Barrel Protection Plug
Von Waidmann am 4. Dezember 2015

Horrido GearTester,

ich möchte euch heute ein kleines, aber in manchen Situationen, unabdingbares Hilfsmittel vorstellen. Den BPP – Barrel Protection Plug oder wie man einfacher sagen könnte, den Gummipfropfen für den Büchsenlauf.

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Alle die, die schon einmal auf einer Drückjagd als Treiber oder Durchgeher fungiert haben wissen, dass es nicht immer in der aufrechten Gangart voran geht. Und gerade dann, wenn man sich mit dem 98er auf dem Rücken auf allen Vieren in Brombeeretunneln bewegt, ist der Lauf sehr anfällig für jegliche Art von Verschmutzungen. Wenn einmal unbemerkt Schmutz in den Lauf gelangt ist, kann dieses bei einer Schussabgabe verheerende Folgen haben. Bei Laufverformungen und Laufsprengungen mit Verletzungsgefahr wegen einer Unachtsamkeit hört bei mir der Spaß auf.

Der Protection Plug erfüllt dabei eine simple und einfach Aufgabe: Es schütz das Innere des Laufes vor Verschmutzung und garantiert mir zu 100% im Fall der Fälle einen schnellen gefahrlosen Schuss. Dabei wird der Gummipfropfen beim Schuss durch die vorm Projektile vorangetriebenen Gase einfach herausgedrückt und zerplatzt.

Bevor ich die Protection Plugs verwendet habe, hat mir handelsübliches Panzertape gute Abhilfe geleistet. Nervig war jedoch, dass sich das Panzertape des Öfteren löste und immer dann fehlte, wenn ich es gebraucht hätte. Besonders wenn etwas Ölrückstände auf dem Lauf waren.
Ich hatte nun die Möglichkeit über GearTester bekommen (vielen Dank nochmal!), im letzten Monat die BPP – Barrel Protection Plugs von Hohenloher Kunststofftechnik zu testen. Da es sich hierbei nicht um ein Produkt mit tiefgreifender Technologie handelt, erlaube ich mir, euch meine Erfahrungen schon nach einem Monat, ein paar Jagden und einem Schießstandbesuch zu berichten. Das Urteil ist ebenso einfach und klar, wie das Produkt selbst: Funktioniert tadellos und kann mit GearTester Ansprüchen empfohlen werden!

Ich habe gleich zwei unterschiedliche Pfropfen zum Testen bekommen. Eine längere Ausführung (schwarz) und einen kurze Ausführung (organe) . Beide Ausführungen erfüllen auf gewisse Art und Weise ihren Zweck. Der längere Pfropfen kommt dann zum Einsatz, wenn es wirklich ins Unterholz geht und man sich zu 100% darauf verlassen muss, dass dieser trotz härtester Bedingungen bombenfest hält und den Lauf vor Verschmutzung schützt! Dabei muss allerdings gesagt werden, dass es bei diesem Pfropfen zu minimalen Abweichungen des Schussbildes auf 100m kommen kann. Aber sein wir mal ganz ehrlich, mit meinem "Durchgeh 98er" und der offnen Visierung würde ich wohl auf 50m gerade mal einen Fußball treffen - Da machen die 2-3cm Abweichung den Braten auch nicht fett. Die kleine Lasche dient dazu, den Pfropfen bei nicht Gebrauch wieder lösen zu können. Diese kann bei belieben aber abgeschnitten werden.

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Die zweite kürzere Variante kam bei mir auf der letzten Drückjagd im Dauerregen als Schütze zum Einsatz. Da ich die Waffe gerne hinstelle oder hochkant halte und der Lauf somit in Richtung Himmel zeigt, ist dieser danke des Protection Plugs gut vor eindringender Feuchtigkeit geschützt. Erfreulich bei den kurzen Protection Plugs, keine nennenswerte Abweichungen beim Probeschießen auf 100m.

Für mich ein kleines Hilfsmitte, welches ich gerne weiter empfehle und mich zukünftig begleiten wird.

Alle weiteren Informationen, Preis und eine Bezugsquelle findet ihr auf der Homepage von Hohenloher Kunststofftechnik: https://www.facebook.com/BarrelProtectionPlug/


Weiterhin ganz Interessant sind die Daten vom Beschussamt und die Hochgeschwindigkeitsaufnahme. Die habe ich euch mal als Bild angefügt.

Bis dahin und nochmal vielen Dank an GearTester und die Jungs von Hohenloher Kunststofftechnik.

Euer Waidmann

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