Ein Messer das voll gesellschaftsfähig ist - Laguiole von Honore Durand
Von Ober Jäger am 24. Oktober 2014

undefinedundefinedHallo an alle Tester hier in der Community,

ich möchte euch heute mein Alltagsmesser vorstellen, mein Laguile Taschenmesser aus Frankreich mit 12 cm Klingenlänge, Wachholder Griffschalen und Edelstahlbacken. Nur was ist das besondere daran? Warum ein Alltagsmesser bei Geartester? Das möchte ich euch erklären: Ich habe dieses Messer nun seit gut 15 Jahren und es hat mir immer treue Dienste geleistet. Es ist wirklich kein Jagdmesser, denn wer versucht, damit ein Stück Rehwild aufzumachen, ohne den Pansen zu verletzen, der muss schon ein Chirurg sein und wird auf die Dauer auch seine eigenen Finger maltretieren, auf Grund der nicht arritierbaren Klinge.

Doch was ist es dann, was dieses Messer so interessant macht? Es ist die Tatsache, das dieses Produkt das einzige mir bekannte Messer ist, das man jederzeit und überall führen und sogar vorzeigen kann, ohne schräg angeguckt zu werden. Im Gegenteil! Stat der kekannt doofen Fragen "warum rennst Du denn mit nem Messer rum?" oder "was hast Du denn vor?", hört man überall nur: "Was ist das denn schönes?" oder "zeig doch mal her?". Das einzigartige Design ist derartig weit entfernt von furchteinflößend oder abstßend, das selbst die ängstlichste Kindergärtnerin oder der weltfremdeste Großstadtjuppie mal halten möchte. An dieser Stelle möchte ich festhalten, das ich nichts gegen Juppies und schln gar nicht Kindergärtnerinnen habe ;-)

Das Design des Messers geht auf das 19 Jahrhundert zurück. Charakteristisch für die Laguiole Taschenmesser ist die Fliege auf dem Messerrücken. Diese ist jedoch nicht das einzige Symbol, es gibt auch noch Muscheln und Sierköpfe als Varianten. gerfertigt werden die Messer traditioell in dem Ort Laguiole selbst. Es ist jedoch kein geschützter Begriff, das man sich vor Fern-Ost plagiaten in Acht nehmen muss. Die beste Qualität liefern die Traditionsschmieden: Laguiole en Aubrac, Forge de Laguiole, Fontenille Pataud oder La Coutellerie de Laguiole Honoré Durand. Von letzterer Marke ist mein hir vorgestelltes Lieblingsmesser. Es gibt viel Varianten des Produktes un mittlerweile sogar Essbesteck (Hab ich auch!!!). Mein Produkt ist die klassische Variante mit 12 cm lange Klingenlänge aus 12c27 Stahl (Es gibt auch noch Damast und Kohlestoffklingen). Als Griffschalen gibt esauch viel Wahlmöglichkeit. Es werden fast alle edlen Hölzer aber auch Horn oder Metale angeboten. Bei meinem wählte ich Wachholder, welcher noch immer angenehm duftet...

Fazit:
Laguiole Messer sind vorzeigbar und daher der ideale Begleiter im Alltag. Ich nutze es zum Briefe öffnen im Büro genauso wie zur Brotzeit im Revier. Nier erlebte ich ein Messer, das stets derartig willkommen ist. Einziger Nachteil ist die nicht arritierbare Klingebeim rauheren Einsatz und die Tatsache, das man die Klinge nicht zurückschnellen lassen sollte, da dann die Feder leidet.

Wenn ihr auf die Suche geht, nach einem solchen Messer, achtet darauf, die richtige Schmiede zu wählen. Fallt nicht auf Plagiate rein. (Hier schreibt die Welt über die Problematik: LINK) Aber wenn ihr euch an die Liste oben haltet, kein Problem. Kosten liegen um die 150 Euro, je nach gewählter Konfiguration. Ein einfaches, fängt bereits bei 80 Euro an, seht hier: LINK

Kommentare

NZ - Deerstalker

Bin selber großer Fan! Wunderschönes Messer. hat Stil :)

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