SITKA Nomad Trolley: Das Ding ist mehr als COOL
Von Hans Forstmann, 18. September 2017

Hallo und schönen guten Morgen zusammen,

ich habe einige Reisen absolviert und viele tolle Erfahrungen gemacht, die ich in ausführlichen Berichten mit euch teilen werde. Den Start macht jedoch mein Erfahrungsbericht zum SITKA Nomad, dem Trolley, den ich schon vor Jahren in den Staaten kaufte, der nun auch in Deutschland verfügbar ist.

Meine Anforderungen:

Ich wollte einen Trolley, welcher maximalen Platz bietet und Schutz. Er sollte so groß sein, das er gerade noch als normales Gepäck auf den Flieger geht, ohne als Sperrgepäck zu gelten. Er sollte den Inhalt schützen aber leicht sein. Ich habe mir viele, zum Teil sündhaft teure Lösungen angeguckt. Sogar Rimowa Produkte waren dabei, mit Preisen die einen schwindelig werden ließen. Hängen blieb ich beim Nomad, den ich in den USA getestet habe und rüber brachte.

Nach vielen Reisen ins Ausland kann ich mir ein Urteil erlauben. Das er schon ein paar Meilen auf dem Buckel hat sieht man ihm aber kaum an...

Das Produkt:
Der Trollex besteht aus einem ultra festen Nylon-Verbundmaterial und unten aus einer fest geformten Kunststoffschale. Er ist kein aber dennoch kein klassischer Hartschalenkoffer der reißt aber auch nicht wabbelig wie Stoffkoffer, die ihren Inhalt nicht schützen können. Er ist die goldene Mitte! Zudem ist er mit gut 5 Kilo angenhem leicht für seine enorme Größe und Verarbeitung. Er bietet über 140l Stauraum. Mehr als der Kofferraum des Wagens meiner Frau ;-).
Der Nomad ist für Jäger die extreme Ziele ansteuern gemacht und auch für Bogenjäger brauchbar. So gibt es am Boden ein Halterungssytem für den Bogen, welches durchaus brauchbar ist.
Alle Reißverschlüsse sind wasserdicht und eine zusätzliche Lippe im Inneren schützt vor eindringender Feuchtigkeit oder Staub.

Die Reißverschlüsse sind derartig dicht, das sie anfangs sogar etwas schwer zu öffnen sind. Aber sie machen den Nomad absolut dicht, mit ihm kann man baden gehen...

Gut angebrachte und geräumige Taschen bieten weiteren Stauraum für Kleinigkeiten.
Die Räder wirken extrem solide. Bislang oft die Schwachstelle bei meinem bisherigen Reisegepäck. Die Bäuche von Flugzeugen müssen voll mit abgefallenen Rädern sein. Keine vom Nomad! Sie sind ausreichend groß, um nicht hängen zu bleiben und die Schienen an der Unterseite bringen auch noch mal Flexibilität bei Stufen oder anderen Hindernissen. Der Teleskopgriff aus Alu wirkt gut verarbeitet und stabil. Gleiches gilt für die Griffe an Ober- und Unterseite. Das Alu fühlt sich wertig an und ist bequem, wenn er mal voll gepackt und schwer ist.

Die Alugriffe vermitteln ein Gefühl von Wertigkeit! Sie sind zudem stabil!

Aber jetzt kommts, die Maße sind gewaltig, das muss einem klar sein: 112x46x31cm! Auch mein Kofferraum kommt da an seine Grenzen. Ich brauche es aber so und die Airlines haben ihn auch noch durchgehen lassen, wie gesagt, ohne ihn als Sperrgepäck aufgeben zu lassen, denn das ist nervig und teilweise sogar teuer.

Mit dem kann auch Graf Dracula auf Reisen gehen. Denn hier geht sogar er rein, wenn es sein muss. Platz (fast) ohne Ende!

Fazit:
Alles rein ist die Divise, denn man hat Platz genug. Ich denke nicht gern beim packen und bin dennoch auf weiten Trips ins Unbekannte auf alles vorbereitet. Der Nomad macht es mit seiner Größe möglich. Sensible Inhalte wie mein Jagdbogen werden zuverlässig geschützt. Er ist stabil aber nicht schwer. Der Nomad ist meine Trolleyempfehlung für euch, denn das Produkt kann mehr als "nur" cool aussehen! Für 400 Dollar gab es ihn in den USA. Mittlerweile gibt es ihn aber auch schon für etwas mehr in Deutschland, greift also zu: LINK

Zu guter letzt konstruktive Anregungen:
Verbesserungsvorschlag and Sitka: Die Tasche im Deckel sollte man über die ganze Breite machen. Oder man sollte noch weitere daneben anordnen. Man hat immer mehr Kleinkram dabei und das geht doch ideal in den Deckel!?


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