die sofort mit Knochsplittern zugesetzt waren und ihren Dienst quittierten. Diese Knochensäge ist mit feiner Verzahnung versehen die sich mühelos durchfrisst und nicht verstopft, daher lässt sie sich auch gut reinigen.

Für etwa 30Euro in der Anschaffung, ist dieses Tool (jedenfalls für mich) unverzichtbarer Begleiter auf der Jagd.

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